DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
www.ProVegan.info

Presse: „Nur Vegetarier können die Welt noch retten“

Erstaunlich wie weit die ganz normale Presse schon ist. Trotzdem ist diese Aussage nicht ganz korrekt. Denn genau wie Fleisch sind auch Milch, Milchprodukte und Eier Teil des Problems. Richtig wäre daher: „Nur der Veganismus kann die Welt retten!“

 

Aber machen wir uns nichts vor. Die Chancen stehen schlecht. Denn für den Veganismus sind Intelligenz und/oder Mitgefühl notwendig. Intelligenz, um die Auswirkungen der Tierprodukte auf Gesundheit, Umwelt, Klima und Welthunger zu verstehen. Mitgefühl für die täglich millionenfach massakrierten Tiere und für Kinder und Erwachsene, die tausendfach täglich verhungern und in erster Linie durch den Tierproduktekonsum umgebracht wurden.

 

Selbst einige von denjenigen, die über alle Probleme informiert sind und sich aus ethischen Gründen vegan ernähren, fehlt es offensichtlich an Mitgefühl und/oder Intelligenz, um zu erkennen, dass die Fleischfütterung ihrer Haustiere genauso an der barbarischen Ausbeutung der „Nutztiere“, an der Klimakatastrophe, an den Umweltschäden und an den verhungernden Menschen Schuld ist. Nicht einmal die unzähligen Erfahrungsberichte über vegane Hunde, die noch dazu im Allgemeinen deutlich gesünder sind und auch deutlich länger leben als die mit Fleisch ernährten Hunde, können diese Leute von ihrem grausamen Treiben abhalten. Wie soll man unter diesen Umständen den Fleischessern klar machen, dass sie aus gesundheitlichen Gründen, wegen Umwelt und Klima und wegen der Tiere auf Fleisch verzichten sollen? Ich könnte diesen Leuten nicht erklären, warum sie das Gemetzel in den Schlachthöfen nicht wert sind, die Haustiere der Veganer und Vegetarier dieses Gemetzel und die verhungernden Kinder aber wert sind. Hier fehlen Intelligenz und Mitgefühl.

 

Wenn selbst nicht einmal die Menschen, die einen Überblick über die Folgen des Tierproduktekonsums haben, ihn nicht konsequent sein lassen, besteht dann noch Hoffnung für die Welt?

 

http://www.20min.ch/wissen/news/story/13216633