DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Die übliche depperte Medienhetze: „Eltern lassen ihr Baby durch vegane Ernährung fast verhungern – jetzt hat es einen Hirnschaden“

„In Australien stand ein Paar vor Gericht, das seine kleine Tochter mit einer veganen Diät beinahe zu Tode gehungert hat.“

 

Anmerkung: Wenn man mit einer „veganen Diät beinahe zu Tode hungert“, dann ist das ein eindeutiger Hinweis darauf, dass dem Kind nicht genug gesunde vegane Nahrungsmittel gegeben wurde, wahrscheinlich auch kein Vitamin B12. Aber was hat das mit veganer Ernährung zu tun? Wenn omnivore Eltern ihr Kind mit zu wenig Nahrung verhungern lassen, dann sagt man doch auch nicht, dass die omnivore Ernährung am Verhungern bzw. an den Folgeschäden schuld sei. Das ist ja vollkommen idiotisch.

 

„Das Mädchen wird allerdings sein Leben lang unter den Folgen der veganen Ernährung leiden. Es erlitt eine Cerebralparese – einen bleibenden Hirnschaden, der durch die Mangelernährung ausgelöst wird.“

 

Anmerkung: Es ist vollkommen lächerlich zu behaupten, die Schäden seien „Folgen der veganen Ernährung“. Richtig ist, dass die Schäden durch Hungern, also durch die Gabe von zu wenigen gesunden Nahrungsmitteln verursacht wurden.

 

„Die Ärzte stellten fest, dass das Baby unterernährt war und schwere Mangelerscheinungen hatte, ähnlich wie bei Kindern aus Hungersnot-Gebieten. Wie sich herausstellte, war das Baby in den ersten Monaten seines Lebens gestillt worden. Dann hatten die vegan lebenden Eltern angefangen, dem Mädchen eine Mischung aus Kokosmilch und pflanzlichen Pulvern zu füttern.“

 

Anmerkung: Wenn durchgeknallte Eltern auf die Idee kommen, ihr Kind einseitig nur mit „Kokosmilch und pflanzlichen Pulvern“ zu ernähren, dann ist es nicht erstaunlich, dass das Kind krank wurde. Würde ein Erwachsener über einen längeren Zeitraum so ernährt, dann würde er auch krank werden. Aber was hat das mit veganer Ernährung zu tun? Nur weil Kokosmilch und pflanzliches Pulver vegan sind? Das ist doch völlig absurd.

 

„Obwohl die Krankenschwester, die für die Familie zuständig war, die Eltern warnte und ihnen erklärte, dass Ernährung auf Kokosmilchbasis ungeeignet für ein Baby sei, hätten die Eltern damit weiter gemacht, Vorsorgetermine ihrer Tochter ausfallen lassen und sich lieber Rat bei einem Kräuterverein aus den USA gesucht.“

 

Anmerkung: Offenbar wurden die Eltern falsch beraten und waren offensichtlich auch nicht die hellsten, so dass sie ihr Kind völlig kurios ernährten. Aber was hat das alles mit veganer Ernährung zu tun? Nichts! Denn eine abwechslungsreiche vegane Ernährung nach den 7 Regeln ist die gesündeste Ernährung, auch für Kinder! Siehe: https://www.provegan.info/de/ernaehrung/kinderernaehrung-und-vegane-schwangerschaften/vegane-kinderernaehrung-und-vegane-schwangerschaften-aus-aerztlicher-sicht/

 

https://www.rtl.de/cms/eltern-lassen-ihr-baby-durch-vegane-ernaehrung-fast-verhungern-jetzt-hat-es-einen-hirnschaden-cerebralparese-4622480.html