DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Newsletter ProVegan: Ausgabe 48/2022

Fischerei: Welche Nationen besonders oft «schwarz schippern»

«Schiffe schalten häufig ihr Ortungssystem aus, um illegale Fischerei zu verschleiern. Vier Nationen tun das besonders oft.»

 

«Mehr als 4,9 Millionen Stunden oder sechs Prozent der Schifffahrtsaktivität wurden so nicht per AIS verfolgt. Davon entfielen 83 Prozent auf Schiffe unter der Flagge von vier Nationen: den grössten Anteil hatte Spanien, gefolgt von den USA, Taiwan und China. Am häufigsten schalteten Thunfischfangschiffe ihre Transponder ab.»

 

Anmerkung: Aus Tierrechtssicht ist es natürlich vollkommen absurd, zwischen illegaler und legaler Fischerei zu unterscheiden. Denn ob der Mord an einem Tier legal oder illegal erfolgt, ist für das einzelne Tier nicht von Bedeutung. Den legalen Fischmördern sind die Tiere vollkommen egal. Ihnen geht es nur darum, den Bestand an zukünftigen Opfern nicht zu gefährden. Den illegalen Fischmördern ist selbst das egal. Eigentlich sind mir die illegalen Mörderbanden fast sogar lieber, weil sie letztlich die Ausrottung vorantreiben und damit zukünftiges Tierleid eindämmen oder beenden. Denn es ist ein grauenhafter Tod, in Fischereinetzen mit aufgeplatzter Schwimmblase elendig zu verrecken oder am Angelhaken in einem Todeskampf zu Tode gequält zu werden. Früher oder später werden wahrscheinlich alle Meeresbewohner eh vernichtet sein, ob durch Fischerei oder durch die ganzen Umweltgifte in den Weltmeeren sei dahingestellt. Ein kleiner Funken Gerechtigkeit innerhalb dieser Massenverbrechen stellt die abgrundtiefe Dummheit der Auftraggeber dieser Verbrechen dar, die die vergifteten Fische konsumieren und damit in ihren eigenen Körpern die beste Grundlage für unheilbare neurologische Erkrankungen und bösartige Geschwülste schaffen. Denn diesen Deppen hatte man erzählt, Fisch sei gesund. Und die haben das tatsächlich geglaubt! Irgendwie ist die Welt dann doch ein wenig gerecht.

 

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