DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Newsletter ProVegan: Ausgabe 32/2021

«Tierquälerei in Schweizer Hühnerställen – es ginge auch anders»

«Ein verdeckt gefilmtes Video von «Tier im Fokus» sorgte Ende Juli für Empörung. Zu sehen ist darin, wie ein Hühnerzüchter ein schwaches Küken tötet, indem er dessen Hals an der Wasserleitung abdrückt und ihm damit das Genick bricht. Das Tier zappelt noch minutenlang. Das ist Tierquälerei und verboten. Das Bundesamt für Veterinärwesen schreibt vor, dass das Tier zunächst mit einem Schlag auf den Kopf betäubt werden muss.»

 

Anmerkung: Die Schweizer rühmen sich ja immer, das beste Tierschutzgesetz der Welt zu haben. Und nun liest man: «Tierquälerei in Schweizer Hühnerställen – es ginge auch anders» Ginge es wirklich anders? Das bezweifele ich zutiefst. Denn Gefangenschaft, Ausbeutung, Schläge auf den Kopf und Mord sind schwerste Gewalt, gegen die Lebensinteressen der Tiere gerichtet und unzweifelhaft Tierquälerei. Ein «Tierschutzgesetz», das Gefangenschaft, Ausbeutung und Mord zulässt, hat nichts mit «Schutz» zu tun, höchstens mit der Absicht die gröbsten Exzesse in die Tierindustrie zu verhindern, denn es ist in Wahrheit ein perfides «Tierausnutzungsgesetz», auch in der Schweiz. Wahrer Tierschutz ist nur in einer veganen Gesellschaft möglich. Leider ist sie völlig utopisch.

 

https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/tierquaelerei-in-schweizer-huehnerstaellen-es-ginge-auch-anders/