DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
www.ProVegan.info

Das merkwürdige Totalversagen der Bürger und der Politik in der Corona-Krise

Das Totalversagen ist sowohl in der Vorbeugung als auch in der Bekämpfung klar zu erkennen.

 

Vorbeugung

 

Schon seit vielen Jahren bzw. Jahrzehnten warnen Wissenschaftler vor einer Virus-Pandemie als Folge der Tierausbeutung. Mehr dazu hier: https://www.youtube.com/watch?v=N0pvR92XT30

 

Die Frage war also nicht, ob eine Pandemie kommt, sondern wann sie uns trifft. Man hätte die Pandemie also verhindern können oder – wenn man sie nicht verhindern will, weil die Fleischfresserei offensichtlich wichtiger ist als alles andere – sich bestens auf die Pandemie vorbereiten können. Beides ist nicht geschehen.

 

Bekämpfung

 

Die jetzige Art und Weise der Bekämpfung des Virus und damit der Corona-Krise kann ich auch nicht nachvollziehen. Stand des Wissens ist, dass nur Menschen mit Vorerkrankungen und alte Menschen bei einer Infektion mit dem Corona-Virus gefährdet sind, wahrscheinlich auch nur die älteren Menschen mit Vorerkrankungen. Die Aussagen von Rechtsmedizinern nach der Obduktion von Corona-Opfern scheinen das zu bestätigen. Alle obduzierten Todesfälle hatten Vorerkrankungen:

 

https://www.merkur.de/welt/coronavirus-arzt-hamburg-gefahr-rechtsmediziner-klaus-pueschel-zr-13645121.html

 

Hier stelle ich mir als Mediziner die Frage, warum nicht alle (alten) Menschen mit Vorerkrankungen isoliert wurden oder man nicht alternativ diesen Menschen wenigstens eine Quarantäne angeboten hat, so dass sie selbst hätten entscheiden können. Voraussetzung ist natürlich ein exquisiter Service mit Verpflegung dieser Menschen zu Hause oder in einer anderen isolierten Unterkunft. Die Kosten für eine gute Versorgung dieser Menschen über einen relativ kurzen Zeitraum wären minimal im Vergleich zu den Kosten, die durch die jetzigen gigantischen Massnahmen entstehen. Die Mehrheit der Menschen ohne Vorerkrankungen könnte so ihrer gewöhnlichen Tätigkeit weiterhin nachgehen, eine Infektion durchmachen und durch die Bildung von Antikörpern gesunden. So wäre in kurzer Zeit eine „Herdenimmunität“ hergestellt, wenn etwa 60 bis 70 % eine Infektion durchgemacht haben. Danach könnten die Risikogruppen aus ihrer Isolation entlassen werden.

 

Mit der jetzigen Variante wird zwar auch eine „Herdenimmunität“ hergestellt, da mit der Zeit die meisten Menschen sowieso infiziert werden, aber dies dauert viel länger und die Risikogruppen sind wahrscheinlich einer höheren Gefährdung ausgesetzt mit mehr Toten, weil sie nicht konsequent isoliert sind. Die Wirtschaft liegt viel länger still, mehr Unternehmen überleben nicht, die Arbeitslosigkeit steigt und die Kosten sind gigantisch.

 

Bei einer kurzen Isolation der Risikogruppe wären dagegen die Kosten minimal, die Wirtschaft würde nur minimal beeinträchtigt und die Krise wäre minimiert, weil weniger heftig und viel kürzer.

 

Das Merkwürdigste zum Schluss: Die Zustimmung für die völlig panisch übertriebenen Massnahmen lässt die Zustimmungswerte für die beteiligten Politiker zur Decke schiessen. Offensichtlich glauben die meisten Menschen, dass der Geldregen für die Rettung von Unternehmen und für die Kurzarbeit ein persönliches Geschenk der Politiker ist. Wahrscheinlich denken sie nicht daran, dass die Bürger diese immensen Kosten über ihre Steuern bezahlen müssen und dass sie dieses Geld in Zukunft nicht auf dem Konto haben. Professor Chomsky beschrieb das Verhalten der gewöhnlichen Bürger einmal so: „Die Mehrheit der gewöhnlichen Bevölkerung versteht nicht was wirklich geschieht. Und sie versteht noch nicht einmal, dass sie es nicht versteht.“

 

Fazit: Also warten wir auf die nächsten menschengemachten Katastrophen wie zum Beispiel durch Umweltzerstörungen, Regenwaldvernichtung, Klimakatastrophe, Antibiotikaresistenzen, Umweltgifte in Wasser und Nahrung, verseuchtes Trinkwasser, Hungerkatastrophen und die nächste aus der Tierausbeutung entstandene Virus-Pandemie mit einer dann eventuell gigantischen Todesrate.

 

Ernst Walter Henrich

 

19.04.2020