DR. MED. HENRICH
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«Intensivpfleger zerlegt Lauterbach & Co. in der ARD»

«Gestern durfte Lange wieder vor ein Millionenpublikum – beim politischen Hohen Amt der neuen Bundesrepublik, wo normalerweise nur Gesinnungsgenossen mit der richtigen „Haltung“ untereinander diskutieren, um sich in ihrem Urteil zu bestätigen und Schein-Pluralität vorzuspielen: Bei Anne Will in der ARD.»

 

«Während die beiden Corona-Prediger die Meistbegünstigungsklausel bei der Moderatorin hatten, fiel diese der FDP-Frau in der Runde, Christine Aschenberg-Dugnus, ins Wort. Teilweise war die Parteilichkeit von Will gespenstisch. So lobte sie Lauterbach für seine Kompetenz, die er aus nächtlich studierten Studien ableite.»

 

«Der Minister ging sogar so weit zu behaupten, manche Maßnahme sei einfach „hochplausibel“ und darum brauche es erst gar keine nachgewiesene Wirksamkeit. Die Begründung für massive Einschnitte in die Grundrechte von Millionen Bürgern ist also: Wir haben zwar keine wissenschaftlichen Beweise, aber es ist einfach „hochplausibel“? Es fehlen einem die Worte. Gut, dass Lange sich des Themas annahm: Warum es Eingriffe in die Grundrechte gegeben habe, wenn es nicht mal Daten dazu gegeben habe, fragte er.»

 

«Will versucht zu verhindern, dass sich via Lange die Realität in ihre schöne, regierungskonforme Talkshow-Welt einschleicht. Doch sie kann es diesmal nicht verhindern, so sehr sie es versucht. Dank Lange. Es ist bezeichnend, dass Will ausgerechnet die stramm auf Regierungslinie stehende Journalistin aus der Süddeutschen in die Sendung eingeladen hat – und keine Kollegen, die der Regierungspolitik zumindest halbwegs kritisch gegenüberstehen (ja, die gibt es inzwischen auch im Mainstream, etwa bei der „Welt“, die gute Aufklärungsarbeit leistet).»

 

Anmerkung: Ich habe mir das Gefasel von Lauterbach und der SZ-Journalistin Berndt nur bis zur Hälfte der Sendung angetan. Ich habe keine Lust, Lebenszeit für die Präsentation von Irrsinn zu verschwenden. Erinnern Sie sich noch an die Aussagen von Berndt zur Massentierhaltung? Nach Berndt könnten die Tiere ein gutes Leben voller Glück in der industriellen Massentierhaltung führen. Berndt schreibt: «Aber bis dahin empfinden sie Lebenslust, werden von ihrer Mutter geliebt, lernen laufen, balgen sich mit ihren Geschwistern, machen Erfahrungen und Entdeckungen und erfreuen sich an saftigem Gras und vollem Korn.» Diese naive Ahnungslosigkeit ist kaum erträglich. Aber ihre Schlussfolgerung ist mit gesundem Menschenverstand nicht mehr nachvollziehbar: «Wer Tiere liebt, sollte sie essen». (https://www.provegan.info/de/infothek/aktuelles/das-problem-unserer-zeit-journalisten-haben-meistens-keine-ahnung-schreiben-aber-trotzdem-einfach/) Das gleiche erbärmliche Niveau bietet sie auch im Zusammenhang mit Corona.

 

https://reitschuster.de/post/intensivpfleger-zerlegt-lauterbach-co-bei-will-in-der-ard/