DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
www.ProVegan.info

Corona und kein Ende

Die gute Nachricht zuerst: Das Coronavirus ist definitiv kein „Killervirus“.

 

Eine neue Metastudie einer der weltweit angesehensten Wissenschaftler, John Ioannidis, Professor für Epidemiologie und Statistik an der Stanford Universität, wertete 61 internationale Antikörperstudien aus, um die Infektionssterblichkeit durch das SARS-CoV-2 Virus zu ermitteln. Ioannidis kommt zum Ergebnis, dass die effektive Infektionssterblichkeit viel niedriger ist, als von offiziellen Stellen gemeldet. Nach seinen Berechnungen sterben 0,23 % der mit SARS-CoV-2 infizierten Menschen, die älter als 70 Jahre sind. Bei Personen unter 70 Jahren liegt die Fallsterblichkeit bei lediglich 0,05 %. Diese Zahlen wurden auch von der Weltgesundheitsorganisation bestätigt. https://corona-transition.org/uni-stanford-studie-sterblichkeitsrate-bei-covid-19-geringer-als-0-2-prozent

 

Die Letalität des Coronavirus (Infektionssterblichkeit) ist in etwa vergleichbar mit der des Grippevirus. Um kein Missverständnis entstehen zu lassen: Infektionen sollten immer vermieden werden, ob grippaler Infekt, Influenza oder COVID-19. Deshalb schützen Sie sich vor Infektionen, besonders dann, wenn Sie zu den Risikogruppen gehören, also bei Übergewicht und ernsthaften Vorerkrankungen wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes. Jeder, der sich vor Coronaviren und Grippeviren schützen möchte, kann das durch Mindestabstand, Gesichtsmaske und sorgfältige Hygiene tun. Dies liegt in der eigenen Verantwortung eines jeden Menschen.

 

Die von Politik und Presse verbreitete Panikmache ist aber völlig unangemessen, ja sogar unverantwortlich. Die von der Politik beschlossenen Shutdown- und Lockdown-Massnahmen wegen des Coronavirus bewegen sich jenseits jeglichen vernünftigen Handelns und sind logisch weder nachvollziehbar noch sachlich begründbar. Eine grosse Anzahl renommierter Wissenschaftlicher sagt dies mittlerweile auch sehr deutlich. Zum Beispiel der Kölner Medizinprofessor Matthias Schrappe, früher Mitglied des „Sachverständigenrates Gesundheit“:

 

https://www.zdf.de/nachrichten/zdfheute-live/videos/schrappe-corona-kritik-video-100.html

 

http://www.matthias.schrappe.com/index.htm

 

Prof. Dr. Andreas Sönnichsen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=JN73Bpw6nDw

 

Prof. Dr. Dr. Martin Haditsch:

 

https://www.youtube.com/watch?v=fDDa_NlMoB4

 

https://www.youtube.com/watch?v=VIKGG_IPhm0

 

Prof. Dr. Paul Brandenburg:

 

https://www.youtube.com/watch?v=9J5yRz08r88

 

Prof. Dr. Sucharit Bhakdi und Prof. Dr. Karina Reiss:

 

https://www.youtube.com/watch?v=oofaoS5WkPw

 

Rechtsanwalt Dr. Reiner Fuellmich:

 

https://kenfm.de/reiner-fuellmich/

 

Es ist völlig absurd, dass zum Beispiel Kosmetikinstitute geschlossen werden müssen, Friseursalons und Drogerien aber geöffnet bleiben. Das ist sachlich nicht begründbar und Willkür pur. Dies zeigt ja auch der Sachverhalt, dass in einigen Bundesländern Kosmetikinstitute öffnen dürfen und in anderen nicht.

 

Für die harten Massnahmen werden bekanntlich zwei Gründe genannt:

     

  1. Jedes Leben soll geschützt werden.
  2. Die Kapazitäten der Intensivstationen sollen nicht überfordert werden.
  3.  

Schaut man sich diese Gründe genauer an, dann wird einem der ganze Irrsinn so richtig bewusst:

 

Zu 2.: Die Kapazitäten der Intensivstationen sollen nicht überfordert werden

 

Wenn man die Kapazitäten der Intensivstationen nicht überfordern möchte, dann hätte man längst schon die erforderlichen Kapazitäten aufbauen können und müssen. Seit dem Frühjahr spricht man von einer drohenden „zweiten Welle“. Man hatte also genügend Zeit, um die Kapazitäten zu schaffen. Es sei daran erinnert, wie in China innerhalb von nur wenigen Tagen Krankenhäuser aus dem Boden gestampft wurden. Auch das Argument der fehlenden Pflegekräfte ist absurd. Seit Jahren wird über die mangelnde Anzahl von Pflegekräften lamentiert. Man hat trotzdem über die ganzen Jahre kein Personal aufgebaut. Damit nicht genug. Seit vielen Jahren warnen Wissenschaftler sogar immer und immer wieder vor drohenden Pandemien durch Zoonosen. Die Politik hat das einfach ignoriert.

