DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Newsletter ProVegan: Ausgabe 25/2022

Corona-Massnahmen: «Im Reich des Religiösen»

«Am 30. Juni werden die Ergebnisse veröffentlicht. Schon jetzt läuft vonseiten der Maßnahmenlobby eine Diffamierungsinitiative gegen das Gutachten und die Gutachter, mit den üblichen Methoden. Diese heißen: anonyme Vorwürfe und Rufschädigung, auf Neudeutsch Labeln und Narrative. Es scheint nämlich, dass laut dieses Gutachtens die Maßnahmen zumindest teilweise sinnarm gewesen sind.»

 

«Für diejenigen, die zwei Jahre lang jedwede Kritik daran verbal niedergeknüppelt haben und Maßnahmenkritiker pauschal in die Schwurblerecke geschoben haben, ist das unangenehm. Es ist auch unangenehm für alle, die schon jetzt, ohne im Entferntesten zu wissen, wie dann überhaupt die Corona-Lage sein wird, für den Herbst das nächste Maßnahmen-Festival festeingeplant haben.»

 

«In einem Artikel der „Süddeutschen Zeitung“ (https://www.sueddeutsche.de/politik/corona-massnahmen-1.5599050?reduced=true) heißt es, in „Fachkreisen“ werde das Gutachten „verrissen“, es sei „schlecht gemacht“ und „einseitig“, dies hänge mit der „vorgefassten negativen Meinung“ der Gutachter zusammen. Aus wem diese „Fachkreise“ bestehen, erfährt man leider nicht.»

 

«Mein Lieblingssatz dazu, getwittert von Christina Berndt, einer „SZ“-Kollegin: „Wenn es keine Evidenz gibt“, also keine Belege dafür, dass die Maßnahmen etwas brachten, „heißt das nicht, dass etwas nicht wirkt.“ Hier sind wir im Reich des Religiösen angelangt, finde ich. Dafür, dass Beten hilft, gibt es keine Evidenz. Aber es könnte wirken. Einen Arzt, der mir ohne jede Evidenz ein Bein amputiert, würde ich jedenfalls nicht weiterempfehlen.»

 

Anmerkung: Ich habe kaum jemals einen Journalisten erlebt, der soviel Mist absondert wie Christina Berndt. Ob über Corona oder Tierschutz, der Schwachsinn ist kaum zu überbieten. Über die industriele Massentierhaltung schreibt Berndt: «Aber bis dahin empfinden sie Lebenslust, werden von ihrer Mutter geliebt, lernen laufen, balgen sich mit ihren Geschwistern, machen Erfahrungen und Entdeckungen und erfreuen sich an saftigem Gras und vollem Korn.» Diese naive Ahnungslosigkeit (oder ist es eher Bosheit?) ist kaum erträglich. Aber ihre Schlussfolgerung ist mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar: «Wer Tiere liebt, sollte sie essen.» Siehe dazu https://www.provegan.info/de/infothek/aktuelles/das-problem-unserer-zeit-journalisten-haben-meistens-keine-ahnung-schreiben-aber-trotzdem-einfach/

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/harald-martenstein/plus239308481/Harald-Martenstein-Neben-der-Spur-Der-Narr-im-Narrativ.html