DR. MED.
HENRICH STIFTUNG
www.dr-med-henrich.foundation

Selbst die tierfeindliche WELT schreibt: „Doch dass es den Tieren gut geht, glauben nur die Produzenten.“

Die Fakten aus dem Artikel:

 

„Seit einiger Zeit essen die Deutschen nach einem vorübergehenden Rückgang im Konsum wieder mehr Eier – gekocht, gebraten, pochiert, verarbeitet zu Nudeln, Soßen oder Desserts. Im vergangenen Jahr waren es pro Kopf im Schnitt genau 231 Stück, sieben mehr als 2013 und elf mehr als 2012. Der Jahresverbrauch summiert sich auf 19 Milliarden Stück. Aneinandergelegt reicht das – rein rechnerisch natürlich –, um die Erdkugel 20 Mal zu umrunden.“

 

„Verbraucher fänden heute kein garantiert tiergerecht produziertes Ei im Handel, spitzt Foodwatch-Vizechef Matthias Wolfschmidt die These zu: Selbst wer viel Geld ausgibt, kann nicht sicher sein, Eier von Tieren zu kaufen, denen es gut gegangen ist.“

 

„Hohe Krankheits- und Sterberaten, Verhaltensstörungen wie Federpicken und Kannibalismus und das millionenfache Töten männlicher Küken sind in allen Haltungsformen an der Tagesordnung“

 

Das alles ist das Ergebnis einer verfehlenden Tierschutzpolitik der Tierschutzorganisationen, die Verbesserungen in der Tierausbeutung anstatt die Beendigung der Tierausbeutung fordern. Das Ergebnisse dieser Politik liegen klar auf der Hand:

  • Die Schlachtzahlen in Deutschland nehmen zu, der Fleischverzehr stagniert trotz ansteigender Veganerzahlen.
  • Eierverzehr steigt.
  • Die Bedingungen für die Tiere sind trotz Forderung nach humanerer „tiergerechter“ Ausbeutung (was auch immer das sein mag) so schlecht wie noch nie.

 

Letztlich ist Forderung der Tierschutzverbände nach humanerer „tiergerechter“ Ausbeutung nichts als Feigheit, Opportunismus und die Anpassung an die Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung, die mehr Tierschutz will, aber ihr Verhalten nicht ändern will. Mit der Forderung nach Verbesserungen bewirkt man nichts, sondern wirkt sogar kontraproduktiv, kassiert aber dafür fleissig Spendengelder von zufriedenen Konsumenten der Tierqualprodukte. Alle sitzen in einem gemeinsamen Wohlfühlboot, keiner tut dem anderen weh und die Tiere leiden immer mehr. Die krassesten Beispiele: Der Vebu (Vegetarierbund) macht Werbung für eine Eierwurst, die zu über 70 % aus Eiern besteht. Der Deutsche Tierschutzbund macht Werbung für Fleischkonsum. Fazit: Der Tierschutz hat komplett versagt.

 

„Diejenigen, die immer nur das Mögliche fordern, erreichen gar nichts. Diejenigen, die aber das Unmögliche fordern, erreichen wenigstens das Mögliche.“

Michail Alexandrowitsch Bakunin

 

http://www.welt.de/wirtschaft/article141919262/So-geht-es-zu-in-Deutschlands-Eierfabriken.html