DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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«Grausame Spektakel: Vor 120 Jahren wurde die Elefantenkuh Topsy mit Stromschlägen hingerichtet – 13 Jahre später die Elefantenkuh Mary öffentlich erhängt»

«Drei Menschen soll die Elefantenkuh Topsy getötet haben, deshalb lässt ein Freizeitpark auf Coney Island sie am 4. Januar 1903 öffentlich hinrichten – mit 6000 Volt Wechselstrom. Für den Vergnügungspark eine willkommene Promo-Aktion, die Menschenmassen anlockt»

 

«Topsy wurde gequält und misshandelt»

 

«Ihre Hinrichtung hat eine lange Vorgeschichte und steht symptomatisch für die Misshandlung von Zirkustieren: Die indische Elefantenkuh wird um 1875 in die USA geschmuggelt und muss mit einem Zirkus durch die Lande touren. Immer wieder quälen Pfleger das Tier: Ein Wärter gibt Topsy Alkohol, ein anderer versucht, sie mit einer brennenden Zigarette zu füttern. Drei Menschen soll sie im Laufe der "Zirkus-Karriere" getötet haben, bis sie an einen Vergnügungspark auf Coney Island verkauft und als Arbeitselefant eingesetzt wird.»

 

«Dort geht die Misshandlung weiter: Ein betrunkener Pfleger reitet mit ihr im Dezember 1902 durch die Straßen Brooklyns und verliert die Kontrolle. Laut trompetend stürmt Topsy ausgerechnet eine Polizeiwache; die Beamten flüchten vor ihr in die Zellen. Daraufhin erklären die Elefanten-Besitzer zur unberechenbaren Gefahr. Topsy soll sterben.»

 

«Topsy bleibt nicht der einzige Zirkuselefant, dessen Hinrichtung öffentlich zur Schau gestellt wird: Als die Elefantenkuh Mary im September 1916 einen Pfleger in Tennessee zu Tode trampelt, ordnet der örtliche Sheriff ihren Tod an. Sie soll, anders als Topsy, gehängt werden: Vor 3000 Zuschauerinnen und Zuschauern versehen Polizisten sie mit Eisenketten, dann hievt ein Ladekran das massige Tier in die Höhe. Doch: Die Kette reißt. Mary fällt und bricht sich das Becken. Der zweite Versuch bereitet ihrem Leben einem Ende, allerdings dauert ihr Todeskampf am Ladekran grausame zehn Minuten. Erst nach den tragischen Schicksalen von Topsy und Mary beginnt eine Debatte darüber, wie Tiere artgerechter gehalten und vor Misshandlungen besser geschützt werden können.»

 

Anmerkung: Die Grausamkeit der Menschen (Täter und Zuschauer) ist atemberaubend. Sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart. Hoffentlich gibt es eine ewige Gerechtigkeit und ein ewiges Höllenfeuer.

 

«Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts, sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit» - Romain Rolland, Nobelpreisträger

 

Sind die Vegetarier und Fleisch(fr)esser dieser Welt nicht auch aus genau diesem Holz geschnitzt? Sie geben die Grausamkeit wegen eines irren krankmachenden Gaumenkitzel in Auftrag und sind teilnahmslos gegenüber ihren Leiden (sonst würden sie diese Grausamkeiten nicht in Auftrag geben).

 

https://www.geo.de/wissen/topsy--der-elefant--der-per-stromschlag-sterben-musste-31457334.html