DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Vorsätzliche massive Tierquälerei ist ein Bagatelldelikt, das entweder gar nicht oder nur mit einer Bagatellbusse bestraft wird

«Der Hauptvorwurf war und ist aber, dass kranke und schwache Ferkel nicht tierärztlich versorgt worden sind. Stattdessen wurden sie von den Arbeiter*innen einfach so lange auf den Boden geschlagen, bis sie vermeintlich tot waren. Diese brutale Praktik wurde mehrfach von den versteckten Kameras gefilmt. Besonders erschütternd ist, dass mindestens ein Ferkel diesen Gewaltakt überlebte und anschließend qualvoll im Mülleimer verendete.»

 

«Im Jahr 2018 kam es jedoch überraschend zur Einstellung des Verfahrens. In der Begründung hieß es, dass basierend auf den Aufnahmen nicht zweifelsfrei bewiesen werden könne, dass den Tieren erheblich Leid und Schmerz zugefügt worden ist. Wir haben daraufhin selbstverständlich Beschwerde gegen die Einstellung eingereicht und der Fall wurde noch einmal aufgerollt. Nun, vier Jahre später, erfahren wir, dass es bereits 2019 zur Verurteilung einiger der Beschuldigten gekommen ist. Auf den Bildaufnahmen war u.a. eine Frau zu sehen, die mehrere Ferkel auf den Boden schlug, um sie so zu töten. Sie wurde zu einer Geldstrafe von 1.200 Euro (30 Tagessätze à 40 Euro) verurteilt. Der Betreiber der Anlage wurde zu einer Geldstrafe von 3.000 Euro (50 Tagessätze à 60 Euro) verurteilt.»

 

Anmerkung: Der Umgang mit den Tieren offenbart die sittlich-moralische Verwahrlosung einer Gesellschaft. Es ist ja bereits bezeichnend, dass nur kapitalistische Systeme einigermassen funktionieren, die auf egoistischen Interessen und Profimaximierung aufgebaut sind. Sozialistische oder kommunistische Systeme, die auf Altruismus und Nächstenliebe aufgebaut sind, versagen vollständig, weil zumindest die Mehrheit der Menschen dafür nicht geeignet ist.

 

https://www.tierschutzbuero.de/totgeschlagene-ferkel-verurteilung/