DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Newsletter ProVegan: Ausgabe 32/2019

„Zwar können alle Maßnahmen gegen die Klimakrise demokratisch verhandelt werden, nur mit der Natur selbst lässt sich nicht schachern“

„Nun könnte man einwenden, wozu streiken, Politik und Öffentlichkeit sind aufgewacht, nie zuvor gab es so viele Bekenntnisse zur Klimawende, die Sache läuft. Doch die FFFler sind gebrannte Kinder. Als sie das Licht der politischen Welt erblickten, wurde bereits viel übers Klima geredet, der Himmel füllte sich mit guten Worten – und mit CO₂. Misstrauen ist also angezeigt.“

 

„Denn noch immer steht seitens der CDU – jener Partei, auf die es vor allem ankommt – hinter jedem Bekenntnis zur Klimawende mindestens ein Aber, meist mehrere. Und warum eine Verfechterin des agrarindustriellen Raubbaus an Natur und Klima wie Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner plötzlich eine 180-Grad-Wende hinlegen sollte, erschließt sich nicht.“

 

„Es stimmt, die öffentliche Debatte über das Klima hat an Volumen zugenommen, allerdings wird ausufernd über Nebenfragen diskutiert: ob Klimaschützer selbst konsequent leben, ob sie angreifbar sind. Darin liegt die Hoffnung, durch Widerlegung der Klimaschützer den Handlungsdruck zu lindern. Das ist leider nicht der Fall.“

 

Anmerkung: Typisch auch an diesem ansonsten guten Artikel ist, dass Tierprodukte als Hauptursache des Klimawandels mit keinem Wort thematisiert werden.

 

https://www.zeit.de/2019/32/klimapolitik-klimawandel-fridays-for-future-bundesregierung