 

Zu 1.: Jedes Leben soll geschützt werden

 

Wenn man dieses Argument hört, dann erstaunt das doch sehr. Nicht weil man dem nicht zustimmt, dass jedes Leben schützenswert ist, sondern weil es in diesem Fall scheinheilig und verlogen ist. Denn die meisten Menschen erkranken und sterben an ernährungsbedingten chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Übergewicht und Krebs. Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht und Diabetes sind fast ausnahmslos ernährungsbedingt, Krebs weit überwiegend. Obwohl die Studienlage hinsichtlich der gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Milch- und Fleischprodukten überwältigend eindeutig ist und sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO Fleischprodukte mittlerweile als „krebserregend“ eingestuft hat, erfolgt keine offizielle Warnung vor diesen Produkten seitens der Politik. Ganz im Gegenteil werden Tierprodukte vom Staat noch massiv mit Milliarden an Steuergeldern subventioniert. Dadurch werden Millionen von vorzeitigen Todesfällen verursacht. Bisher erscheinen die Profitinteressen der Agrarindustrie und der mit ihr verbundenen Politiker bedeutend wichtiger zu sein als die Gesundheit und das Leben von Menschen. Die vom Staat und der Industrie finanzierte Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE empfiehlt Tierprodukte sogar als Bestandteil einer angeblich „ausgewogenen Ernährung“. Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen: Nachweislich ungesunde und krebserregende Tierprodukte sollen notwendiger Bestandteil einer vermeintlich „gesunden ausgewogenen Ernährung“ sein. Die Spitze des Irrsinns scheint erreicht. Aber der Irrsinn geht immer und immer weiter.

 

Genau diese ernährungsbedingten chronischen Erkrankungen stellen aber auch die Risikofaktoren für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung dar, die dann auf den Intensivstationen landen. Warum warnt man die Menschen nicht vor Tierprodukten und den durch sie verursachten ernährungsbedingten chronischen Erkrankungen?

 

Etwa 80 % aller Antibiotika werden in der industriellen Tierhaltung verbraucht, damit die gequälte Kreatur bis zur Schlachtung überhaupt am Leben bleibt. Dadurch entstehen massiv antibiotikaresistente Bakterien, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Man geht allein in Deutschland von etwa 20.000 Toten pro Jahr durch nicht mehr behandelbare Bakterieninfektionen aus, weltweit sind es über 700.000 Tote! Wo bleibt hier der Schutz des Lebens?

 

Täglich sterben zwischen 6.000 und 43.000 Kinder an Hunger, während ca. 40 % der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ verfüttert werden! Warum zählen diese Kinderleben nicht?

 

Bekanntlich ist die Tierindustrie die Hauptursache der Klimakrise und der Zerstörung der Umwelt. Was ist mit den Millionen Opfern der Klimakrise und Umweltzerstörung? Sind diese Opfer nicht so wichtig wie die Profite der Agrarindustrie und ihrer politischen Helfer?

 

Die Ursache von COVID-19 und von etwa 70 – 80 % aller anderen Zoonosen ist die Tierausbeutung. Wäre man also wirklich gewillt, Menschleben zu schützen und zu retten, dann müsste man die Tierausbeutung sofort stoppen. Macht man aber nicht. Es steht noch nicht einmal zur Diskussion! Daran erkennt man sofort, wie scheinheilig und verlogen das Argument ist, Menschenleben zu retten.

 

Stattdessen bevorzugt man Shutdown und Lockdown mit allen Folgen. Existenzen werden zerstört und massive Schuldenberge aufgetürmt. Wenn man schon so irre ist, die Profitinteressen der Agrarindustrie und ihrer politischen Helfer über alles zu stellen, dann sollte man wenigsten intelligente Massnahmen ergreifen, um die Schäden zu minimieren. Zwei Beispiele:

     

  • Konsequente und harte Massnahmen für kurze Zeit so wie in Südkorea, Taiwan, China, Neuseeland und Australien, so dass das Infektionsgeschehen innerhalb kürzester Zeit im Griff ist.
  • Das Leben weiterlaufen lassen und den Risikogruppen einen konsequenten Schutz empfehlen und bieten, so wie zum Beispiel in Schweden und Uruguay.
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Aber in Deutschland und allen Nachbarländern stellt man es höchst unprofessionell an. Man beschliesst halbherzige Shutdowns und Lockdowns, so dass die Infektionen zwar etwas eingedämmt werden, aber die Viren dauerhaft in der Bevölkerung verbleiben, sodass kein Ende in Sicht ist. So sorgt man dafür, dass das Elend auf lange Zeit weitergeht und ein Lockdown dem nächsten folgt. Einzige Hoffnung ist ein Impfstoff, der die Inkompetenz der Politik, der meinungsbildenden Wissenschaftler und der Presse überdecken könnte.

 

Ich möchte an dieser Stelle nicht darüber spekulieren, warum die Politik bei Corona so konfus und abstrus agiert und reagiert. Es sieht aber ganz so aus, als ob die Politik beim Auftauchen des Coronavirus in Panik verfiel, jetzt aber aus der Nummer nicht mehr herauskommt, ohne das Gesicht zu verlieren.