DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
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Darf man menschliche Gewaltopfer mit tierlichen Gewaltopfern vergleichen? – “Kleine Vorlesung über Grundbegriffe der Ethik”

Anmerkung. Ein interessanter Artikel, dem eigentlich nichts hinzuzufügen ist, ausser, dass die moralischen Analphabeten sogar rassistische Trauer und rassistische Solidarität zeigen, wenn es ausschliesslich um menschliche Opfer geht. Trauer und Solidarität sind meistens umso ausgeprägter, je näher der Ort der Gewalt dem eigenen Lebensraum ist und je grösser die Gefahr ist, selbst Opfer der Gewalt zu werden. Sterben aber täglich 6.000 - 43.000 Kinder an Hunger in fernen Entwicklungsländern, weil etwa 50 % der weltweiten Getreideernte und etwa 98 % der weltweiten Sojaernte an die Nutztiere verfüttert werden, um Fleisch und Milch zu erzeugen - 80 % der hungernden Kinder leben in Ländern, die einen Nahrungsüberschuss produzieren, doch die Kinder bleiben hungrig und verhungern, weil der Getreideüberschuss an Tiere verfüttert bzw. exportiert wird - dann sind die wegen des Terrors öffentlich mit maximaler Dramatik trauernden Konsumenten von Fleisch und Milch ganz still. Rassismus pur.

 

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