DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Die exponentielle Steigerung des Irrsinns am Beispiel von Corona

Die Letalität des Coronavirus ist in etwa vergleichbar mit der des Grippevirus und liegt bei etwa 0,24 % - 0,35 %. Das Coronavirus ist aber definitiv kein „Killervirus“. Um kein Missverständnis entstehen zu lassen: Infektionen sollten immer vermieden werden, ob grippaler Infekt, Influenza oder COVID-19. Deshalb schützen Sie sich vor Infektionen, besonders dann, wenn Sie zu den Risikogruppen gehören, also bei Übergewicht und ernsthaften Vorerkrankungen wie zum Beispiel Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes. Jeder, der sich vor Coronaviren und Grippeviren schützen möchte, kann das durch Mindestabstand, Gesichtsmaske und sorgfältiger Hygiene tun. Dies liegt in der eigenen Verantwortung eines jeden Menschen.

 

Die von der Politik beschlossenen Shutdown- und Lockdown-Massnahmen wegen des Coronavirus bewegen sich allerdings jenseits jeglichen vernünftigen Handelns und sind logisch weder nachvollziehbar noch begründbar.

 

Für die harten Massnahmen werden gebetsmühlenartig zwei Gründe genannt:

     

  1. Jedes Leben soll geschützt werden.
  2. Die Kapazitäten der Intensivstationen sollen nicht überfordert werden.
  3.  

Schaut man sich diese Gründe genauer an, dann wird einem die ganze Dummheit, Verlogenheit und der ganze Irrsinn so richtig bewusst.

 

Zu 2.: Die Kapazitäten der Intensivstationen sollen nicht überfordert werden

 

Wenn man die Kapazitäten der Intensivstationen nicht überfordern möchte, dann hätte man längst schon die erforderlichen Kapazitäten aufbauen müssen. Seit dem Frühjahr spricht man von einer drohenden „zweiten Welle“. Man hatte also genügend Zeit, um die Kapazitäten zu schaffen. Es sei daran erinnert, wie in China innerhalb von wenigen Tagen Krankenhäuser aus dem Boden gestampft wurden. Auch das Argument der fehlenden Pflegekräfte ist absurd. Seit Jahren wird über die mangelnde Anzahl von Pflegekräften lamentiert. Man hat trotzdem über die ganzen Jahre kein Personal aufgebaut. Damit nicht genug. Seit vielen Jahren warnen Wissenschaftler sogar immer und immer wieder vor drohenden Pandemien durch Zoonosen. Man hat das einfach ignoriert. Jetzt gerät man in Panik und handelt irrational.

 

Zu 1.: Jedes Leben soll geschützt werden

 

Wenn man das Argument hört, dann geht einem wirklich der Hut hoch. Nicht weil man dem nicht zustimmt, sondern weil es in diesem Fall scheinheilig und abgrundtief verlogen ist. Dies von der Politik zu hören, ist mehr als skandalös. Die meisten Menschen erkranken und sterben an ernährungsbedingten chronischen Erkrankungen wie Herz-Kreislauferkrankungen, Diabetes, Übergewicht und Krebs. Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht und Diabetes sind fast ausnahmslos, Krebs weit überwiegend ernährungsbedingt. Obwohl die Studienlage hinsichtlich der gesundheitsschädlichen Auswirkungen von Milch- und Fleischprodukten überwältigend eindeutig ist und sogar die Weltgesundheitsorganisation WHO Fleischprodukte als „krebserregend“ eingestuft hat, erfolgt keine offizielle Warnung vor diesen Produkten seitens der Politik. Ganz im Gegenteil werden Tierprodukte vom Staat noch massiv mit Milliarden an Steuergeldern subventioniert. Bisher sind die Profitinteressen der Agrarindustrie und der mit ihr verbandelten korrupten Politikerkaste eindeutig bedeutend wichtiger als die Gesundheit und das Leben von Menschen. Die vom Staat und der Industrie finanzierte Deutsche Gesellschaft für Ernährung DGE empfiehlt Tierprodukte sogar als Bestandteil einer angeblich „ausgewogenen Ernährung“. Man muss sich das man auf der Zunge zergehen lassen: Nachweislich ungesunde und krebserregende Tierprodukte sollen notwendiger Bestandteil einer vermeintlich „gesunden ausgewogenen Ernährung“ sein. Die Spitze des Irrsinns scheint erreicht. Aber der Irrsinn geht immer und immer weiter.

