DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Newsletter ProVegan: Ausgabe 37/2021

«Für Hunde und Katzen muss das Futter schmecken, aber es muss nicht aussehen wie ein Steak»

«Die meisten Tierfutter enthalten tierische Proteine, für deren Herstellung andere Tiere geschlachtet werden müssen, deren Haltung wiederum große Mengen an Treibhausgasen verursacht.»

 

«Mit seinem Unternehmen Bond Pet Foods will Kelleman beide Probleme lösen, indem die Proteine in einem biotechnischen Prozess im Labor hergestellt werden. Die Idee kam ihm aufgrund der widrigen Haltungsbedingungen von Nutztieren und einer Studie, laut der Haustiere in den USA so viele tierische Proteine fressen wie die gesamte Bevölkerung Frankreichs sie isst - immerhin 65 Millionen Menschen.»

 

«Eine weitere Motivation für Kelleman waren die klimatischen Auswirkungen der Tierhaltung: Laut Statistik der Vereinten Nationen verursacht die Tierhaltung zur Nahrungsmittelproduktion jährlich 14,5 Prozent der von Menschen verursachten Treibhausgasemissionen. Gäbe es eine pflanzliche Alternative für Tiernahrung, wäre ein wichtiger Schritt getan. Doch Gemüse allein ist kein ausreichend nährreiches Futter für Katzen und Hunde.»

 

Anmerkung: Was für ein trickreicher, aber guter Unfug. Das ist zwar besser als Fleischfütterung, aber total unnötig. Warum füttert man nicht direkt Pflanzenprotein bzw. proteinreiche Pflanzen? Antwort: Dann ist die Geschäftsidee kaputt. Aber solange die Leute an das Märchen glauben, dass Haustiere Fleisch bzw. Tierprotein brauchen, ist dies natürlich eine weitaus bessere Möglichkeit als Fleischfütterung. Durch die Tierindustrie werden übrigens nicht 14,5 % der Treibhausgase verursacht, sondern mindesten 51 %. Bei den Vereinten Nationen hatte man einfach einige Treibhausgasquellen «vergessen». Deshalb hat das WorldWatch Institute in einer Studie noch einmal nachgerechnet.

 

https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/startup-usa-will-proteinen-labor-110951419.html