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  • guten tag herr dr.henrich,

    ich denke oft nach über die dummheit der menschen und warum sie kein mitleid mit den hungernden menschen und den gequälten tieren haben.
    ist es nicht möglich, dass viele dieser menschen unter einer art autismus leiden?

    bei wikipedia steht unter autismus - wer unter dem aspergersyndrom leidet, bei denen sei die fähigkeit zur kognitiven empathie (einfühlungsvermögen) gar nicht oder nur schwach ausgeprägt.

    und:
    menschen mit dem aspergersyndrom können sich schlecht in menschen hineinversetzen und deren stimmungen oder gefühle an äusseren anzeichen ablesen.
    *******************************************

    und dann erst noch in tiere........!!!
    da kommen mir gleich die metzger im schlachthof und in den tierversuchslaboren vors entsetzte auge...grässliche vorstellung oder ?

    und die, die tierkinder essen können...sie seien ja dafür da sagte kürzlich eine frau zu mir.....das verschlägt mir dann die sprache.


    gruss von frau stöcklin

  • Leute aufzuklären über Veganismus und Tierrechte ist zum Teil sehr schwer und ernüchternd. Als Argumente kommen dann Löwen, fleischfressende Pflanzen und diese Dinge. Einen Hund Vegan zu ernähren sei Tierquälerei. Ich habe mittlerweile viele Diskussionen geführt, aber es kommt meistens nichts dabei rum.

    Der großteil der Menschen hält lieber an bestimmten Vorstellungen und Dogmen fest(der Mensch braucht Fleisch), anstatt diese einmal gründlich zu überdenken.

    Mfg
    Christopher

    Ernst Walter Henrich am 13.05.2012 um 19:28

    Hallo Herr Hoffmann

    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Broschüre wirksam ist, wenn sie ganz gelesen wird. Diskussionen nützen nach meinen Erfahrungen nichts, sondern nur sachliche Informationen. Ich erhalte täglich Meldungen von Leuten, die vegan geworden sind.

  • Guten Tag,

    zuerst will ich ein Lob zu Ihrer Internetseite an Sie aussprechen.
    Sie beinhaltet sachliche und fundierte Informationen.

    Nun zu meinem Anliegen.

    Unter der Rubrik
    "Vegane Schwangerschaft"
    schreiben Sie,

    "B12 findest du auch in angereicherten Nahrungsmitteln, wie Sojaprodukte von alpro, Fruchtsäften, Cornflakes und Bierhefe.

    Ich weiß nicht wie ich den Satz zu verstehen habe. Ist damit gemeint, in Bierhefe ist das Vitamin B12 enthalten oder heißt es man soll Bierhefe die mit B12 angereichert ist verzerren ?

    Sollte damit gemeint sein, in Bierhefe ist von Natur aus Vitamin B12 enthalten, will ich Sie darauf aufmerksam machen, das laut neueren Studien, in Bierhefe kein verwertbares, also nur ein analoges Vitamin B12 (Cyanocobalamin) enthalten sein soll.

    Verstehen Sie das bitte nicht als Kritik, nur schlage ich Ihnen vor, sollten Sie das nochmals prüfen und gegebenenfalls korrigieren.

    Sanddorn soll angeblich eine Natürliche aber noch nicht ausreichend erforschte, mit einem Hohen Anteil an Vitamin B12 Quelle sein

    Sehr gefallen hat mir auch die Broschüre "Warum Veggie ?" die Sie in Zusammenarbeit mit "PETA kids" gefertigt haben, sie bringt alles wichtige kurz und bündig auf den Punkt.

    Ich habe die Broschüre mehrfach ausgedruckt und an Freunde und Verwandte verteilt, ich hoffe das ich somit einen kleinen Anstoß zum umdenken bewirken konnte.

    Schöne Homepage, nur weiter so.

    Mit freundlichen und Veganen Grüßen
    Faisal

    Ernst Walter Henrich am 13.05.2012 um 19:32

    Ich habe den Text über Schwangerschaft nicht geschrieben, sondern nur übernommen. Die Quelle ist angegeben. Ich war aber davon ausgegangen, dass die Autorin eine Bierhefe gemeint hat, die mit (nicht analogem) B12 angereichert wurde. So verstehe ich das im gesamten Kontext.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    durch einen Zufall bekam ich (31) vor ca. 1 Jahr die Broschüre von Ihnen in die Hände und ernähre mich seitdem vegan. Ohne die Broschüre hätte ich höchstwahrscheinlich weiterhin Milchprodukte konsumiert.

    Es ist mit die beste Entscheidung, die ich bisher in meinem Leben getroffen habe!

    Es ist einfach ein gutes Gefühl das Richtige zu tun, bekanntlich lebt es sich ja mit reinem Gewissen besser. Weiterhin konnte ich eine erhöhte Leistungsfähigkeit in Sport und Beruf feststellen. Der Körper erholt sich viel schneller.

    Die Umstellung war unproblematisch, das Einkaufsverhalten lässt sich schnell ändern. Der Genuss im Ausprobieren von neuen Rezepten ist grenzenlos!

    Herzlichen Dank also, bitte machen Sie weiter wie bisher. Viel Kraft!

    Ihr Christoph Wersig

    Ernst Walter Henrich am 12.05.2012 um 19:58

    Sehr geehrter Herr Wersig,

    das ist eine tolle Nachricht, die mich sehr freut! Herzlichen Dank!

    Falls Sie irgendwelche Fragen haben sollten, können Sie sich gerne jederzeit an mich wenden!

    Mit den besten Grüssen

    Ernst Walter Henrich

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    ich möchte Sie bitten, mir 30 weitere Vegan-Broschüren zukommen zu lassen.
    Nachdem ich zuvor im Bio-Markt Langenfeld angefragt habe, Broschüren
    auszulegen, kommt man mittlerweile auf mich zu und bittet um weitere
    Broschüren (ich konnte bisher über 100 Exemplare auslegen). Auch eine 75-jährige Kundin hat sich aufgrund der Broschüre nun entschlossen, vegan zu leben! Und mir wurde berichtet, dass es immer mehr Veganer gibt. Die Inhaber haben auf das neue Konsumverhalten reagiert und beziehen vom Bäcker nun auch vegane Backwaren!

    Freundliche Grüße und vielen Dank für die Sendung im Voraus,

    Ina Warter

  • info:
    die milch-lüge wird neu am 30.7.12 um 22h im ndr ausgestrahlt.(laut mail an mich vo heute den 9.5.12) nachdem ich angefragt habe.
    die doku sei aus redaktionellen gründen abgesetzt worden, schrieben sie mir.

    angekündigt fand ich die milch-lüge im tv-heft "hör zu" nr. 18 vom 22.4.12(hab ich zufällig noch erwischt an einem kiosk).
    so sah es aus im hör zu:

    am mo.7.5.2012 22h00 - 45min-die milch-lüge
    es hiess da: die milch machts? durch kuhmilch werden neurodermitis, asthma und diabetes ausgelöst und gefördert....

    bin gespannt, wie s weitergeht mit dieser doku.

    liebe grüsse an alle von trudy stöcklin

    Hartmut Hanke am 09.05.2012 um 22:07

    Danke für die Info. Ich denke, wir sind alle
    gespannt. Also 1000.0000 Fernsehzuschauer.
    Hartrmut

    Hartmut Hanke am 10.05.2012 um 00:07

    Der Grund dürfte sein, daß dann die
    Sendung in die Sommerferien fällt. Viele
    Zuschauer sind dann im Urlaub!
    Hartmut

  • Die angekündigte Sendung wurde am 7.5.2012 von 22,00 - 22.45 h nicht gezeigt, sondern ein Beitrag über Kinderarbeit bei der Kakaoernte.

    Mich würde interessieren, in welchem Programmheft die Sendung über die "Milchlüge" abgedruckt war und wer sie warum abgesetzt bzw. durch die andere Sendung ersetzt hat.

    Oder ist die Sendung auf einen anderen Zeitpunkt verschoben worden?




  • lieber herr dr.henrich
    gerade habe ich dem ndr tv geschrieben, dass ich sehr enttäuscht bin über die abgesetzte dokumentation 45 min.die "milch-lüge".
    und dass wohl die milchmafia die absetzung bewirkt habe.
    ich fragte wann das neue sendedatum sei.
    schreibt bitte alle massenhaft dem ndr.
    denkt an die lieben,gequälten kühe und ihre gequälten kinder die kälblein und an eure gesundheit usw.
    liebe grüsse

  • Hallo,
    die Sendung wurde gesternn (07.05) nicht gesendet! Ich vermute das hat die Lebensmittelindustrie verhindert? Beim NDR im Internet findet man nichts mehr dazu!
    Wissen Sie mehr? Danke!

  • Der Film ist vom ndr ohne Angabe von Gründen aus dem Programm genommen worden.
    Wir müssen alle hinschreiben was wir davon halten.
    Meine Mail ist schon weg.
    Enttäuschte Grüsse
    Kerstin Bolle

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    wie Sie wissen, hatte mein Mann einen schweren Herzinfarkt (19.Sept.2011). Die 1. Generaluntersuchung nach 1/2 Jahr zeigte deutlich Verbesserungen! Seine gesamte körperliche Konstitution hat sich um 10 % bereits verbessert!!!
    Er besteht darauf, dass seine ausschließlich vegane Ernährung seit diesem Ereignis ihm diese guten Ergebnisse beschert hat. Täglich merkt er immer deutlicher wie seine Kräfte zurückkehren. Seine vorherigen Trainingsergebnisse im Ausdauertraining sowie das seit kurzem aufgenommene Krafttraining ist nur um ca. 40% reduziert; weil er es nicht übertreiben möchte und das läßt ihn hoffen, dass er wieder ganz der "Alte" ist bzw. sich sogar gesundheitlich verbessert hat. All das haben wir Ihnen zu verdanken, weil wir über die guten bionomen Produkte step by step zur richtigen Ernährung gefunden haben! Ich bin ja schon seit einigen Jahren Veganer und fühle mich durchaus gesünder als früher, obwohl ich älter geworden bin; genauso wie in den von Ihnen gezeigten Videos (mehrere Damen, die erstaunlich gut aussehen).

    happy binome greetings
    Ihre Maria Tange

  • grüezi,
    ich bekomme schon länger keinen newsletter mehr.
    hab mich mehrmals wiederangemeldet nach kurzem unterbruch.
    hoffe jetzt klappt dann bald wieder.
    liebe grüsse v.t.stöcklin

  • Hallo Herr Drr. Heinrich,

    bis vorgestern war ich Vegetarier. Das 28 Jahre lang. Das habe ichnun aufgegeben und lebe vegan.
    Vielen liebe Dank für die Broschüren!!!

    Tierliebe Grüße
    Ralf

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,
    ich danke Ihnen von Herzen für Ihre wunderbare Broschüre! Auch wenn ich inzwischen schon etliche geniale Bücher über vegane Ernährung gelesen habe, so finde ich Ihren Prospekt zur radikalen Aufklärung ausgesprochen wirkungsvoll, vor allem auch für die Menschen, die vielleicht nicht so gern und viel lesen und die einfach nur Fakten hören wollen. Ich denke, niemand kann all das lesen und danach rein gar nichts an seiner Ernährung ändern, es sei denn, er ist nicht mit der Fähigkeit zu Mitgefühl und Liebe seinen Mitgschöpfen und sich selbst gegenüber ausgestattet.

    Mich persönlich hat Ihre Aufklärungsarbeit auch noch mehr von der Richtigkeit und der Notwendigkeit einer veganen Ernährung überzeugt und darin bestärkt, dass es einfach keine Altenativen dazu gibt. Auch meine Hunde ernähre ich seit über einem Jahr schon rein vegan und ich habe keineswegs den Eindruck, dass ihnen etwas fehlt. Die Umstellung war vollkommen unkompliziert und für mich ist es eine logische Konsequenz, mit der Fütterung meiner geliebten tierischen Weggefährten, anderen Lebewesen kein Leid zufügen zu wollen. Seitdem fülle ich die Futternäpfe viel lieber und ohne innere Konflikte.

