DR. MED.
HENRICH STIFTUNG
www.dr-med-henrich.foundation

Newsletter ProVegan: Ausgabe 09/2024

Keine Jagdhundeausbildung mit lebenden Füchsen – Verbot der tierschutzwidrigen Baujagd

Bitte zeichnen Sie diese wichtige Petition und unterstützen Sie diese Kampagne

 

https://www.wildtierschutz-deutschland.de/petition-baujagd-schliefanlagen

 

Wildtierschutz:

 

"Am 19. Februar wurde dieser Fuchswelpe in NRW von einer Tierrettung gesichert. Er war da bereits etwa drei Wochen alt, wurde also spätestens Anfang Februar geboren. Seine Mutter soll nach unseren Informationen leider tot sein und der kleine Welpe war in seiner Not ganz alleine außerhalb des Baus unterwegs. Geschwister konnten nicht mehr gefunden werden. Inzwischen ist der kleine Fuchsrüde in einer Pflegestelle und wird im Spätsommer schließlich wieder fachgerecht ausgewildert werden.

 

Er ist der erste uns bekannte Fuchswelpe dieser Saison in Deutschland, aber nicht der einzige. In Bayern wurden nur wenige Tage später mehrere, nur etwa zehn Tage alte Fuchswelpen von einem Tierschutzverein aufgenommen.

 

In den vergangenen Jahren hat das Aktionsbündnis Fuchs wir immer wieder dokumentiert und darauf hingewiesen, dass Fuchsgeburten im Februar keine Seltenheit sind. Sogar Geburten im Januar wurden bereits dokumentiert. Doch während einige Menschen sich ehrenamtlich darum bemühen, das Leben verwaister oder in Not geratener Fuchswelpen zu retten, sorgt die Jägerschaft zur gleichen Zeit mutwillig für großes Leid und dürfte in vielen Fällen auch dafür verantwortlich sein, dass Welpen verwaisen oder verhungern oder erfrieren müssen, denn:

 

Die Schonzeiten sind keineswegs an die Paarungs- und Setzzeiten von Füchsen angepasst. In NRW beginnt die Schonzeit für adulte Füchse erst am 1. März. In Bayern haben Füchse praktisch gar keine feste Schonzeit. Ausgerechnet im Februar finden vielerorts die berüchtigten „Fuchswochen“ statt, in denen revierübergreifend versucht wird, so viele Füchse wie möglich zu töten. Erst am letzten Wochenende wurde in Nordbayern eine Baujagd durchgeführt, wohlwissend und billigend in Kauf nehmend, dass dabei gesetzeswidrig hochträchtige Fähen oder gar Elterntiere getötet werden."