DR. MED. HENRICH
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Urteil zum Kükenschreddern vor Bundesverwaltungsgericht

"Männliche Küken von Legehuhnrassen werden millionenfach als Eintagsküken getötet, weil sie keine Eier legen können. Das Oberverwaltungsgericht gab den Betrieben im Mai Recht. Die Aufzucht der ausgebrüteten männlichen Küken sei mit derartig hohem Aufwand verbunden, dass es für das Töten vernünftige Gründe gebe. Insofern verstoße die Praxis nicht gegen das Tierschutzgesetz. Wann sich das Bundesverwaltungsgericht mit der Streitfrage befassen wird, ist noch unklar."

 

Anmerkung: Natürlich ist das Kükenschreddern ein Massenmord und damit ein ungeheuerliches Verbrechen. Aber ich sehe nicht den geringsten Unterschied zu den Massenmorden an den anderen Tieren. Nach dem Tier"schutz"gesetz ist alles das erlaubt, was ein vermeintlich "vernünftiger Grund" ist. Ein "vernünftiger Grund" ist nach Auslegung des Tier"schutz"gesetzes alles das, was einen wirtschaftlichen Vorteil oder ein Geschmackserlebnis für den Menschen darstellt. Keine Frage, dass dies Irrsinn ist. Denn Profit und Gaumenkitzel moralisch höher zu bewerten als ein Leben, ist zweifellos eine moralische Bankrotterklärung. Dazu kommt noch, dass ein Gaumenkitzel mittels krankmachender Tierprodukte und nachfolgendem Krankheitsrisiko objektiv betrachtet niemals "vernünftig" sein kann. Dies trotzdem zu tun, ist zusätzlich noch eine intellektuelle Bankrotterklärung. Aber innerhalb dieses Irrsinns stellt das Urteil des Oberverwaltungsgerichts eine teuflische "Konsistenz des Irrsinns" dar und ist deshalb auch nachvollziehbar. Denn innerhalb dieser Massenmord-Ideologie des Tier"schutz"gesetzes stünde ein Verbot des Kükenschredderns in Widerspruch zum sonstigen Massenmord an den anderen Tierkindern. Warum sollte das Leben eines Kükens innerhalb dieser Massenmord-Ideologie mehr wert sein als das Leben eines Kalbs oder Ferkels? Zudem stellt sich auch die Frage, ob für die Küken innerhalb dieser Massenmord-Ideologie ein früher Tod durch Schreddern oder Vergasung nicht die bessere Alternative zu Krankheit und Leid bei einer Aufzucht in einer Tierfabrik darstellt. Nunmehr innerhalb eines verbrecherischen Systems den Tod männlicher Küken um einige Wochen zu verschieben, um diesen Tierkindern noch das Erlebnis von Krankheit und Leid aufzubürden, leuchtet nicht ein. Nicht nur das Kükenschreddern muss beendet werden, sondern die Ausbeutung und der Massenmord an den Tieren insgesamt. Dann gibt es auch keine unerwünschten männlichen Küken zum Schreddern mehr!

 

https://www.welt.de/regionales/nrw/article160823262/Urteil-zum-Kuekenschreddern-vor-Bundesverwaltungsgericht.html

 

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