DR. MED.
HENRICH STIFTUNG
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Newsletter ProVegan: Ausgabe 52/2023

«Drogen: Kann Europa die große Opioidkrise noch abwenden?»

«Der einzig wirklich verlässliche Schutz vor dieser Fülle von unvorhersehbaren Substanzen wäre aber wahrscheinlich, den Drogenmarkt den Händen der organisierten Kriminalität zu entreißen und ihn so bestmöglich zu regulieren. Wenn sich nämlich nichts grundlegend ändert, wird das weltweite Drogenmenü, insbesondere das der Ärmsten, zunehmend von synthetischen Highs dominiert, die Heroin, Kokain, Mushrooms und Gras wie harmlose Mittelchen einer fernen Vergangenheit aussehen lassen.»

 

Anmerkung:

 

Genauso verrückt wie der Konsum von Drogen ist das Verbot von Drogen, weil dadurch das organisierte Verbrechen reich gemacht wird und weil der Kampf gegen die Drogen nicht zu gewinnen ist. Eine Freigabe von Drogen mit einem Verkauf über Apotheken oder spezielle Geschäfte und ein gleichzeitiger strikter Schutz von Kindern und Jugendlichen wäre der sinnvollere Weg.

 

Noch verrückter ist allerdings, dass man Tierprodukte (und raffinierten Zucker) nicht verbietet, sondern sogar noch mit Steuergeldern massiv subventioniert. Denn die mit Abstand grössten Schäden auf dieser Welt werden durch Tierprodukte ausgelöst. Sie ruinieren die Volksgesundheit massiv durch ernährungsbedingte chronische Erkrankungen, die gleichzeitig auch die häufigsten Todesursachen sind. Zudem werden Umwelt und Klima durch Tierprodukte zerstört, der Welthunger massiv gefördert und ein apokalyptisches Tierleid verursacht.

 

Man macht es also irrsinnigerweise so, dass jeweils ein maximaler Schaden resultiert: Die Kriminellen werden durch Drogenhandel reich und die Süchtigen werden den Kriminellen überlassen. Oft bleibt den Süchtigen selbst nur die Beschaffungskriminalität, um ihre Sucht finanzieren zu können. Die gigantischen Schäden durch Tierprodukte (und raffinierten Zucker) nimmt man nicht nur hin, sondern fördert sie sogar noch mit massiven Subventionen aus Steuergeldern.

 

https://www.vice.com/de/article/4a3pdw/kann-europa-die-grosse-opioidkrise-noch-abwenden