DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
www.ProVegan.info

Newsletter ProVegan: Ausgabe 42/2020

Wie viele durchgeknallte Schwachköpfe sitzen eigentlich im EU-Parlament?

„Niemand wird von einem Veggie-Burger etwas anderes erwarten als eine Art Pressspanplatte aus Gemüseresten. Trotzdem will das EU-Parlament die Bezeichnung Burger für ein fleischloses Produkt verbieten.“

 

„Wo ‚Veggie‘ draufsteht, sollte Veggie drin sein, also Vegetarisches oder Veganes. Das kann man billigerweise verlangen. Und wenn das draufsteht, wird kein Mensch einen Veggie-Burger mit einer Scheibe aus Rindergehacktem verwechseln. Veganer Käse kann schlechterdings nicht aus Kuh-, Schaf-, Ziegen- oder sonstiger tierischer Milch sein, und wer glaubt, Kühe produzierten Mandelmilch, glaubt auch, der Klapperstorch bringt Kinder. Man kann den Verbraucherschutz auch übertreiben und die Verbraucherinnen wie kleine Kinder behandeln.“

 

„Der Verdacht liegt nahe, dass mächtige Interessen aus der Fleischindustrie die Abgeordneten dazu bringen wollen, der schnell wachsenden vegetarischen und veganen Branche das Leben schwer zu machen. Das wäre immerhin ein nachvollziehbares Motiv. Ansonsten müsste man annehmen, dass die Volksvertreter das Volk für dumm halten. Dann müssten sie es auflösen und sich ein neues wählen.“

 

Anmerkung: Ich bin zwar aus gesundheitlichen Gründen kein Fan von diesen Ersatzprodukten, aber wer sich aus ethischen Gründen ohne Rücksicht auf seine Gesundheit dafür entscheidet, hat keine Schikanen von korrupten und / oder dämlichen Politikern verdient.

 

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article217844318/Vegetarische-Ernaehrung-Gemuese-Burger-verboten-Man-kann-den-Verbraucherschutz-auch-uebertreiben.html