DR. MED. HENRICH
PROVEGAN STIFTUNG
www.ProVegan.info

Kleiner Rückblick auf 2016, kleiner Ausblick auf 2017 und ein grosses Danke an alle Unterstützer

Am Ende des Jahres 2016 möchte ich mich bei allen Freunden und Unterstützern von ProVegan bedanken. Gerne würde ich mich bei jedem einzelnen Unterstützer bedanken, dies ist aber aus zeitlichen Gründen unmöglich. Denn ProVegan besteht im deutschsprachigen Raum nur einer Person und in Spanien aus einer Halbtagsstelle. Ich mache das ganze natürlich ehrenamtlich und trage die Finanzierung der Stiftung mit über 90 %. So können alle Unterstützer sicher sein, dass sämtliche Spenden ausschliesslich zur Förderung des Veganismus, der Tierrechte, der Menschenrechte, des Umweltschutzes und des Klimaschutzes verwendet werden.

 

Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt in der Aufklärung über die ethischen und gesundheitlichen Vorteile einer veganen Ernährung. Hier liegt weiterhin ein grosser Aufklärungsbedarf. Denn grosse Teile der Presse und der Politik zeigen sich durch eine immense Ignoranz gegenüber den wissenschaftlichen Fakten aus und warnen vor veganer Ernährung. Viele Ernährungswissenschafter und Ernährungsorganisationen lügen - offensichtlich aufgrund ihrer Beziehungen zur Nahrungsmittelindustrie - hemmungslos, wenn es um die vegane Ernährung geht. Ständig wird von einer veganen Ernährung abgeraten, obwohl die wissenschaftlichen Fakten etwas ganz anderes offenbaren. Derweil sind die ernährungsbedingten Erkrankungen wie koronare Herzkrankheit, Diabetes, Krebs, Bluthochdruck, Schlaganfall, Demenz, Alzheimer, Osteoporose usw. auf Höchstständen. Trotzdem wird weiterhin eine "ausgewogene Ernährung mit Tierprodukten" empfohlen. Das ist schlicht und einfach Wahnsinn.

 

"Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert." - Albert Einstein

 

Der Wahnsinn geht aber noch viel weiter. Täglich sterben 6.000 - 43.000 Kinder an Hunger, während ca. 40 % der weltweit gefangenen Fische, ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und etwa 98 % der weltweiten Sojaernte an die gequälten "Nutztiere" verfüttert werden. Nicht umsonst sagte Philip Wollen:

 

"Wenn ich um die Welt reise, sehe ich, wie arme Länder ihr Getreide an den Westen verkaufen, während ihre eigenen Kinder in ihren Armen verhungern. Und der Westen verfüttert dieses Getreide an ihre ‚Nutztiere‘. Nur damit wir ein Steak essen können? Bin ich denn der einzige, der sieht, dass das ein Verbrechen ist? Glauben Sie mir, jedes Stück Fleisch, das wir essen, ist ein Schlag in das verweinte Gesicht eines hungrigen Kindes. Wenn ich diesem Kind in die Augen blicke, wie kann ich dann noch schweigen?"

 

Nicht umsonst sagte der ehemalige UNO-Sonderbeauftragter für das Recht auf Nahrung Jean Ziegler:

 

"Ein Kind, das heute an Hunger stirbt, wird ermordet."

 

Der Klimawandel ist bereits dabei, das Leben auf der Erde massiv zu verändern. Dokumentationen zeigen, dass schon jetzt die Armen dieser Welt an diesen Veränderungen massiv leiden. Die reichen Industrienationen sind die Verursacher dieser Katastrophe. Auch die nachfolgenden Generationen der Industrienationen werden wohl mit einer völlig ruinierten Umwelt zu tun haben. Aber das scheint kaum einen wirklich zu interessieren. Politik und Presse betonen zwar unisono immer wieder, dass die Erderwärmung gestoppt werden müsse, führen aber in Wahrheit lediglich Scheingefechte. Man redet über die Begrenzung des CO2-Ausstosses, die durch Industrie und Verkehr verursacht wird. Aber selbst wenn diese Begrenzung gelingen würde, hätte dies auf die Erderwärmung kaum einen Einfluss. Denn die Hauptursache des Klimawandels wird so gut wie nie erwähnt! Dabei ist schon seit langer Zeit bekannt, dass die Tierindustrie mit weitem Abstand die wesentlichste Ursache des Klimawandels ist. Selbst Umweltorganisationen verschweigen diese Fakten, weil sie - ebenso wie die Politik - in ihrem Inneren zutiefst korrupt sind, wie die Dokumentation "Cowspriacy" schonungslos offenlegte.

 

Dagegen tritt ProVegan mit aller gebotenen Härte und Kompromisslosigkeit an. Wenn man die leidenden Tiere, die ruinierte Umwelt und die verhungernden Kinder sieht, wie kann man da noch schweigen?

 

ProVegan setzt sich aber auch konkret in der Praxis für die Tiere ein. So erwarb ProVegan in Spanien 300.000 m2 Land, um zusammen mit einer spanischen Organisation den Tierrettungshof El Hogar ProVegan zu betreiben. Schon jetzt werden dort über 200 Tiere versorgt. Fast täglich kommen neue hinzu.

 

Die wichtigste Grundlage unserer Arbeit ist aber die Information der Menschen mittels Vegan-Broschüre, von der mittlerweile nahezu 3 Millionen Exemplare verteilt wurden. Auch die ProVegan-Website, die in diesem Jahr völlig neu aufgebaut wurde, soll der umfassenden Information dienen. Denn nur wenn die Menschen den Konsum von Tierprodukten einstellen, wird dies positive Folgen für die Tiere, die Menschen, die Umwelt, das Klima und die Gesundheit haben. Zu dieser Entscheidung brauchen die Menschen gute Informationen. Und die stellt ProVegan bereit.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes Jahr 2017 und vor allem Gesundheit!

 

Ernst Walter Henrich

 

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