DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
www.ProVegan.info

«Hässlich, brutal und kurz. Das Leben eines Masthuhns»

«Die Massentierhaltung ist sowohl aus ethischer als auch aus ökologischer Sicht eine Katastrophe.»

 

«79 Millionen Hühner wurden in der Schweiz im Jahr 2021 für ihr Fleisch geschlachtet. Das sind zwei Hühner pro Sekunde… Bevor sie auf dem Grill landen, fristen sie ein ebenso kurzes wie brutales Dasein. Die grosse Mehrheit der Hühner in der Schweiz lebt in der konventionellen Haltung. Das heisst sie leben in einer Halle ohne Auslauf ins Freie. Pro Quadratmeter sind etwa 15 ausgewachsene Hühner erlaubt. Einem Huhn steht ungefähr der Platz eines A4-Blattes zur Verfügung.»

 

«Obwohl ein Huhn bis zu 10 Jahre alt werden kann, lebt in der industriellen Tierhaltung kein einziges Huhn auch nur ein Jahr. Nach knapp fünf Wochen werden sie zu den Schlachthöfen transportiert.»

 

«93 % der Hühner haben keinen Zugang ins Freie. Ihre Lebensbedingungen sind so hart, dass bis zu 6 Prozent sterben, bevor sie den Schlachthof erreichen. Im Jargon der Mastbetriebe werden diese Tode als «Abgang» bezeichnet. Sie werden nicht nur in Kauf genommen, sondern sind vorab einkalkuliert. Die gute Nachricht ist: Wir können das ändern. Stimme am 25. September JA für die Initiative gegen Massentierhaltung (weitere Informationen auf der Website der Initiative gegen Massentierhaltung).»

 

«Die Massentierhaltung führt nicht nur dazu, dass Tiere leiden. Hühner sind in hohem Masse von Kraftfutter wie Soja abhängig. Dieses wird als Tierfutter zu einem grossen Teil aus dem Ausland importiert (vgl. unseren Bericht über Futtermittel). Selbst bei Schweizer Poulet führt das Futter dazu, dass Naturgebiete am anderen Ende der Welt zerstört werden. Wir müssen unser Ernährungssystem grundlegend überdenken: Die industrielle Tierproduktion verursacht so viel Schaden, dass es nicht nur um ethische und ökologische Fragen geht, sondern um das Überleben. Anstatt den Wandel zu erleiden, sollten wir uns dazu entscheiden, den Übergang zu einem nachhaltigen Planeten zu gestalten.»

 

Anmerkung: Greenpeace wird mir immer sympathischer. Respekt für die klare Ansage.

 

https://www.greenpeace.ch/de/story/87629/hasslich-leben-masthuhns/#video

 

https://www.youtube.com/watch?v=N_aeaHJzIIw