    Ich kann nur jedem Menschen empfehlen, sich mit der veganen Ernährung vertraut zu machen. Auch das Kochen und Backen ist für mich wieder viel interessanter geworden und ich fühle mich dabei bedeutend kreativer. Ich probiere immer wieder völlig neue Rezepte aus und lerne immer mehr wunderbare Alternativen zu tierischen Lebensmitteln kennen. Man kann auch mit Gewürzen, von denen ich bis dahin nicht einmal gewusst habe, dass es sie gibt, so viel experimentieren. Ich bin immer wieder begeistert von den vielen Möglichkeiten, die ein Veganer hat.

    Hinzu kommt für mich ein Gefühl der inneren Freiheit und des inneren Friedens. Ich fühle mich einfach lebendiger und weiß, dass ich nicht nur mir selbst etwas Gutes tue, sondern auch meinen Teil dazu leiste, der Welt einen sinnvollen Dienst zu erweisen - noch dazu, ohne mich einschränken zu müssen:-).

    Herzliche Grüße,
    Kathrin Zschirpe- Uhlmann

    Maria Tange am 04.05.2012 um 15:06

    Liebe Frau Zschirpe- Uhlmann,

    Sie sprechen mir aus dem Herzen; einen wesentlichen Anteil zur veganen Ernährung habe ich meinem Mitleid den tierlichen Geschöpfen zu verdanken, weil ich es ebenfalls auf Dauer nicht mehr ertragen konnte, was da hinter den Kulissen (Tierproduktionsanlagen etc.) entsetzlich Gausames geschieht. Meinen Kater Dino ernähre ich ausschließlich gesund (vegan) und draußen in seinem Revier dürfte er keine Probleme haben, seinen Proteinbedarf zu decken. Jedenfalls legt er mir jetzt nicht mehr Vögel und Mäuse vor die Füße, weil er mitbekommt, dass ich das nicht erwarte. Nach den Wirkmechanismen in der freien Natur gibt es sicherlich für ihn genug zu finden.

    Ihnen nur das Beste wünscht
    Maria Tange

    Kathrin Zschirpe- Uhlmann am 14.05.2012 um 12:36

    Liebe Frau Tange,
    vielen herzlichen Dank für die freundlichen Worte:-)! Ich habe sie leider gerade erst entdeckt...

    Momentan habe ich sehr stark den Eindruck, als polarisiert das Thema "vegetarische Ernährung" die Nation. Auf der einen Seite treffe ich auf immer mehr Menschen, die den Wunsch nach innerem Frieden verspüren und dabei kommt man um das Ernährungsthema einfach nicht mehr herum. Andererseits sehe ich auch noch sehr viel Ignoranz und merke, dass meine Worte bei manchen Menschen einfach nicht ankommen.

    Besonders erschreckend finde ich dieses Verhalten vor allem bei Menschen, die ich für durchaus liebenswert und empathisch gehalten habe... Mit diesem Zwiespalt kann ich oft nur sehr schwer umgehen.

    Vergangene Woche traf ich einen sehr netten älteren Mann, mit dem ich mich immer mal unterhalte und der sehr tierlieb auf mich wirkte. Er sprach sogar davon, dass ein Gnadenhof immer sein Traum gewesen wäre. Als ich ihm dann von meiner veganen Ernährung berichtete, fand er das zwar durchaus gut, aber er meinte, dass er zu gerne isst, um auf Fleisch zu verzichten und so gern er auch Tiere hat - so weit ginge die Tierliebe nun doch nicht...

    Dennoch ist ein Umdenken im großen Maßstab nicht mehr zu leugnen. Wo Licht ist, ist nun einmal aber auch Schatten. Ich fühle mich jedenfalls wohler als jemals zuvor und freue mich über jeden Einzelnen, der diese lohneswerte Entscheidung trifft:-).

    Herzliche Grüße,
    Kathrin Zschirpe- Uhlmann

  • Ich bin von der Broschüre begeistert!
    Gebe sie gerne weiter in der Hoffnung, dass viele Menschen ihr Leben auf Vegan umstellen.
    Wie selber leben Vegan, auch unsere 3 Hunde. Meine älteste Hündin ist am 11. März 12 stolze 18 Jahre alt geworden.
    Herzliche Grüße
    Petra Reich-Kaiser

  • Hallo Herr Henrich,

    bin durch eine Empfehlung auf diese Seite www.trufe.org
    gestoßen.
    Auf dieser gibt es einen Video - Vortrag über Veganismus und über die
    unnötige Tierquälerei, einfach nur sehenswert.
    Dieser Junge man setzt sich so wie Sie, sehr für das Recht der Tiere ein
    und beschreibt die Folgen des unnötigen Fleisch, Milch und Eierkonsums.

    Durch Sie Herr Henrich bin ich zum überzeugten Veganer geworden und hoffe
    das noch mehr Menschen durch Ihr Engagement und das Engagement anderer
    Menschen, endlich mit dem Wahnsinn des Verzehrs von Tierprodukten aufhören.

    Mit freundlichen Grüßen
    Christopher Hoffmann

  • Diese Webseite ist wirklich sehr informativ, ich wünschte, so mancher Fleischfresser würde mal genug Mut und Toleranz besitzen, sich hier mal durchzulesen. Jedesmal, wenn ich lese, was nicht-vegane Ernährung in unserer Welt anrichten kann, könnte ich aus der Haut fahren. Bin selber seit einigen Jahren "nur" Vegetarierin, aber immerhin achte ich darauf, dass die Eier und Milchprodukte aus artgerechterer regionaler Haltung kommen. Kann mir für meine Zukunft aber gut vorstellen, Veganerin zu werden. Werde es auf jeden Fall ausprobieren! Das einzige, was mir hier nicht so gefällt, sind die Themen über vegane Ernährung beim Hund (oder Katz). Diese Tiere sind von Natur aus Carnivoren, also Fleischfresser. Es wäre nicht artgerechterer, sie fleischlos zu ernähren. Mein Hund wird frisch gefüttert, ebenfalls aus Betrieben, wo ich mir die Tiere und ihre Haltung selbst angucken kann. Liebe Grüße!

    Ernst Walter Henrich am 23.04.2012 um 11:11

    Wir veröffentlichen Beiträge eigentlich nur noch, wenn der volle Name genannt wird. Da Sie die zwei Aspekte "artgerechte Bioprodukte" und "vegane Tierernährung" ansprechen, bei denen anscheinend völlig falsche Vorstellungen immer noch in den Köpfen der Menschen eingebrannt sind, wird Ihr Kommentar ausnahmsweise mit Stellungnahme veröffentlicht.

    Zur vegetarischen Ernährung:

    Ob Tierprodukte aus scheinbar "artgerechterer" Haltung kommen, nützt den Tiere nicht sehr viel: Sie werden trotzdem geschlachtet. Bekanntlich in den selben grausamen Schlachthöfen, wo auch die Nicht-Biotiere geschlachtet werden. Und was dort an Grausamkeiten geschehen, ist hinlänglich bekannt. Und Ihrer Gesundheit nutzen Bioprodukte gar nichts. Die tierlichen Hormone und Proteine schädigen Ihre Gesundheit auf jeden Fall. Milch ist das übelste Nahrungsmittel überhaupt. Dazu Prof Dr. Campbell, Autor der China Study: „Welches Protein erwies sich durchwegs stark und nachhaltig als krebserregend? Kasein, das 87% des in der Kuhmilch enthaltenen Proteins ausmacht, förderte alle Stadien des Krebswachstums.“

    Zur veganen Tierernährung:

    1. Sie verstehen "artgerecht" falsch: Artgerecht ist eine Ernährung dann, wenn alle Nährstoffe für eine optimale Gesundheit enthalten sind und das Tier dadurch eine optimal lange Lebenszeit erreicht. Deshalb ist eine vegane Ernährung auch für Hunde optimal.

    2. Was nutzt einem Tiere eine nach Ihrem Verständnis "artgerechte" Ernährung, wenn durch tierliches Protein Krebs und tödliche Erkrankungen ausgelöst werden?

    Maria Tange am 04.05.2012 um 15:34

    Liebe Evie,

    eine artgerechte vegane Hunde- und Katzenernährung ist sehr gut möglich. Artgerecht bedeutet letztlich, als dass ein Tier alle Nährstoffe, die es für ein gesundes und langes Leben erhält.

    Wenn man mit Begriffen wie „Raubtier“ „Fleischfresser“ ideologisch argumentiert, dann müsste man Katzen konsequenterweise lebendige Mäuse servieren und nicht zu Tode gequälte Rinder und Schweine in Büchsen.

    Als Arzt und Ernährungsfachmann muss ich leider sagen, dass die Aussage, pflanzliches Eiweiss sein von den Tieren nicht zu verwerten, krasser Blödsinn ist.

    Wer Fleisch an Hunde und Katzen füttert, ist für die Tierquälereien in den Intensivhaltungen und Schlachthöfen verantwortlich, aber auch für den Klimawandel, für die Umweltbelastungen durch Intensivtierhaltung und den Hungertod von Menschen in der Dritten Welt.

    Wer dann noch die vielen positiven Beispiele von gesunden und lang lebenden Tieren mit veganer Ernährung einfach ignoriert, den kann man einfach nicht ernst nehmen.

    mit frdl. Genehmigung Dr. med. Ernst W. Henrich (zus. Arzt für Naturheilverfahren und anerkannter Ernährungsexperte)

    happy bionome greetings
    Ihre Maria Tange

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    auch von mir ein großes Lob für diese brillante und wichtige Seite zur veganen Ernährung. Diesen Beitrag leiste ich, um weitere Mitmenschen von dem veganen Lebensweg zu überzeugen.

    Ich selbst bin berufstätig, studiere und treibe täglich Fitness- oder Ausdauersport. Mit der Zeit stellte ich einen signifikanten physischen und mentalen Leistungsschub fest, sobald ich meinen Fleischkonsum reduzierte. Der Grund hierfür war eher der geschmackliche Anreiz, da pflanzliche Gerichte m.E. angenehmer zu verzehren sind als vor Fett triefendes Fastfood.

    Daraufhin informierte ich mich über die Auswirkungen von tierischen Nahrungsmitteln auf den menschlichen Organismus. Bedauerlicherweise stellte ich fest, dass viele der Gesundheits- und Lifestyle-Medien bzw. –Berater auf die falschen Ernährungsgewohnheiten geschult sind. Aus dieser Sicht leistet ihr Internetauftritt einen wertvollen Beitrag zur Selbstaufklärung.

    Außenstehende würden mich mittlerweile als Veganer einstufen, obwohl ich mich eher als Jemanden sehe, der sich bewusst ernährt und „lediglich“ auf die Signale funktionierender Geschmacksrezeptoren hört. Darüber hinaus bin ich auch bei sehr hoher beruflicher Belastung gesund, fit und ausgeglichen. Bewusste (d.h. vegane) Ernährung ist dabei kein Verzicht oder eine „Geißelung der Bedürfnisse“, sondern sie schafft die Grundlage für eine wesentlich gesteigerte Lebensqualität.
    Die abrupte Umstellung der Ernährung unterliegt dabei aber zwei (Schein-)Problemen. Zum einen scheint der Supermarkt beinahe leer zu sein und zum anderen behaupten einige der Vegangegner, dass diese Ernährung sehr kostspielig sei und somit ein Problem für illiquide Konsumenten wäre. Letzteres stellte für mich persönlich kein Problem dar, da ich die Kosten für Ernährung nicht mehr für teure tierische Produkte aufwände, sondern sogar in geringerem Ausmaß für pflanzliche. Daneben lässt sich zum leeren Supermarkt sagen, dass dieser Eindruck zu Beginn der Umstellung sehr intensiv ist. Dies relativiert sich aber, sobald der Einkauf auf den Obst- und Gemüsehändler des Vertrauens verlagert wird. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass eigentlich überflüssige Medikamente gegen (stressbegründete?) Verspannungen, Verdauungsbeschwerden und (vor allem) gegen Hypertonie da landen, wo sie hingehören: In dem Mülleimer.

