DR. MED.
HENRICH STIFTUNG
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Newsletter ProVegan: Ausgabe 09/2024

Hochverarbeitete Lebensmittel: «Aus Sicht der Hersteller sind sie vor allem profitabel, wenn billige Zutaten verwendet werden»

«Die Gruppe der auch Ultra-Processed Foods (UPF) genannten Lebensmittel ist vielfältig. Wer viel davon isst, der muss Experten zufolge mit gesundheitlichen Folgen rechnen.»

 

«Typischerweise enthalten UPF viel Zucker, Salz, sogenannte Transfettsäuren, dazu noch Farbstoffe, Geschmacksverstärker und Konservierungsmittel. Überdies können Weichmacher aus den Plastikverpackungen in die Nahrungsmittel übergehen. Hingegen sieht es bei den wichtigen Mineral- und Ballaststoffen sowie Vitaminen oft mau aus.»

 

«Nach Angaben der DGE verdrängen stark verarbeitete Lebensmittel vor allem in Ländern mit hohen Einkommen mehr und mehr eine Ernährung mit natürlichen Lebensmitteln und frisch zubereiteten Speisen. In Deutschland machen sie laut der letzten Nationalen Verzehrstudie die Hälfte der gesamten Energiezufuhr aus. Untersucht wurde das im Jahr 2000, aktuellere Zahlen gibt es nicht, aber Forscher nehmen an, dass der Anteil heute noch größer ist.»

 

Anmerkung: Eine vegane Ernährung mit hochverarbeiteten Nahrungsmitteln ist zwar ethisch gut, aber gesundheitlich schlecht. Daher empfehle ich, Gesundheit und Ethik miteinander zu verbinden und sich optimal mit einer Vielzahl naturbelassener pflanzlicher Nahrungsmittel zu ernähren!

 

https://www.welt.de/wissenschaft/article249490824/Vegane-Lebensmittel-Gesundheitliche-Folgen-von-stark-verarbeiteten-Produkten.html