DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Newsletter ProVegan: Ausgabe 26/2022

«Arme Schweine – Das Tierwohl-Label bringt nicht viel fürs Tierwohl»

«Von allen Vorhaben, die der Vegetarier Özdemir schon zum Antritt der Ampelkoalition angekündigt hat, wurde seine Tierwohlstrategie mit der größten Spannung erwartet. Das Ergebnis ist dürftig.»

 

«Fünf Stufen soll es geben, vom gesetzlichen Mindeststandard bis zur Biohaltung. Man kann sich aussuchen, warum man diese Etikettierpflicht misslungen findet: weil sie überflüssig ist oder zumindest unvollständig, unterambitioniert und unausgewogen.»

 

«Erstens gilt sie zunächst bloß für Schweinefleisch und nicht für Rind und Geflügel, als ob deren Haltungsbedingungen unproblematisch wären. Zweitens sind die Gastronomie und die Metzgereien ausgenommen, als ob dort nicht auch viel Fleisch verkauft würde. Drittens gehen die Vorschläge nicht über das hinaus, was sich schon Julia Klöckner von der CDU vor bald zwei Jahren ohne große Wirkung vorgenommen hatte. Viertens gibt es längst ein freiwilliges Tierwohl-Siegel der Handels- und Schlachtkonzerne, das etwa den Platzbedarf im Stall nur um wenige Quadratzentimeter geringer definiert als Özdemirs Etikett. Hinzu kommt, dass der Minister offen- lässt, wie aus der Pflicht zum Etikettieren ein Wandel in der Tierhaltung werden soll. Dabei ist das der entscheidende Punkt. Und da geht es, wen wundert’s, ums Geld.»

 

«Dabei hält sich jeder für tierlieb. Tierschutz steht als Staatsziel sogar im Grundgesetz. Die meisten greifen trotzdem beim günstigen Grillfleisch zu. Die Persönlichkeitsspaltung, die dafür nötig ist, beschreiben Wirtschaftspsychologen mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu: Als Staatsbürger haben wir hehre Ziele, als Supermarktkunden sind wir knausrig.»

 

Anmerkung: Leider halten Bürger und kakistokratische Politiker den Irrsinn der Tierhaltung und der Ernährung mit Tierprodukten für völlig normal. Tiere werden versklavt, vergewaltigt (künstlich befruchtet), ausgebeutet und ermordet. Die Tiere werden unter diesen üblen Bedingungen krank. Das Klima und die Umwelt, also die Lebensgrundlagen der Menschen und Tiere, werden ruiniert. Der Welthunger massiv gesteigert. Die Menschen essen gesundheitsschädliche Produkte von kranken Tieren. Die Förderung der Demenz (Verblödung) durch Tierprodukte wurde durch Studien nachgewiesen. Durch die schädlichen Wirkungen auf das Gehirn scheinen Intelligenz, Empathie und Moral beschädigt zu werden, so dass der moralische Irrsinn und der gesundheitliche Irrsinn durch den Konsum von Tierprodukten als völlig normal wahrgenommen werden.

 

https://www.faz.net/aktuell/politik/arme-schweine-18094557.html#void