 

Genau diese ernährungsbedingten chronischen Erkrankungen stellen aber auch die Risikofaktoren für einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkrankung dar, die dann auf den Intensivstationen landen. Warum warnt man die Menschen nicht vor Tierprodukten und den durch sie verursachten ernährungsbedingten chronischen Erkrankungen? Richtig, weil die Profite der Agrarindustrie wichtiger sind als Menschenleben.

 

Etwa 80 % aller Antibiotika werden in der industriellen Tierhaltung verbraucht, damit die gequälte Kreatur bis zur Schlachtung überhaupt am Leben bleibt. Dadurch entstehen massiv antibiotikaresistente Bakterien, gegen die kein Antibiotikum mehr wirkt. Man geht allein in Deutschland von etwa 20.000 Toten durch nicht mehr behandelbare Bakterieninfektionen aus. Wo bleibt hier der Schutz des Lebens?

 

Täglich sterben zwischen 6.000 und 43.000 Kinder an Hunger, während ca. 40 % der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und 90 – 98 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ verfüttert werden! Warum zählen diese Menschenleben nicht?

 

Bekanntlich ist die Tierindustrie die Hauptursache der Klimakrise und der Zerstörung der Umwelt. Was ist mit den Millionen Opfern der Klimakrise und Umweltzerstörung? Sind diese Opfer nicht so wichtig wie die Profite der Agrarindustrie und ihrer korrupten politischen Helfer?

 

Die Ursache von COVID-19 und von 70 – 80 % aller anderen Zoonosen ist die Tierausbeutung. Wäre man also wirklich gewillt, Menschleben zu schützen und zu retten, dann müsste man die Tierausbeutung sofort stoppen. Macht man aber nicht. Es steht noch nicht einmal zur Diskussion! Daran erkennt man sofort, wie scheinheilig und verlogen das Argument ist, Menschenleben zu retten.

 

Stattdessen bevorzugt man Shutdown und Lockdown mit allen Folgen. Existenzen werden zerstört und massive Schuldenberge aufgetürmt. Wenn man schon so irre ist, die Profitinteressen der Agrarindustrie und ihrer korrupten politischen Helfer über alles zu stellen, dann sollte man wenigsten intelligente Massnahmen ergreifen, um die Schäden zu minimieren. Zwei Beispiele:

     

  • Konsequente und harte Massnahmen für kurze Zeit so wie in Südkorea, Taiwan, China, Neuseeland und Australien, so dass das Infektionsgeschehen innerhalb kürzester Zeit im Griff ist.
  • Das Leben weiterlaufen lassen und den Risikogruppen einen konsequenten Schutz empfehlen und bieten, so wie zum Beispiel in Schweden.
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Aber in Deutschland und allen Nachbarländern stellt man es höchst unprofessionell an. Man beschliesst halbherzige Shutdowns und Lockdowns, so dass die Infektionen zwar eingedämmt werden, aber die Viren massiv in der Bevölkerung verbleiben, sodass kein Ende in Sicht ist. So sorgt man dafür, dass das Elend auf lange Zeit weitergeht und ein Lockdown dem nächsten folgt. Einzige Hoffnung ist ein Impfstoff, der die vollendete Inkompetenz der Politik, der meinungsbildenden Wissenschaftler und der Presse eines Tages überdecken könnte.

 

„Unsichtbar wird der Wahnsinn, wenn er genügend grosse Ausmasse angenommen hat.“ - Bertolt Brecht

 

11.11.2020 Dr. Ernst Walter Henrich