DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Newsletter ProVegan: Ausgabe 02/2022

Studie: Globaler Anstieg des Handels mit rotem und verarbeitetem Fleisch steht in Zusammenhang mit ernährungsbedingten Krankheiten und Todesfällen

Laut einer Studie, die im Fachmagazin BMJ Global Health erschienen ist, steht der weltweite Anstieg des Im- und Exports von rotem und verarbeitetem Fleisch in Zusammenhang mit einer Zunahme ernährungsbedingter Krankheiten und Todesfälle. Die Wissenschaftler verglichen den Handel mit 20 roten und verarbeiteten Fleischprodukten, darunter Rindfleisch, Ziegenfleisch, Speck und Schinken, mit den Raten ernährungsbedingter Krankheiten in 154 Ländern. Ein erhöhter Verzehr von rotem und verarbeitetem Fleisch, der mit einer Zunahme des Handels einherging, führte zu einem Anstieg der Raten von Herzkrankheiten, Diabetes, Darmkrebs und anderen nicht übertragbaren Krankheiten. Diese Raten waren in den Entwicklungsländern, insbesondere in der Karibik und Ozeanien sowie in Nord- und Osteuropa, doppelt so hoch, da die Abhängigkeit von Fleischimporten seit den frühen 1990er Jahren stark zugenommen hat.

 

Anmerkung: Tja, so ist das, wenn man auf die skrupellosen Lügenbarone aus Politik, Ernährungswissenschaften, Medizin und Medien hört, die einem die Märchen von der gesunden ausgewogenen Ernährung mit Tierprodukten und der bösen veganen Mangelernährung erzählen.

 

Referenz: Chung MG, Li Y, Liu J. Global red and processed meat trade and non-communicable diseases. BMJ Global Health. 2021;6(11):e006394. doi:10.1136/ bmjgh-2021-006394