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Tierquälerei in Großlöbichau: Kühe mit Armbrust beschossen

 

Nur vier Wochen nach dem letzten Angriff wurden erneut Kühe der Koppel in Großlöbichau im Saale-Holzland-Kreis mit mehreren Bolzen beschossen. Alle Tiere haben die Schüsse bisher überlebt.

 

Foto: Polizei

 

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Nur vier Wochen nach dem letzten Angriff wurden erneut Kühe einer Koppel in Großlöbichau im Saale-Holzland-Kreis mit mehreren Bolzen beschossen.

 

Großlöbichau. In der Nacht zu Montag wurden vier Tiere der Koppel angeschossen. Laut Polizeiinformationen haben alle Tiere die Schüsse bisher überlebt.

 

Die Kriminalpolizei Jena hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet unter Tel. 03641-810  um sachdienliche Hinweise aus der Bevölkerung.

 

Zeugen hatten im Januar einen auffälligen Wagen nahe der Koppel beobachtet

Im Januar dieses Jahres waren schon einmal vier Tiere der Rinderherde, die sich auf einer Weide bei Großlöbichau befanden, mit Armbrustpfeilen beschossen worden. Im Einzelnen handelte es sich damals um drei erwachsene Tiere und ein Kalb. Auch damals hatten die Täter Pfeile einer Armbrust verwendet. Die Tatzeit lag damals zwischen Sonntag, 6. Januar, 17.00 Uhr, und Montag, 7. Januar, 12.00 Uhr.

 

Zeugen hatten im Tatzeitraum auf den Radweg von Kleinlöbichau nach Großlöbichau einen auffälligen gelben VW T2 oder T1 mit blauem Karomuster gesehen. Die Polizei fragt: Wer kennt das Fahrzeug und weiß, wem es gehört bzw. kann andere Hinweise zu diesem neuerlichen Fall von Tierquälerei geben?

 

Nicht ausgeschlossen wird offenbar auch, dass derselbe Täter bereits Anfang Juni 2012 bei Isserstädt auf eine sechsköpfige Kuhherde geschossen hat. Damals wurden fünf Kühe verletzt, insgesamt 15 Armbrustpfeile steckten noch in den Körpern der Tiere.

 

LPI Jena / 04.02.13 / OTZ

 

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