    Zuletzt möchte ich noch allen „Neulingen“ empfehlen, dass sie bei starkem Gegenwind durch das Umfeld einfach offen mit diesem Thema umgehen sollten und dabei von den Änderungen im Körper und im Lebensstil berichten, die sie erfuhren. Das überzeugt eher als die moralische Standpauke und es kann gehäuft vorkommen, dass der Gesprächspartner nach mehreren Wochen Worte wie „Danke für den Hinweis.“ oder der gleichen wählt.

    Mit besten Grüßen

  • Sehr geehrter Dr. Henrich,

    gerne würde ich wissen was sie von veganer Rohkost halten?
    Ich lebe nun ca. 6 Monate vegan. Und ich habe festgestellt das es meiner Haut und meinen Gelenken sehr gut tut je mehr Rohkost ich verzehre. Ich habe auch keine Lust mehr auf ungesunde Süßigkeiten. Und verzehre nur noch 2 kleine Stückchen Rohkostschokolade am Tag. (Daher verliere ich weiterhin Fettgewebe und baue Muskeln auf).

    Ich esse ca. 8 Portionen Obst und Gemüse am Tag. Dazu Vollkornprodukte wenn möglich aus Urkorn (Kamut, Dinkel, Teff, Einkorn, Emmer, Quinoa und Amaranth). Nüsse, Ölsaaten und auch sehr gerne Avocado. Außerdem ziehe ich mir Keimlinge. Hülsenfrüchte vertrage ich wie schon erwähnt nur in kleinen Mengen. Gekeimt vertrage ich sie besser. Und manchmal nehme ich dann Enzyme. Man kann ja auch selber Rohkostbrot herstellen.(Das habe ich aber noch nicht gemacht).

    Liebe Grüße

    Ernst Walter Henrich am 15.04.2012 um 14:05

    Sehr geehrte Frau Pilzweger,

    von Rohkost halte ich sehr viel. Ich bin der Ansicht, dass man sich vorwiegend von Rohkost ernähren sollte, aber nicht ganz auf erhitzte Speisen verzichten sollte, da diese Mischung gesundheitlich und geschmacklich optimal ist.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    seit vielen Jahren ernähre ich mich ovo-lakto-vegetarisch. Da ich Kuchmilchprodukte vertrage und auch sonst keinerlei gesundheitliche Beschwerden habe (bin Jahrgang 1964), konsumiere ich die aus Kuhmilch produzierten Lebensmittel. Mir ist bewusst, dass ein Verzicht darauf für Mensch, Tier und Umwelt von großer Bedeutung ist und ich bin bemüht, mich der ausschliesslich veganen Ernährung anzupassen. Mehr und mehr greife ich zu Soja- bzw. Tofuprodukten die mir mehr und mehr schmecken. Doch mit einer Sache, die "vegane Welt" betreffend, komme ich noch nicht ganz klar. Vielleicht können sie mir ein treffendes Argument dazu liefern. "Wie wollen Sie rechtschaffenen Landwirten im Allgäu bzw. in der Schweiz erklären, sie sollen ihre Tiere aufgeben und von nun an vegan leben. Mensch und Natur leben dort seit Jahrhunderten in einer Koexistenz. Die Herstellung von Milchprodukten und Käse sichert vielen Familien deren Existenz. Diskussionen über ein veganes Leben bzw. eine vegane Welt geraten mit diesen durchaus verantwortungsbewussten Menschen relativ schnell in der Sackgasse.
    Wie würden Sie argumentieren? Welchen Rat sind sie bereit dazu zu geben?
    Bin gespannt auf ihre Antwort.

    Ernst Walter Henrich am 12.04.2012 um 19:02

    Sehr geehrter Herr Ströbel,

    etwas gesundheitlich und ethisch Richtiges nicht zu tun, weil einige davon leben, andere krank zu machen und Tiere auszubeuten, ist aus meiner Sicht kein schlüssiges Argument. Die Argumentation ist ganz einfach:

    1. Wenn weniger tierliche Nahrungsmittel gegessen werden, werden mehr pflanzliche Produkte gegessen. Somit entstehen auf der veganen Seite neue Arbeitsplätze und neue Existenzen.

    2. Mit dieser Logik hätte man auch nie Autos bauen dürfen, weil Kutschen nicht mehr gebraucht werden. Alte Wirtschaftzweige gehen, neue kommen. Warum soll es in der Landwirtschaft anders sein?

    3. Dann dürfte man auch nicht den Frieden als Ideal anstreben, weil dann die Arbeitsplätze beim Militär und in der Rüstungsindustrie verloren gehen würden. Dann wäre es auch nicht gut, wenn es keine Verbrechen mehr geben würden, weil Arbeitsplätze bei der Polizei verloren gehen würden.

    4. Man kann doch nicht allen Ernstes den Arbeitsplätzen in der Tierlandwirtschaft eine höhere Bedeutung zumessen (die zudem in der veganen Landwirtschaft durch die höhere Nachfrage wieder geschaffen würden), als der Gesundheit der Menschen, der Rettung Umwelt, der Rettung des Klimas und den verhungernden Kindern, die nicht die pflanzliche Nahrung erhalten, mit denen die Tiere gemästet werden! Profit geht doch nicht über Moral! Die gesundheitlichen Schädigungen durch Tierprodukte sind eindeutig. Auch wenn Sie jetzt noch keine Beschwerden haben, gehen Sie ein immenses gesundheitliches Risiko ein. Auch ein Kettenraucher kann 90 Jahre alt werden, aber es sind Ausnahmen. Und der Zusammenhang zwischen tierlichem Protein aus Fleisch, Milch, Käse usw. ist völlig klar. Ich zitiere Prof. Dr. Campbell, einen der renommiertesten Ernährungswissenschaftler weltweit:

    Prof. Campbell: „Nährstoffe aus Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs steigerten das Tumorwachstum, während Nährstoffe aus pflanzlichen Nahrungsmitteln die Tumorentwicklung reduzierten.“ Mehrere Studien konnten übrigens eindeutig belegen, dass diese negativen krebsfördernden Eigenschaften von tierlichem Protein in der Ernährung nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere gelten. Prof. Campbell weiter: „Welches Protein erwies sich durchwegs stark und nachhaltig als krebserregend? Kasein, das 87% des in der Kuhmilch enthaltenen Proteins ausmacht, förderte alle Stadien des Krebswachstums.“

    Fazit: Profit darf niemals mehr wert sein als Moral und als die Gesundheit der Menschen.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    auch von mir ein großes Lob für die tolle Broschüre und Website. Ich laß die Broschüre vor ein paar Wochen und sie hat mich völlig überwältigt und ich glaube das sollte sie auch. Ich habe nun begonnen mich vegetarisch zu ernähren. Ich weiß, dass eine vegane Ernährung zu bevorzugen wäre. Doch so richtig habe ich noch Probleme und Fragen bei der Umsetzung (bin ein sehr untergewichtiger Mensch und muss auch unbedingt zunehmen). Ich bin mir sicher, dass die Nährstoffe über vegane Ernährung genauso gedeckt werden können. Gibt es empfehlenswerte Bücher/ Broschüren/ Rezepte zur Umsetzung veganer Kost? Natürlich weiß ich, dass das Internet viel Material bietet, aber ich denke Sie können das ein oder andere ausschließen oder empfehlen.

    Viele Grüße

    J. Weidlich

    Ernst Walter Henrich am 12.04.2012 um 19:21

    Sehr geehrte Frau Weidlich,

    vielen Dank für Ihr Lob. Es freut mich sehr.

    Mit einer abwechslungsreichen vollwertigen Ernährung erlangen Sie automatisch Ihr persönliches Idealgewicht. Treiben Sie Sport, denn Sie sollten Muskeln ansetzen, aber kein Fett!

    Es ist nicht richtig, dass "die Nährstoffe über die vegane Ernährung genauso gedeckt werden können", sondern es ist richtig, dass die Nährstoffe über eine gesunde, abwechslungsreiche vegane Ernährung die Nährstoffe sehr viel besser und gesünder gedeckt werden. Genau deshalb ist eine abwechslungsreiche vegane Kost auch am gesündesten. Achten Sie nur auf die zusätzliche Vitamin B 12 Versorgung durch eine B12 Nahrungsergänzung.

    Sie brauchen bei einer Umstellung auf vegane Ernährung nicht auf gewohnte Rezepte zu verzichten. Alle Zutaten gibt es auch vegan. Die ersten rein veganen Supermärkte haben auch schon eröffnet, z.B. Veganz in Berlin. Alle Bioläden führen auch ein veganes Sortiment. Neue Rezepte und Einkaufsquellen finden Sie auf der ProVegan Website unter "Links".

    Die gesundheitlichen Risiken durch Milch und Milchprodukte sind extrem. Ich zitiere noch einmal Prof. Dr. Campbell, einen der renommiertesten Ernährungswissenschaftler weltweit:

    Prof. Campbell: „Nährstoffe aus Nahrungsmitteln tierischen Ursprungs steigerten das Tumorwachstum, während Nährstoffe aus pflanzlichen Nahrungsmitteln die Tumorentwicklung reduzierten.“ Mehrere Studien konnten übrigens eindeutig belegen, dass diese negativen krebsfördernden Eigenschaften von tierlichem Protein in der Ernährung nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere gelten. Prof. Campbell weiter: „Welches Protein erwies sich durchwegs stark und nachhaltig als krebserregend? Kasein, das 87% des in der Kuhmilch enthaltenen Proteins ausmacht, förderte alle Stadien des Krebswachstums.“

    Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich jederzeit an mich wenden.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    Ihre Broschüre ist einfach brilliant.
    Sie hat mich in meiner Entscheidung vor 3 Monaten bestärkt, nur noch vegan zu leben. Ich habe noch nie so gut und so abwechslungsreich gegessen, wie mit der veganen Ernährung und kann sie nur jedem ans Herz legen, der Wert auf einen gesunden und ganzheitlichen Lebensstil legt.

    2 Fragen habe ich noch an Sie:

    Hinsichtlich Vitamin B12 wüßte ich gerne Ihre Meinung zum Nahrungsergänzungsmittel aus der Mikroalge Chlorella. In der Peta-kids-Broschüre wird aufgeführt, dass Algenprodukte die Aufnahme von B12 behindern können.
    Wie geschieht das kurz wissenschaftlich erklärt?

    Es gibt eine neue Zahncreme mit Vitamin B12 (von Sante Naturkosmetik). Nach Aussagen des Herstellers wird dabei B12 über die Mundschleimhaut im Organismus angereichert.
    Befürworten Sie das?

    Danke und Hochachtung für Ihr proveganes Engagement!
    Herzliche Grüße

    Mehrangiz Aram-Frieß

    Ernst Walter Henrich am 12.04.2012 um 14:16

    Sehr geehrte Frau Aram-Frieß,

    danke für Ihr Lob. Zu Ihren Fragen:

    Algen enthalten wahrscheinlich meistens oder immer Vitamin B 12 Analoga, die im Körper nicht die Wirkungen des Vitamin B 12 haben.

    Eine B12 Zahncreme ist besser als nichts. In wie weit sie den Bedarf deckt, weiss ich nicht. Dr. Baumann Cosmetic bietet auch eine sehr gute Vitamin B12 Lippenpflegecreme an. Am sichersten ist aber eine Vitamin B 12 Nahrungsergänzung.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich

    Erstens ein grosses Lob für ihre Website! Sehr viele spannende und interessante Informationen.
    Ich lebe seit etwa einem halben Jahr vegan. In der Schweiz, wo ich wohnhaft bin, sind Veganer nicht militärdienstpflichtig. Ich verabscheue das Militär und will darum unter keinen Unständen einrücken müssen. Damit man aber als 'untauglich' gilt, muss man "über eine längere Zeit vegan leben und dies nachweisen können". Nun meine Frage: Kann man mithilfe von Blut-, Urin- oder einer anderen Form von Test belegen, dass mal vegan lebt? Oder wie soll man es sonst nachweisen können?

    Beste Grüsse und vielen Dank!
    Jona Wetter

    Ernst Walter Henrich am 12.04.2012 um 00:09

    Sehr geehrter Herr Wetter

    Zuerst dachte ich, dies sein ein Scherz. Aber es stimmt tatsächlich, dass Veganer in der Schweiz nicht wehrdienstpflichtig sind. Eigentlich unverständlich, dass die Schweiz ihre gesündesten und leistungsfähigsten jungen Menschen für die Landesverteidigung nicht einsetzen will.

