DR. MED.
HENRICH STIFTUNG
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«Die Ölindustrie kennt keine Skrupel, wenn es um die Suche nach Erdöl geht»

«Mit gigantischen Schiffen und brutalen Schallkanonen will sie den Meeresboden vor Argentinien nach dem schwarzen Gold absuchen. Die Kanonen feuern dabei alle 10 Sekunden, 24 Stunden lang, 7 Tage in der Woche. Jeder Schuss ist so laut wie ein Raketenstart – und beschallt eine Fläche so groß wie Deutschland. Ein Albtraum für Wale und Millionen Meerestiere!

 

Die sensiblen Tiere sind auf ihr Gehör angewiesen. Sie brauchen es, um miteinander zu kommunizieren und sich im Meer zu orientieren. Mithilfe von Schallwellen, der sogenannten „Echoortung”, erkennen sie, ob Beutetiere oder Hindernisse im Wasser sind. Das Unterwasserbombardement stört ihr Leben extrem und kann zu Hörschäden führen. Sie können orientierungslos werden, keine Nahrung mehr finden und sogar sterben.

 

Das Gebiet, in dem die Ölsuche stattfinden soll, ist unglaublich wichtig für das Leben im Meer! Es wurde sogar als mögliches Meeresschutzgebiet identifiziert. Es ist eine wertvolle Nahrungsquelle und liegt auf einer bedeutenden Route vieler Wal- und Delfinarten. Unzählige Tiere kommen hierher, um ihre Jungen zu bekommen und sich auf ihrer Reise auszuruhen. Der ohrenbetäubende Lärm bedroht sie massiv.»

 

Anmerkung: Obwohl man ja hinsichtlich menschlicher Rücksichtslosigkeit, Brutalität, Empathielosigkeit und skrupelloser Profitgier maximal desensibilisiert sein müsste, so ist man doch fast täglich immer wieder fassungslos, was sich kranke Gehirne ausdenken.

 

https://story.greenpeace.at/schallkanonen-im-paradies/argentinien/