DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Studie: Bessere psychische Befindlichkeit (weniger Angst- und Stressempfinden) durch vegane Ernährung im Vergleich zu vegetarischer und omnivorer Ernährung

Wissenschaftler untersuchten den Einfluss von verschiedenen Ernährungsweisen auf die psychische Befindlichkeit. An der Studie nahmen 283 Veganer, 109 Vegetarier und 228 Mischköstler teil. Die Stimmungslage wurde mittels „Depression Anxiety Stress Scale-21“ (DASS-21) ermittelt.

 

Resultate: Veganer zeigten weniger Stimmungsschwankungen. Männliche Veganer hatten im Vergleich zu Vegetariern und Mischköstlern niedrigere Ängstlichkeitswerte. Die Stresswerte waren bei Veganerinnen am niedrigsten. Ein niedriger Verzehr von Süssigkeiten war auch mit geringeren Stresswerten verbunden.

 

Eine rein pflanzliche Ernährung hat also keinen negativen Einfluss auf die Stimmungslage. Ganz im Gegenteil hat die Reduzierung von tierlichen Nahrungsmitteln nach dieser Studie einen positiven Einfluss auf die psychische Befindlichkeit.

 

Bemerkung: Es wäre auch sehr überraschend für mich, wenn die Hormone der lebenslang ausgebeuteten, gefolterten und hingerichteten Tierkinder besonders in Fleisch und Milchprodukten keine Auswirkungen bei den Konsumenten hätten. Die Behauptung, Tierprodukte gehörten zu einer „ausgewogenen Ernährung“ ist wissenschaftlich gesehen genauso absurd wie die Behauptung, Angst und (Di)Stress gehörten zu einem „ausgewogenen Leben“.

 

Referenz: Beezhold B, Radnitz C, Rinne A, DiMatteo J.: Vegans report less stress and anxiety than omnivores, Nutr. Neurosci. 2014 Nov 21.