    Ihr Frage klingt ein wenig so, als ob Sie den Veganismus nur vorgeben, um keinen Wehrdienst leisten zu müssen. Stimmt das oder leben Sie tatsächlich vegan?

    Mir ist kein Test bekannt, mit dem man den Veganismus nachweisen könnte.

  • Hallo,
    ich habe eine Petition veröffentlicht, in der ich für eine Fleischsteuer bzw. eine besondere Versteuerung für alle tierischen Produkte plädiere, die sich in der Nahrung, in der Kleidung und einfach überall befinden. Außerdem plädiere ich dafür, dass die Subventionen für Fleischprodukte usw. vollkommen gestrichen werden und dass stattdessen eine biologische, nachhaltige, tierfreie Landwirtschaft gefördert werden soll. Wer möchte, kann dafür stimmen unter:

    https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=23864

    Die Petition läuft bis Anfang Mai.
    Vielen Dank,
    P. S. Es kann auch diskutiert werden.

  • Lieber Herr Dr. Henirch,
    ich wurde Mitte Februar 2012 durch einen Vortrag von Dr. Rüdiger Dahlke wach gerüttelt! Lebe seither überwiegend vegan oder vegetarisch und bevorzuge Bioprodukte. Es geht mir dabei ganz wunderbar und seit ich mich so ernähre funktioniert auch meine Verdauung besser!
    Es stimmt dass sich das Geschmacksempfinden verändert - wie gut schmeckt doch ein Stück Karotte oder ein Apfel! Ich liebe auch Nüsse aller Art. Die Palette der veganen Nahrungsmittel ist wirklich sehr groß. Danke für Ihre großartige Broschüre! Ich werde sie in meinem Bekannten- und Freundeskreis weiterreichen! Beste Grüße!

    Ernst Walter Henrich am 09.04.2012 um 10:56

    Liebe Frau Mesli,

    vielen Dank für die Nachricht. Ein sehr guter Schritt!

    Darf ich Sie fragen, was Sie daran hindert, aus dem "vorwiegend" ein "100% vegan" zu machen? Aus meiner Sicht sollte man die richtigen Dinge im Leben konsequent tun, auch den Tieren zuliebe.

    Zudem ist es erfahrungsgemäß so, dass aus einem "vorwiegend" in der Regel ein Abgleiten in Richtung alter Gewohnheiten wird. Und das wäre doch schade.

  • Sehr geehrter Herr Henrich,

    ich danke Ihnen von Herzen für Ihr Engagement!
    Ihre Arbeit ist sehr wichtig und leider auch notwendig.

    Es ist mir unbegreiflich, wie (doch eigentlich vernuftbegabte) Menschen nicht vegan leben können.

    Die zugegeben doch eher kleine Universität hier in Cottbus ist was das Essensangebot angeht eine Katastrophe. Neben vielen Fleischgerichten gibt es jeden Tag ein vegetarisches Essen (das zudem noch teurer ist). Für Veganer bleibt dort nur noch die Salatbar übrig.
    Viele Menschen mit denen ich spreche, sind sich der Konsequenzen ihrer Ernährung gar nicht bewusst. Das für sie Tiere sterben ist ihnen zwar klar, aber all das Leid, die Angst und die Qualen können, oder wollen sie nicht sehen. Viele haben sich noch nie richtig mit Ernährung befasst. Oft höre ich das Fleisch und Milch doch gesund seien und ich ohne sie unter Mangelerscheinungen leiden müsse. Da hat die Fleischindustrie ganze Arbeit geleistet. Traurig, aber wahr.
    Und die Bedeutung für die Umwelt sowie all die hungernden Menschen scheinen sie entweder nicht zu interessieren, oder sie sehen dort keinen Zusammenhang.
    Wie bei vielem ist hier der Mangel an Informationen ein großes Übel. Bzw. die Fülle an falschen Informationen.
    Daher werde ich mich bemühen Ihre Broschüre und diese Seite bei so vielen Menschen wie möglich bekannt zu machen.

    All jene die sich noch nicht für den Veganismus entschieden haben kann ich nur dazu ermutigen!
    Es wird eine der besten Entscheidungen in Ihrem Leben sein.

    Mit besten Wünschen,
    Dana Spyksma

  • Ich möchte mich herzlich bedanken für die schnelle Lieferung der Broschüren. Ich finde es wirklich klasse, dass Sie die Broschüren kostenlos verschicken und ich habe schon viele Menschen dadurch erreicht und für ein veganes Leben begeistern können. Machen Sie bitte weiter so.
    Mit freundlichen Grüßen
    Gabriele Maske

  • lieber herr dr.henrich,
    gestern broschüren bestellt und heute schon im briefkasten.super organisation.

    war schon unterwegs damit. die meisten wollen wissen, was ich denn esse. sie kennen nur aas, eier,käse milch...ich sage dann:wie langweilig...ich zeige ihnen dann ein paar rechnungen von larada,lebegesundversand usw.
    und betone,dass ich gegen das tiere töten und quälen bin und gesund bleiben möchte. und jetzt ist noch antibiotika thema. usw.
    herzliche grüsse und vielen dank

  • Sehr geehrter Herr Henrich!

    Erstmal möchte ich ein großes Lob aussprechen über die Website!

    Wer sich dies druchliest und danach weiterhin Tierprodukte isst, hat meiner Meinung nach kein Mitgefühl und mangelden Verstand...

    Gestern ist auch die Broschüre bei mir angekommen und diese hat mich noch mehr dazu gebracht, dass die vegane Ernährung die einzig richtige ist. Vielen Dank!

    Allerdings habe ich ein ernährungstechnisches Problem, da laut Labor mein Darm stark mit " Candida Albicans" besiedelt ist. Jetzt muss ich eine AntiPilz-Diät durchführen.
    Das heißt kein Zucker jeder Form.

    Nun meine Frage: darf ich mich während dieser Diät weiterhin vegan ernähren? Ich darf ja kein Obst, also überhaupt nichts zuckerhaltiges mehr zu mir nehmen. Und in den SojaLebensmittlen wie meiner Sojamich ist leider auch Zucker, bzw. Sirup.

    Kohenhydrate wie Brot und Nudeln sollen angeblich auch möglichst wenig
    gegessen werden.



    ...dashalb macht mir diese Diät Angst.


    Ich wünsche alles Beste und großen Dank, für Ihren Einsatz für die Welt!...

    viele Grüße!
    Henrike Trabert

    Ernst Walter Henrich am 09.04.2012 um 08:52

    Sehr geehrte Frau Trabert,

    die vegane Ernährung ist und bleibt in jeder Lebenssituation die gesündeste Ernährung, erst recht, wenn man gesundheitliche Probleme hat.

  • In der Bibel steht unter Genesis 1, 29: "Dann sprach Gott: Hiermit übergebe ich euch alle Pflanzen auf der ganzen Erde, die Samen tragen, und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten. Euch sollen sie zur Nahrung dienen." Da steht nichts davon, dass die Menschen Tiere essen sollen. Alles andere hat sich wohl aus den Lebensbedingungen der Menschen entwickelt.

  • Ich stimme mit Ihnen überein, dass Gott nicht will, dass die Tiere so geschunden werden wie zur Zeit (Tierfabriken). Ich weise aber darauf hin, dass Jesus, Gottes Sohn, zum Passahfest auch Lamm aß. Auch Paulus hat sich nicht für fleischlose Nahrung eingesetzt. Von der Bibel her kann man Fleisch essen. Wenn man nun freiwillig darauf verzichtet, ist das ganz allein seine Sache. Das sollte aber nicht gesetzlich sein. Hannelore Rampelmann

    Ernst Walter Henrich am 25.03.2012 um 11:05

    1. Dass Jesus Lamm gegessen hat, stimmt nicht und beruht auf einem Übersetzungsfehler. U. a. hier nachzulesen: www.vegetarismus.ch/info/19.htm

    2. Aus der Bibel können Sie alles herleiten, auch durch die mannigfachen Übersetzungsfehler und die Manipulationen, gerade so, wie es einem gerade so passt. Warum gelten nachfolgende Stellen nicht als Massstab für Ihre Essverhalten? Warum picken Sie sich gerade das heraus, was Tiere, andere Menschen, Umwelt, Klima und Ihre Gesundheit schädigt?

    "Der Gerechte erbarmt sich der Tiere; denn nur das Herz der Gottlosen ist den Tieren gegenüber unbarmherzig" (Sprüche 12, 10).

    Jesaja 66, 3: "Wer einen Stier schlachtet, gleicht dem, der einen Mann erschlägt"

    3. Entscheidend ist aber, dass jeder weiss, was er mit seinem Fleischkonsum den Mitmenschen, den Tieren und der Umwelt antun. Wenn etwa 50% der weltweiten Getreideernte und etwa 90% der weltweiten Sojaernte zum Mästen der Tiere verwendet werden, obwohl jeden Tag etwa 43.000 Kinder an Hunger sterben, und wenn der Konsum von Tierprodukten mit Abstand die Hauptursache für die heraufziehende Klimakatastrophe ist und wir so unseren Enkelkinder eine zerstörte Welt hinterlassen, und wenn einem ein krank machender Gaumenkitzel wichtiger ist als ein von Gott geschaffenes Leben eines Tierkindes (Lamm), dann ist das nach meiner Meinung Ausdruck eines perfiden Egoismus und eine moralische Bankrotterklärung, die ein gerechter Gott wohl kaum gutheissen wird.


    Hartmut Hanke am 25.03.2012 um 16:50

    Ich schließe mich Herrn Dr. Henrichs Ausführungen an. Mittlerweile existieren
    über 1000 verschiedene biblische Auslegungen und jeder exegiert. Wie
    sagte T.Colin Campbell in seinem Buch
    China Study " das ist der Unterschied zu Wissenschaft und Glauben" .

    Jürgen W. Wunderlich am 26.03.2012 um 13:13

    Also ich finde es nicht aufrichtig, wenn man alles, was man an Tier"freundlichem" aus der Bibel heran ziehen kann - und das ist herzlich WENIG! - zitiert, aber die "göttlichen Auftrags-Massaker" an den Tieren unterschlägt! "Jahwe" selbst mochte den "Wohlgeruch" von geräucherten Tierleichen nur zu gut! Das zeigte sich schon gleich nach der Sintflut, als die ersten Tiere für die Sünden sterben mussten!
    Für mich ist die Bibel und die christliche Religion völlig ungeeignet als Argument für den Veganismus!

    Maria Tange am 16.05.2012 um 15:06

    Ich bin zu 100% überzeugt, dass Herr Dr. Henrich die Bibel richtig erklärt/zitiert; für mich ist erst jetzt dieses Buch so kostbar geworden, weil mich das Töten an Tieren schon immer gestört hat. Ich konnte es einfach nicht mit einem gerechten und barmherzigen Gott in Einklang bringen. Jesus war ebenfalls 100% authentisch. Alles andere wäre pervers für mich!!

    Gabriele Lendle am 26.03.2012 um 08:50

    Da lobe ich doch das Zitat von Buddha aus dem Lankavatara Sutra:

    Es mag in Zukunft Menschen geben, die eine Vielzahl ausgeklügelter Argumente hervorbringen werden, um ihren Fleischverzehr zu rechtfertigen... Dennoch ist Fleischessen in jeder Form, unter allen Umständen und überall verboten, ohne Ausnahme und ein für allemal!

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    ich freue mich immer wieder in Ihrem Gästebuch zu lesen, dass sich einige Menschen nach der Lektüre Ihrer Broschüre von heute auf morgen dazu entscheiden, vegan zu leben und dies macht mir bei meiner Aufklärungsarbeit viel Mut.
    In den Naturkostläden meines Wohnortes konnte ich bisher an die 100 Exemplare Ihrer Broschüre erfolgreich an den Mann bzw. die Frau bringen und die Resonanz ist sehr positiv; die Menschen bedanken sich für die Informationen und werden doch immer bewusster.
    Und auch sonst hat sich Einiges verändert: mein halbes Leben lang wurde ich aufgrund meiner vegetarischen Ernährungsweise belächelt und musste mich rechtfertigen; seit einem Jahr lebe ich nun vegan und diese Entscheidung wird nicht nur respektiert, sondern auch befürwortet. Dies finde ich sehr erstaunlich und so habe ich Hoffnung, dass auch die Menschen, die mir nahe stehen, vielleicht doch noch umdenken...

    Ich kann nur jedem eine (bio-)vegane Ernährung empfehlen, denn es ist ein völlig neues (gesundes) Lebensgefühl und ich bekomme immer mehr Energie und Lebensfreude. Zum ersten Mal macht auch das Kochen richtig Spaß!!

    Durch die Lektüre Ihrer Broschüre und die Verweise auf die unterschiedlichen positiven Erfahrungsberichte bin ich auch dazu übergegangen, meinen älteren Hund nun komplett vegan zu ernähren und es bekommt ihm sehr gut.

    Vielen Dank, Herr Dr. Henrich, dass Sie mit Ihrer fundierten Broschüre und Internetpräsenz so vielen Menschen die Augen öffnen! Gerade heutzutage braucht es Menschen (wenn nicht sogar Männer) wie Sie, die mit gutem Beispiel vorangehen.

    Mit den besten Wünschen,

    Ina Warter


    Ernst Walter Henrich am 24.03.2012 um 10:43

    Sehr geehrte Frau Warter,

    besten Dank!

    Leider ist es so, dass nur die wenigsten ihre Umstellung zur veganen Ernährung im Gästebuch als Ermutigung für andere vorstellen. Ich erhalte fast immer nur direkte Mails an mich persönlich. Wahrscheinlich ist es so, dass sich auch nur die Spitze des Eisberges überhaupt meldet.

    Es würde mich sehr freuen, wenn noch mehr ihre Umstellung zur veganen Ernährung im Gästebuch dokumentieren würden.

  • Guten Tag Herr Dr. Henrichs,

    erst einmal möchte ich ein großes Lob an Ihren Internetauftritt aussprechen. Ihre Webpage gefällt mir sehr gut und ich verweise jeden der sich doch mal „mehr darüber informieren will“ auf Ihre Seite.

    Ich weiß es sehr zu schätzen, dass Sie sich die Mühe machen, jede Information mit Quellen zu versehen! Das macht es mir einfacher in Diskusionen meine Argumente mit dem nötigen Vertrauen auf Korrektheit vorzubringen.

    Besonders am Anfang, musste ich oft meine Ernährung gegenüber meinen Mitmenschen „verteidigen“, die zwar den „Tiere ausbeuten ist falsch“ Aspekt eingestanden habe aber felsenfest davon überzeugt waren, dass man solche Produkte nun mal braucht um gesund zu leben.
    Ich hab mir dann einen Spickzettel gemacht, der die wichtigsten gesundheitlichen Aspekte beinhaltete. Seit ich alle Argumente auch mit Quellen angeben versehen habe (manches sogar durch mehrere Studien bestätigt) hab ich viele mehr Menschen erreichen können, die mir sonst nicht geglaubt hätten. Gegen die Gehirnwäsche aus Medien und Werbung ist sehr schwer anzukommen, Wissenschaftliche Quellen, namhafte Institute und Organisationen helfen enorm weiter bei Zweiflern.

    Vielen Dank, das Sie sich so einsetzen.

    Gruß J. Franziskus

  • Also, ich ernähre mich jetzt seit 5 Tagen komplett vegetarisch und fast vegan. Die ersten beiden Tage waren etwas schwierig, so wie eine Diät. Jetzt allerdings bekommt es mir sehr gut. Ich habe keinerlei Gefühl, das mir irgendwas fehlt. Ich habe mir anstatt Milch, Sojamilch gekauft und einige Fleischersatzgerichte gekauft. Die Sojamilch schmeckt super. Das Fleisch schmeckt teilweise wirklich wie richtiges Fleisch und die Wurst wie richtige Wurst. Der Brotaufstrich ist ebenfalls genial. Es gibt für mich keinen Grund mehr noch einmal Fleisch zu essen oder Milch zu trinken.

    Der Hauptgrund für mich sind tatsächlich die armen, armen Tiere. Wenn ich durch meine Ernährungsumstellung dafür sorgen kann, das nur eins weniger im Jahr diese Qualen erleiden muss oder ein kleines Kälbchen weniger im Iglu landet, dann habe ich schon etwas erreicht, glaube ich.

    Aber jeder muss das wohl für sich selbst entscheiden. Ich kann dieses Tierelend nicht mehr unterstützen, obwohl ich liebend gerne mal ein Schnitzel gegessen habe. Es geht einfach nicht mehr. Es wiederspricht meiner völligen Überzeugung, das es nur falsch sein kann.

  • Wenn wir Menschen aufhören Leid zu schaffen, wird sich die Erde und das Leben dort ändern. Vegan leben bringt Frieden im Herzen und im Umfeld, es gibt Gesundheit im innen und außen. Meine ganze Arbeit richtet sich auf dieses Ziel - Leid zu vermindern. Menschen begleiten die bereit sind zur Veränderung und dabei Hilfe zur Selbsthilfe geben mit uralten bekannten Techniken, damit diese sich von selbst öffnen für ein besseres Leben. Ich wünsche mir, dass mein Ziel viele Menschen anspricht und motiviert/begeistert und ich viel in diese Richtung in Bewegung bringen kann.

    Ich grüße das ewige Licht in jedem und in allem.

    Andrea

  • Guten Tag Herr Dr. Henrichs,
    ich hatte nicht besonders viel Hoffnung als ich meiner Mutter(70 Jahre alt und sagen wir mal einfach gestrickt) ihre Broschüre in die Hand drückte. Seit Jahren war sie besorgt ob meiner "einseitigen, fleischlosen Ernährung". Gestern rief sie an um mir mitzuteilen, dass sie nun vegan leben will. Sie ekelt sich vor tierischen Lebensmitteln. Ich bin beeindruckt. Von meiner Mutter fast noch mehr als von der Broschüre.
    Vielen Dank für Ihren Einsatz!
    Mit freundlichen Grüssen
    Kerstin Bolle
    www.wodruecktderzeh.de

    Ernst Walter Henrich am 11.03.2012 um 18:05

    Guten Tag Frau Bolle,

    vielen Dank für die wunderbare Nachricht. Dies bestätigt mal wieder, dass es nie zu spät ist, aufgrund guter Informationen eine gute Entscheidung zu treffen!

  • Guten Tag Herr Dr. med. Henrich und Pro-Vegan,

    erst einmal, danke für diese klasse Internetpräsenz. Ich freue mich jedes Mal über Ihre Newsletter.

    Leider ist mir mal wieder zu Gesicht gekommen, wie der Mensch 'vernebelt' wird. Als ich bei meiner Freundin zu Besuch war, lag auf dem Tisch eine Fernsehzeitung, die ich des öfteren auch gerne mal gelesen habe. Auf einen Blick schreibte dick und fett auf dem Titelblatt - Die 22 gesündesten Lebensmittel - schön und gut.
    Ich als Veganer fand den Titel super, doch was dann kam. Das Hering und Emmentaler noch als Gesund dagestellt wird, ist das eine. Aber das Tilsiter vor Osteoporose schützen soll, ist wohl ein Skandal.
    Wir sind doch ein Land, welches viel Käse und Milchprodukte isst, und dennoch ist unsere 'Osteoporoseanfäligkeit' höher als in Afrika, wo es kaum Käse und Milchprodukte gibt.
    Was soll man da nur tuen?!

    Weiterhin werde ich Vegan leben und hoffe, dass noch viel mehr Menschen erkennen, das Fleischessen und der hohe Milchkonsum ein Skandal ist.

    Mit ganz lieben Grüßen Jana Völker


    P.S. Die Rechtschreibfehler unterliegen dem Copyright des Autors. :-)

    Ernst Walter Henrich am 05.03.2012 um 09:15

    Sehr geehrte Frau Völker,

    leider ist das so, dass jeder unwissende Redakteur einer Zeitung und jeder unwissende Buchautor über Ernährung schreiben kann was er will und damit die menschliche Gesundheit schädigen. Deshalb kommt es darauf an, dass jeder Mensch ein fundiertes Basiswissen über Ernährung erwirbt und sich selbst ein Urteil bilden kann.

    Gerade bei Zeitungsartikeln kommt noch erschwerend hinzu, dass die Tierindustrie bzw. die Nahrungsmittelindustrie weiss, wie man Redakteure zu den gewünschten Artikel bewegt. Hier gibt es leider einen Sumpf von Unkenntnis und /oder Korruption zum Nachteil der Menschen. Wie das System zwischen zwischen Presse und Nahrungsmittelindustrie läuft, ist in dem Newsletter vom 13.02.2012 sehr gut von dem Milchexperten Robert Cohen geschildert worden, der auf der ProVegan Website unter "Aktuelles" nachzulesen ist.

  • Herr Henrich
    Ich habe mir Ihre Homepage jetzt durchgelesen.
    Es kommt mir so vor, als wollten Sie den Eindruck erwecken, dass alle Veganer dem Foto, von den Mann, mit den unbekleideten Oberkörper entsprechen würden.
    Ich kenne einige Veganer, die vom Körpergewicht, nicht der Norm , vom sogennanten Normallgewicht entsprechen.
    Es gibt auch Millionen von Fleischessern, die sogar mager sind.
    Warum haben sie so etwas auf Ihrer Homepage abgebildet ?

    Ernst Walter Henrich am 06.03.2012 um 16:49

    Herr Boschen

    Mir ist nicht ganz klar wie Sie auf eine solche verwegene Behauptung kommen. Es ist nirgendwo von "allen" Veganern die Rede. Es ist aber tatsächlich so, dass der durchschnittliche Veganer zu einem schlanken und gesunden Körper neigt und dass der durchschnittliche Fleischesser zu Fettleibigkeit und Krankheit neigt. Dass dies nicht für alle gilt, ist klar, aber die Folgen einer omnivoren Ernährung mit Tierprodukten werden aber meistens erst nach vielen Jahren deutlich. Nicht umsonst wenden sich immer mehr Spitzensportler, Bodybuilder, Triathleten, Kraftsportler der veganen Ernährung zu, da sie daraus einen legalen Leistungsvorteil erzielen können.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    schon lange bin ich ein großer Fan von Ihnen und Pro-Vegan. Bei meinem tagtäglichen Engagement gegen Tierleid spielen Sie bzw. Ihre Informationen eine tragende Rolle!

    Da meine Motive moralisch-ethischer Natur sind, vernachlässige ich leider meine Ernährung. So war ich knapp 20 Jahre lang ein "Pudding-Vegetarier", nach jetzt etwa 1,5 Jahren (so-weit-wie-irgend-möglich-veganem) Leben könnte man mich als "Pudding-Veganer" bezeichnen ...

    Da ich weder selbst kochen kann noch bekocht werde noch die Zeit noch die Lust habe, (allein) dies zu ändern, habe ich beschlossen, mich in Richtung Rohkost weiter zu entwickeln.
    So sind Destiny (mein xxs-Dobermann-Mischlings-Mädchen) und ich demnächst zum 1. Koblenzer Roh-Potluck eingeladen, ich freue mich schon sehr darauf!

    Ich habe kaum noch Broschüren, ich muss gleich wieder mal bestellen.

    Viele liebe vegane Grüße, und großen Dank für Ihr "tierisches" Engagement,

    Destiny & PD

    P.S.: Dieses Schreiben werde ich gleich als "Offenen Brief" in meinem Blog (world-of-pd.blogspot.com) posten :-)

    Ernst Walter Henrich am 03.03.2012 um 11:32

    Sehr geehrter Herr Dokulil,

    vielen Dank für das Lob! Es freut mich sehr.

    Sie sollten auch in der Ernährung mit positiven Beispiel voranschreiten, um auch den bloss gesundheitlich Interessierten den Veganismus attraktiv erscheinen zu lassen. Bedenken Sie bitte auch, dass auch Ihr langfristiges Engagement für die Tiere von Ihrer Leistungsfähigkeit und damit von der Qualität Ihrer Ernährung abhängig ist. Die Tiere haben nichts davon, wenn sie in einigen Jahren nur noch einen durch nachlässige Ernährung geschwächten Helfer zur Seite haben.

    Und denken Sie auch daran, dass auch Ihr Hund gesund vegan ernährt wird, damit Sie möglichst lange Freude an einem gesunden Hund haben und Sie nach besten Wissen und Gewissen das Beste für Ihren Hund geleistet haben.

    Peter "PD" Dokulil am 04.03.2012 um 00:17

    Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

    Ihre freundlichen und besorgten Ratschläge nehme ich mir sehr zu Herzen und gerne an. Allerdings bin ich auch der Meinung, dass eine unausgewogene vegane allemal besser ist als eine ausgewogene unvegane Ernährung. Wenn Sie Zeit und Lust haben, können Sie sich gerne mal meine Laborwerte unter world-of-pd.blogspot.com/2011/10/trotz-oder-wegen.html ansehen :-)

    Selbstverständlich werde ich aber an dem Idealziel, einer ausgewogenen veganen Ernährung, weiter arbeiten :-)

    Meine Destiny bekommt seit einiger Zeit zum Frühstück veganes Nass- und tagsüber veganes Trockenfutter (siehe world-of-pd.blogspot.com/2011/10/destiny-goes-veggie.html), wobei es nicht zu verhindern ist, dass sie immer mal wieder unvegane "Leckerchen" bekommt ...

    Viele vegane Grüße, PD

    P.S.1: Sollten Sie irgendwann mit dem Gedanken spielen, eine Repräsentanz oder Dependance von bzw. für ProVegan u./o. DR. BAUMANN COSMETIC in der Mitte Deutschlands zu eröffnen, möchten Sie sich bitte gerne an mich wenden!

    P.S.2: Ich habe mir erlaubt, in world-of-pd.blogspot.com/2012/03/die-antwort-auf-den-offenen-brief.html hierher zu verlinken.

    Ernst Walter Henrich am 05.03.2012 um 09:20

    Sehr geehrter Herr Dodukil,

    eine unausgewogene vegane ist nur für die Tiere allemal besser als eine ausgewogene unvegane Ernährung. Für die menschliche Gesundheit ist beides schlecht.

  • Sehr geehrter Herr Dr. med. Ernst Walter Heinrich,

    ich gratuliere und danke Ihnen für Ihre Arbeit und Ihren Einsatz für die vegane Ernährung. Auch mich konnte Ihre Broschüre überzeugen.

    Als frankophile Französisch-Studenten würde ich Sie gerne fragen, wie es eigentlich genau dazu kommt, dass es keine französische Übersetzung ihrer Internetseite gibt?

    Es verwundert mich nicht unbedingt, dennoch finde ich es schade oder wohl eher dramatisch, da gerade in Frankreich ein pervers hoher Fleischkonsum herrscht und nach meiner Erfahrung die vegane Ernährung noch nicht ansatzweise Ihren Platz in der Gesellschaft. Umso wichtiger wäre, daher ja eine so professionelle und informative Seite wie die Ihre.

    Vielen Dank für Ihre Antwort,

    mit ganz freundlichen Grüßen

    Ronja Römer

    Ernst Walter Henrich am 03.03.2012 um 11:20

    Sehr geehrte Frau Römer,

    vielen Dank für die positive Rückmeldung.

    Bis vor kurzem hat sich niemand gefunden, der die französische Übersetzung machen wollte. Seit einiger Zeit ist aber eine Dame dabei, die französische Übersetzung zu tätigen. Auch die italienische Übersetzung ist in Bearbeitung.

    Falls Sie noch Menschen kennen, die sich an weiteren Übersetzungen beteiligen möchten, lassen Sie es mich wissen!

  • Hallo,
    habe mir Flyer bestellt.
    Vielen Dank für den schnellen Versand.
    Ich werde noch heute damit anfangen sie zu verteilen.
    Die Broschüre ist hervorragend. Es tut gut darin zu lesen, auch wenn man sich schon vegan ernährt.
    Ich bedanke mich für die Arbeit und die Mühe die darin steckt und hoffe sehr die Informationen werden uns allen weiterhelfen zu verstehen und uns sozialer und lebensfreundlicher zu verhalten.
    Ich habe viele hervorragende Informationen auf Ihren Seiten gefunden.
    Vielen Dank und weiter so.
    Astrid und Sammy
    www.tiere-wie.sammy.de

  • Überzeugten Vegetariern und Veganern ist das tatsächliche System, wie es hier aufgezeigt wird klar, leider werden die Menschen, für die hier vorgestelltes Wissen wichtig wäre um eine Veränderung herbeizuführen warscheinlich diese Seite eher nicht aufrufen, diese Einblicke in Form von diesen Broschüren und auch Vorträge müssten dringend an Kindergärten, Schulen und zuletzt auch jeglichen Kantinen an Arbeitsstellen nähergebracht werden. Es sollte ein fester Bestandteil im schulischen Biologieunterricht werden.

    Ernst Walter Henrich am 02.03.2012 um 15:27

    Sehr geehrte Frau Baumann-Foster,

    wir wären sehr froh, wenn Sie einen Beitrag leisten könnten und die Broschüren an den von Ihnen erwähnten Orten verteilen würden. Ich kann Ihnen auch versichern, dass es sehr wirksam ist. Denn täglich erhalten wir Nachricht von Menschen, die aufgrund der Broschüre vegan geworden sind.

  • herzlichen Dank zu Ihrer Stellungnahme zu Tim Mälzers Ernährungs-check auf der ARD.
    Mir fehlten die Worte dazu etwas zu äussern, was da an Schwachsinn den Zuschauern präsentiert wurde. Ihre Stellungnahme aus dem Newsletter ist aber genau die richtige Antwort, die man dem verantwortlichen Redakteur zukommen lassen müsste.
    Besser formulieren kann man es nicht.
    Danke nochmals

    Ernst Walter Henrich am 29.02.2012 um 15:12

    Der Redaktion ist die Stellungnahme zugegangen.

  • Guten Abend,
    ich wollte nur kurz melden, dass die Broschüren angekommen sind. Habe auch gleich schon einige loswerden können. Vielen Dank!
    Ausserdem wäre ich dankbar für einen Ratschlag. Meine Millie, ihreszeichens Katze und 17 Jahre alt. Völlig gesund aber bis auf 3 verbliebene.. zahnlos, verweigert vegane Nahrung. Ich habe Reis und Gemüse gekocht. Sie war beleidigt. Ich habe Reis und Gemüse mit etwas Salz und ein bischen Fisch gekocht, sie redet nicht mehr mit mir, isst auch nicht und jammert nur. Was tun? Die arme alte Dame ist vielleicht überfordert. Ich fürchte wenn sie morgen auch noch nicht isst muss ich wieder Dose füttern...?

    Ernst Walter Henrich am 29.02.2012 um 20:16

    Guten Abend Frau Bolle,

    Sie dürfen auf keinen Fall nur Reis und Gemüse füttern. Auch von Fisch halte ich überhaupt nichts. Sie müssen auf jeden Fall auf bestimmte Nährstoffe wie Taurin, Carnitin, Vitamin B12 usw. achten! Am besten Sie bestellen "Vegecat" bei einem veganen Tierfutterversand und mischen es in Ihr selbst gemachtes Futter! Da ist alles drin enthalten, was eine Katze zusätzlich zum veganen Futter braucht. Am besten kaufen Sie auch das Buch von Peden "Vegetarische Hunde- und Katzenernährung". Ich rate auch von reinem Trockenfutter ab, weil einige Katzen dann zur Steinbildung in den Harnwegen neigen.

    Wie gewöhnen Sie Ihre Katzen am besten an neues Futter? Erfahrungsgemäß klappt es bei einem Drittel der Katzen sofort, bei einem weiteren Drittel nach kurzer Zeit und das letzte Drittel ist etwas schwieriger. Es gibt Katzen, die sehr auf ihr Futter geprägt sind. Am besten mischen Sie zuerst ein klein wenig veganes Futter in das bisherige Futter. Dann geben Sie langsam von Tag zu Tag ein wenig mehr von dem veganen Futter in das gewohnte Futter bis nach einiger Zeit nur noch veganes Futter im Napf ist. Auch ein Versuch mit oder die Zugabe von kommerziellen Fertignassfutter kann sich lohnen.

    Ihre Katze wird es Ihnen mit bester Gesundheit danken, wenn Sie die Ernährung von Anfang an sorgfältig und gewissenhaft durchführen. Wenn man sich einmal auskennt, ist es ganz einfach.

  • Hallo Herr Heinrich,
    Ich habe gleich drei Fragen :)

    1. Gibt es Studien über junge vegane Leistungssportler? Ich habe einen Freund, dessen Ernährungsberatung ihm dringendst von einer veganen Ernährung abrät, da er "in einer Wachstumsphase" sei und er deswegen Gefahr laufe, mit seinen zu starken Muskeln seine Knochen zu gefährden (oder so).
    Ihn bringt das natürlich vor ein hartes Dilemma, deswegen wäre es cool wenn ich ihm ganz sicher sagen könnte dass es Studien gibt die Beweisen dass er sich keine Sorgen machen muss wenn er genug Brokkoli und Tofu ist. Das Leistungssportargument höre ich auch von vielen anderen Gleichaltrigen als Todschlagargument....

    2. Was halten sie davon, die Broschüren in Briefkästen zu Verteilen? Also ich habe bedenken, dass es Ressourcenverschwendung ist, es gibt viele Argumente dagegen und dafür. Werden die Leute lesen und verstehen oder die Broschüre wegwerfen? Ich bin da sehr unentschlossen... (auch können sie ja nicht unendlich viele Drucken). Das liegt mir sehr am Herzen, denn es kann unter Umständen sehr viele Menschen erreichen :)

    3. Wie steht es mit armen, bildungsschwachen Menschen und Familien? Es gibt so viele Menschen, die sich omnivor falsch ernähren, ich finde sich vollwertig vegan zu ernähren erfordert ein gewisse Ernährungsbildung, deswegen mache ich mir Gedanken. Wenn Menschen ethisch völlig überzeugt sind, es ihnen aber an Kraft oder Bildung fehlt, sich danach richtig zu ernähren finde ich das falsch. Einerseits kann man sich natürlich auch im Internet alles irgendwie selbst beibringen, ich sehe in diesem Bereich trotzdem Probleme. Das selbe halt auch mit dem Geld. Familien gesund und vegan zu ernähren - dazu bräuchte ich die Kompetenzen eines Sozialpolitischen Programms oder die Kapazitäten einer veganen Gesundheitsbehörde. Wenn ich auf Menschen treffe, die es aus ökonomischen Gründen einfach nicht schaffen, sich vegan und gesund zu ernähren betrübt mich das sehr weil ich keine gute Lösung sehe....


    Ich finde ihre Arbeit sehr cool!
    Danke für ein paar anregende Antworten :)
    Tom Robin H

    Ernst Walter Henrich am 26.02.2012 um 14:42

    Sehr geehrter Herr Hoffmann,

    gerne beantworte ich Ihnen kurz die Fragen:

    1. Jeder "Ernährungsberater", der von einer veganen Ernährung abrät, sollte sich wegen Unfähigkeit einen anderen Beruf suchen. Er hat entweder nicht die wissenschaftlichen Studien gelesen oder ignoriert diese wider besseren Wissens. Beides ist inakzeptabel.

    Es gibt Studien und mehr als genug Erfahrungen über Veganismus und Leistungssport, und dies schon seit Jahrzehnten. Zum Beispiel arbeitet die Sportwissenschaftlerin Dr. Katharina Wirnitzer auf diesem Gebiet: www.bikeextreme.org/authorscv/

    Hier einige Beispiele von veganen Leistungssportlern:

    Der beste Leichtathlet aller Zeiten mit 9 olympischen Goldmedaillen und 8 Weltmeisterschaften im Sprint und Weitsprung, Carl Lewis, hat seine besten Leistungen vegan erbracht. (Interview ist unter "Aktuelles" auf der ProVegan.info zu finden.

    Die weltbesten Triathleten sind Veganer. Siehe auch unter "Aktuelles".

    Der stärkste Mann Deutschland, Patrik Baboumian, war zuerst Vegetarier, ist jetzt Veganer. Siehe unter "Aktuelles".

    Der Vorteil einer veganen Ernährung liegt insbesondere darin, dass die Regenerationszeiten sehr viel kürzer sind.

    Die Aussage, dass man mit veganer Ernährung seine Knochen gefährdet ist absurd, ein immer wieder vorgebrachtes Vorurteil, das deshalb so völlig absurd ist, weil genau das Gegenteil stimmt: Fleisch, Milch und Milchprodukte sind für Osteoporose und Knochenschwäche verantwortlich. Genauere Erklärungen und Studien dazu finden Sie auf der ProVegan Website.

    2. Machen Sie doch einfach mal einen Test und verteilen die Broschüren in möglichst vielen Briefkästen. Anschließend fragen Sie bei allen Inhabern der Briefkästen, ob die Broschüre angekommen und gelesen wurde. Fragen Sie die Leute, ob sie aus der Broschüre etwas gelernt haben. Ich erhalte täglich Mails von Menschen, die aufgrund der Broschüre vegan geworden sind. Allerdings wäre diese genaue Untersuchung sehr wichtig und ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie dies so machen würden. Dann kann man den Einsatz der Broschüre besser empfehlen.

    3. Sich omnivor zu ernähren bedeutet, sich auf jeden Fall falsch zu ernähren. Vegane Ernährung kann man richtig und falsch machen. Allerdings ist die richtige vegane Ernährung total einfach. Man braucht nur folgende Regel zu beachten: So abwechslungsreich wie möglich unter Vermeidung von raffinierten Zuckern (Limonaden, Süssigkeiten, Weißmehlgebäck usw.) und unter Zugabe von Vitamin B12 als Nahrungsergänzung. Wer Kochkurse braucht, findet sie im Internet.

  • Sehr geehrter Herr Henrich
    Ich und meine Familie leben schon einige Jahre Vegan.
    Ich möchte mich bei Ihnen für Ihre Homepage bedanken.

  • Es stößt bei mir nach 5 Jahren Veganismus immer mehr auf Unverständnis, dass Menschen meine Lebensweise nicht akzeptieren. Gerede wie "Wir haben immer schon Fleisch gegessen..." mag ich wirklich nicht mehr hören.
    Wer auch nur halbwegs mit Empathie ausgestattet ist, müsste doch eigentlich zu dem Schluss kommen, dass Veganismus der beste Weg ist, Leiden, Schaden, Ungerechtigkeit etc. zu verhindern?
    Warum verstehen das so viele Menschen nicht? Das entzieht sich völlig meinem Verständnis.

    Lieber Herr Dr. Heinrich,
    Ihre Seite ist faktisch einfach nur 100 % richtig. Somit liegt das Nichtverstehen wohl an den 98 % falsch denkenden Menschen. Wir können nur hoffen, dass im Rahmen der Weiterentwicklung der Menschheit der Prozentsatz der lernresistenten Menschen sinkt, denn sollte dies nicht geschehen, dann können wir den Planet Erde recht zeitnah vergessen.

    Wir können nur hoffen!

    Vielen Dank für Ihr Engagement
    mit veganen Grüßen

    Ernst Walter Henrich am 18.02.2012 um 10:11

    Liebe Frau Laufenburg,

    vielen dank für Ihren wichtigen Beitrag!

    "Wir haben schon immer Fleisch gegessen" ist so ziemlich das dümmste Argument für Fleischessen, denn nach dieser abstrusen Logik kann man auch weiter Kriege führen und vergewaltigen, weil die Menschen dies schon immer gemacht haben.

    Ich verstehe nicht, was es beim Veganismus zu akzeptieren gibt? Was gibt es dabei zu akzeptieren, wenn ich auf friedfertige Weise den wichtigsten Beitrag für Klima, Umwelt, Tiere, Menschen und die eigene Gesundheit leisten möchte? Ich hatte noch nie Akzeptanzprobleme. Ganz im Gegenteil zeigen sich die Menschen sehr interessiert. Allerdings vertrete ich den Veganismus auch sehr progressiv. Und eventuell habe ich es als Arzt auch etwas einfacher.

    Nach dem Lesen der Vegan-Broschüre dürfte aber normalerweise kein Unverständnis mehr vorhanden sein. Allerdings sind fehlende Intelligenz und fehlendes Mitgefühl gravierende Hürden zum Veganismus. Dies habe ich im Newsletter vom 31.01.2012 zum Thema gemacht:

    www.provegan.info/?id=10#10053

    Wir müssen die Menschen aufklären. Denn nur durch gute Informationen kann man auch gute Entscheidungen treffen.



  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    ich freue mich, Ihre hervorragende Seite und Ihre Broschüre via facebook gefunden zu haben.
    Im Herbst 2011 habe ich mit meinen beiden kleinen Onlineshops die "SHOP-Angels for ANIMALS" ins Leben gerufen, eine Business & Help Initiative für den Tierschutz . Wir sind jetzt bereits 11 Spendenshops für den Tierschutz und wollen auf unserer neuen Homepage auch inspirieren und informieren.
    Sehr gerne werde ich Ihre Seite bei uns empfehlen/ verlinken. Ihre Broschüre möchte ich als hochwertiges Informationsangebot meinen Lieferungen beilegen.

    Herzlichen Dank für Ihre tolle Arbeit und liebe Grüße
    Mechtild Heck

    mehr unter:
    shop-angels-for-animals.de

  • Guten Tag,
    ich bin Koch und interessiere mich sehr für unterschiedliche Ernährungsformen. Jeder Mensch sollte das essen was Ihm Spass macht. Ich finde es auch als Bereicherung das es Seiten wie diese gibt, nur würde ich mir wünschen das es, gerade Seiten auf denen es um für Lebewesen wichtige Dinge geht, etwas objektivere und mehr belgbarere Artikel zu lesen gibt. Es wird viel über Nachhaltigkeit geschrieben und gesprochen - seien Sie nachhaltig! Werben Sie für die vegane Lebenseinstellung, aber vielleicht sollten das Informationsspektrum etwas offener gestalten. Viel Erfolg dabei.
    Mit freundlichen Grüsse

    Ernst Walter Henrich am 16.02.2012 um 09:29

    Sehr geehrter Herr Könemann,

    selbstverständlich sollte jeder essen, was ihm Spass macht, ES SEI DENN, er oder sie verursacht damit Qual und Tod bei Tieren, fördert den Hunger und den Hungertod in der Welt, zerstört damit Umwelt und Klima. Ausserdem ist es dumm, die eigene Gesundheit mit tierlichen Produkten zu schädigen.

    Zu Ihrer Kritik: Sie sollten schon genau darlegen, was Sie kritisieren, was angeblich nicht belegt und was nicht objektiv ist. Sonst macht es keinen Sinn darüber zu diskutieren.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich.

    Ich bin seit einem Jahr Veganer und empfinde dies als Bereicherung! Ich bin Molekularbiologie-Student und interessiere mich sehr für Ökotrophologie, daher habe ich Ihre Homepage begeistert gelesen und würde ich Ihnen gerne eine Homepage aus den USA empfehlen. Herr Dr. Greger wertet Ernährungsstudien aus und fasst die Ergebnisse in kurzen Videos zusammen: "nutritionfacts.org/"
    , ausserdem ein weitere Kollege aus Deutschland der ebenfalls auf seiner HP Studien zusammenfasst: "fleisch-macht-krank.de/Studien/Fleisch_Studien.htm"

    Bei Ihrem Übersichtsschaubild, was im allgemeinen die Realität sehr gut zusammenfasst, habe ich einen einzigen Kritikpunkt: Die Massentierhaltung soll hauptverantwortlicher für den Klimawandel sein. Auf welche Quellen beziehen Sie sich da?

    Ernst Walter Henrich am 15.02.2012 um 16:45

    Sehr geehrter Herr Schutty,
    danke für Ihren Hinweis.
    Zur Ihrer Frage: Das WorldWatch Institute hat am 21.10.2009 eine Studie über die Bedeutung der Tierhaltung und des Konsums tierlicher Produkte für den Klimawandel veröffentlicht. Demnach ist der Konsum von Fleisch, Milch und Eiern für mindestens 51% der weltweiten von Menschen ausgelösten Treibhausgasemissionen verantwortlich! Bitte lesen SIe auf ProVegan.info:
    www.provegan.info/de/vegan/fuer-klima-und-umweltschutz/seite-2/

  • Sehr geehrter Herr D. Henrich, Ihre Seite ist wirklich sehr gelungen. Die Download-Broschüre habe ich bereits ausgedruckt und in meinem Fitnessclub ausgelegt um möglichst viele Menschen damit zu erreichen! Ich ernähre mich seit 2 Jahren vegan. Davor war ich 20 Jahre Vegetarierin. Bei mir geschah dies aus rein ethischen und moralischen Gründen. Ich bin absolut überzeugt von dieser Lebensweise und kann nicht verstehen, warum es heutzutage immer noch so viele Menschen gibt die Tiere essen! Die Aufklärung zu diesem Thema ist durch diverse Medien doch mittlerweile so gut, wissenschaftlich fundiert und auch so transparent, dennoch sehen viele Menschen noch immer weg und rechtfertigen sich dann damit, dass Sie von Nichts wussten! Ich habe es selbst oft erlebt, gerade wenn ich eine DVD abspielen wollte (Earthlings, oder diverse Schlachthausvideos), wie Menschen weggucken, oder sich komplett entziehen, um sich selbst keine Schuld eingestehen zu müssen! "Fleisch" ist MORD und darüber muss nun nicht mehr groß diskutiert werden! Tiertransporte machen Tieren Angst und bedeuten Folter und Mord. Milch und Eier sind Qualprodukte und reduzieren die Lebenszeit der Tiere. Tiere sind keine Ware, kein Spielzeug und auch kein Sportgerät. Die Tiere brauchen unsere Hilfe und Rechte - geben wir Ihnen unsere Stimme!!!

    Mit Ihrer Seite, Ihrem Engagement und Ihrer Fachkenntnis Herr Dr. Henrich leisten Sie einen großen Beitrag für die Menschheit.
    Vielen Dank für diese großartige Internet-Seite.

    Herzliche Grüße
    Diana Kula

  • Sehr geehrter Kollege Henrich,

    vielen Dank für diese gut gemachte Internet-Seite. Es steckt viel Herzblut und gute Recherche und Fachkenntnis darin. Ich sehe Sie als Inspiration und Ansp*** unter den leider noch immer zur Mehrzahl fleischessenden Kollegen.

    Mit besten Grüßen

    Katja Seipel-Büttenbender

  • Liebe Frau Unterberger, haben Sie sich die Anatomie Ihres Hundes mal angesehen? In sein Maul geschaut? Ja? Dann wird Ihnen wohl aufgefallen sein, dass dieses Tier Reißzähne hat und vermutlich hat er die nicht um damit zu grasen. Unsere Welt ist nämlich so aufgeteilt, dass es Pflanzen-, Fleisch und Allesfresser gibt. Das sieht man an den Gebissen und an den Verdauungstrakten. Ich selbst bin ein gläubiger Mensch und denke, dass die Ordnung, die unser Gott oder wahlweise auch Göttin geschaffen hat richtig ist. Wer einen Fleischfesser auf Biegen und Brechen auf planzliche Nahrung umstellen will, versündigt sich an diesem Tier. Hunde brauchen, wie die meisten Fleischfresser auch pflanzliche Bestandteile, die bekommen sie in der Natur aus ihren pflanzenfressenden Beutetieren, die haben die Pflanzen im Darm, schon schön vorverdaut. Aber einen Hund rein vegetarisch ernähren zu wollen ist genauso verbrecherisch wie einen Pflanzenfresser wie eine Kuh mit Tiermehl zu füttern und schwerste Krankheiten bei Mensch und Tier zu riskieren. Ich weiss Veganismus ist eine Bewegung, die schon fast Religionscharakter hat, aber auch mit einem gewissen Fundamentalismus einhergeht. Um das klar zu stellen: viele vegane Gerichte schmecken lecker und sind gesund, aber es gibt eben nicht nur den einen Weg zur Glückseligkeit. Wenn es Ihr Weg ist - schön für Sie, aber es ist nicht alles für jeden geeignet, aber für jeden gibt es das Geeignete. In diesem Sinne, ein Aufruf zur Toleranz und natürlich gegen nicht artgerechte Massentierhaltung und die industrielle Herstellung von Lebensmitteln. Viele Grüße Karin Luibl

    Ernst Walter Henrich am 13.02.2012 um 17:56

    Liebe Frau Luibl,

    leider zeugt Ihre Mail von mangelnden Fachkenntnissen und einer gewissen Dreistigkeit, eigene krude Theorien über "Verbrechen" und "Glückseligkeit" zum Besten zu geben.

    1. Das Argument mit den Reißzähnen, ist nichtssagend. Daraus zu schließen, dass ein Tier mit Reißzähnen auch Fleisch braucht ist absurd. Ein freilebender Panda hat auch Reißzähne und ernährt sich vegetarisch bzw. vegan von Bambus. Zähne haben nichts mit dem Nährstoffbedarf zu tun.

    2. Sie sind also gläubig? Halten Sie sich etwa selbst schon für eine Göttin, die über Leben und Tod bestimmen will? Ihr Hund ist es wert zu leben, aber nicht das Kälbchen, das wegen Ihrem Hund geschlachtet wird? Mein Gott!

    3. Es ist also "verbrecherisch" einen Hund vegetarisch zu ernähren? Obwohl vegan ernährte Hunde gesünder sind und länger leben, ist dies verbrecherisch? Dem Hund ein möglichst langes, gesundes Leben bei bestem Wohlbefinden zu schenken ist also verbrecherisch? Entweder Sie erlauben sich hier einen üblen Scherz oder Sie haben beim Schreiben der Mail nicht lange genug nachgedacht.

    4. Wenn Sie sich mit dem Thema beschäftigt hätten, dann wüssten Sie, dass es darauf ankommt, DASS ein Tier ALLE für seine Gesundheit benötigten Nährstoffe erhält und es NICHT darauf ankommt, aus WELCHEN Nahrungsmitteln es die Nährstoffe erhält. Dazu kommt noch, dass Professor. Dr. Campbell in seinen Untersuchungen im Rahmen der China Study festgestellt hat, dass tierliches Protein aus Fleisch und Milch auch für Tiere gesundheitsschädlich und sogar krebsauslösend ist. Und dies erklärt auch sehr gut, warum vegan ernährte Hunde im Allgemeinen länger leben und gesünder sind.

    5. Sie erdreisten sich zur Toleranz aufzurufen? Sie fordern Toleranz für das Misshandeln und Töten von Tieren? Toleranz für die durch Fleischkonsum massgeblich ausgelöste Klimakatastrophe? Toleranz dafür, dass täglich(!) etwa 43.000 Kinder an Hunger sterben während ca. 50% der weltweiten Getreideernte und ca. 90% der weltweiten Sojaernte für das Mästen der Tiere verwendet, die auch das Fleisch für Sie und Ihren Hund liefern? Toleranz dafür, dass Sie Ihrem Hund nicht gesündeste vegane Nahrung zukommen lassen? Wird Ihnen vielleicht nun klar, was wirklich "verbrecherisch" ist? Oder sind die beschriebenen Verbrechen für Sie (wie Sie es nennen) "der Weg zur Glückseligkeit"?

    Gabriele Lendle am 18.02.2012 um 18:59

    Liebe Frau Luibl, ich hatte lange genauso gedacht wie Sie. Ich meine aber zwischenzeitlich, man muß das anders sehen:
    Wir haben kurz gesagt aus der BSE-Krise gelernt, daß man "veganen Tieren" keine tierischen Produkte verfüttern darf, weil es ihnen gesundheitlich mehr als schadet !

    Man kann die Sache nun aber nicht umkehren und befürchten, daß man Hunde nicht vegan ernähren darf, nur weil sie Gott, die Göttin oder der Schöpfer als Fleischfresser geschaffen hat.

    Wie Herr Dr. Henrich ja sowohl mit der China-Study, also auch seinem eigenen Hund Felix aufzeigt, ist ja erwiesen, daß die Tiere damit gesünder sind und länger leben!

    Gut, es ist nicht jedermanns Ziel möglichst lange zu leben, obwohl die Wissenschaft stets bemüht ist, uns dieses lange Leben zu ermöglichen. Ziel ist doch eigentlich, daß wir glücklich sind. Was ist Glück? Glück ist meines Erachtens die Abwesenheit von Leid.
    Ein langes Leben kann voller Leid sein, ein kurzes Leben voller Glück.

    Was ich damit sagen möchte: Es kann nicht im Sinne des Schöpfers sein, daß der Mensch auf der einen Seite Leid in der Massentierzuchthaltung erzeugt, um auf der anderen Seite ein Haustier zu füttern, daß nachgewiesenermaßen auch mit veganer Ernährung sogar noch gesünder ernährt werden kann.

    Die UMKEHRUNG, daß man vegane Tiere wie Kühe, Giraffen, Zebras, Pferde etc. nicht mit tierischen Produkten füttern sollte, heißt also nicht, dass man eigentliche fleischfressend geschaffene Tiere nicht vegan ernähren darf, weil sie nachgewiesenermaßen, davon gesundheitlich eher profitieren als Nachteile erleiden.

    Ich denke der Schöpfer wird es uns nachsehen, weil wir in guter Absicht gehandelt haben.

    Ernst Walter Henrich am 18.02.2012 um 19:35

    Danke für Ihren Beitrag Frau Lendle!

    Ich stimme Ihnen zu, allerdings weiss ich nicht, wie Sie das mit der "guten Absicht" meinen.

    Psychologische Untersuchungen zeigen, dass fast alle Verbrecher eine gute Meinung von sich haben und aus ihrer Sicht in guter Absicht handeln. Ob das der Schöpfer aber auch so sieht, möchte ich bezweifeln.

    Gabriele Lendle am 19.02.2012 um 07:27

    Hr.Dr.Henrich, das ist ganz einfach gedacht:
    Frau Luibl meinte ja, dass man verbrecherisch handle, wenn man einen von Gott oder dem Schöpfer geschaffenen fleischfressenden Hund quasi wider seiner Art (wider des Schöpfers zu achtenden Willens) vegan ernähre, auch wenn die Wissenschaft nach ihren Methoden den Beweis erbringt, dass ihm vegane Ernährung gesundheitlich besser bekommt oder wenigstens nicht schadet.

    Wenn ich als gläubiger Mensch die Schöpfung achte, dann belasse ich es doch bei dem, was er geschaffen hat.

    Wenn man hier überhaupt von Verbrechen reden kann, dann ja wohl nur für den Fall, dass ich dem Tier mit der nicht artgerechten Ernährung schade und Leid erzeuge -wie im Fall Kuh /Tiermehl/ BSE-.

    Aber der Mensch begeht kein Verbrechen am Tier, wenn er einen vom Schöpfer geschaffenen Fleischfresser, wie den Hund, vegan ernährt-wenn es ihm doch gesundheitlich sogar besser bekommt, wie das durch Leid geschaffene Fleisch in der Massentierhaltung.

    Wenn man einerseits als gläubiger Mensch befürchtet verbrecherisch zu handeln, wenn man gegen des Schöpfers Willen einen Hund vegan ernährt, dann kann einem der Schöpfer doch nicht verübeln, dass man in guter Absicht gehandelt hat, nämlich den Hund so zu ernähren, dass er gesünder lebt und man für seine Nahrung kein Leid in der Massentierhaltung erzeugt.

    Also den Mut würde ich als gläubiger Mensch aufbringen, des Schöpfers Willen zu brechen, weil es in guter Absicht, nämlich der Vermeidung von Tierleid, geschieht. Das ist nach meinem Empfinden nicht verbrecherisch. Wenn ich mich vor dem Schöpfer dafür je rechtfertigen müssen sollte, würde ich in Kauf nehmen, deswegen quasi "nicht in den Himmel zu kommen"... So war das gemeint!




    Ernst Walter Henrich am 19.02.2012 um 10:19

    Zur "guten Absicht": Das sind die Fälle, wenn Menschen sich in arroganter Weise erkühnen, die Weisheit höchstpersönlich gepachtet zu haben, den Willen des Schöpfers zu kennen und nicht die Vermeidung von Leid und eine optimale Gesundheit zum Nutzen aller an erste Stelle setzen. Genau diese Irrungen und Wirrungen von den Menschen, die jeglicher rationalen Grundlage enthoben sind, führen nicht nur zu extremen Tierleid (Schächten, Hubertusjagden etc.), sondern auch zu entsetzlichem Menschenleid (Scharia, Kriege im Namen Gottes, Steinigungen etc.). Wie am Beispiel von Frau Luibl gut zu erkennen, kann man jeden Unsinn als Wille des Schöpfers ausgeben. Woher weiss sie eigentlich, dass ein von Menschenhand geschaffenes weil domestiziertes Tier für Fleisch vorsehen ist, wenn Studien klar ergeben, dass tierliches Protein auch bei fleischfressenden Tieren Krebs und andere Krankheiten verursacht? Woher weiss sie eigentlich, dass man nach dem Willen des Schöpfers für das eigene Haustier sogenannte "Nutztiere" lebenslang quälen und dann töten lassen darf? Wo hat der Schöpfer gesagt, dass das eigene Haustier einen höheren Wert hat als das "Nutztier"? Ich weigere mich einfach anzunehmen, dass jede Untat, die vermeintlich im Namen Gottes geschieht und für die Gott missbraucht wird, als "gute Absicht" mild zu betrachten ist, obwohl sie entsetzliches Leid verursacht. Wo ist zudem der "gute Wille", wenn die Fütterung von Fleisch gegen die Gesundheit des Hundes, gegen die "Nutztiere", gegen die hungernden Menschen, gegen die Umwelt und gegen das Klima wirkt? Das ist doch eine Unverschämtheit, ja Gotteslästerung, hier von einem "Willen des Schöpfers" zu sprechen.

    Um es klar zu sagen: ProVegan ist dafür da, gegen Tier- und Menschenleid und für die Umwelt zu kämpfen, aber nicht dafür da, um sich mit pseudo-religiösen Phantastereien und Spinnereien auseinander zu setzen, die Tierleid und andere Verbrechen mit dem Willen des Schöpfers begründen wollen.

  • Es ist die tollste und bestgelungene Broschüre die ich je erlebt habe. Danke dass es sie gibt und dass ich diese an meine Mitmenschen weitergeben darf. Viele meiner Freunde und Bekannten sind so schon zu Veganer geworden. Und....ich kämpfe weiter für diese gute Sache. Ihr Michael Gißler

  • Sehr geehrter Herr Henrich,
    eine prima Informationsbroschüre,die Sie da geschrieben haben, auch das dazugehörige Plakat.
    Nur Eines gefiel mir nicht so: Die Überschrift "Die Empfehlung des Arztes". Sie hätten schreiben können "eines Arztes." Denn unter den zig- tausend Ärzten vertritt doch wohl nur höchstens eine Handvoll Ihre Auffassung, wenn überhaupt. Die Leute leben doch davon, daß sie ihre Patienten lebenslang zwischen Tod und kranker Existenz vegetieren lassen. Von Krankheiten verstehen die eine Menge, von Gesundheit nichts. Und auch Ihre sonstigen Argumente haben ich noch von keinem Arzt gehört.
    Dies nur als kleine, konstruktiv gemeinte Kritik.
    Freundliche Grüße Klaus Braunert

    Ernst Walter Henrich am 04.02.2012 um 16:39

    Sehr geehrter Herr Braunert,

    da ich Arzt bin und mein Name "Dr. med. Ernst Walter Henrich" direkt unter der Empfehlung des Arztes steht, ist es eindeutig, dass nur ich gemeint bin. Sonst hätte es geheißen: "Empfehlung der Ärzte".

    Leider muss ich Sie insofern korrigieren, dass die vegane Ernährung nichts mit meiner "Auffassung" zu tun hat, sondern das Ergebnis aller seriösen unabhängigen wissenschaftlichen Studien darstellt. Unzählige Studien inklusive der Aussagen der China Study sind auf ProVegan.info aufgeführt.

    Ebenfalls wird die vegane Ernährung nicht von einer "Handvoll Ärzte" vertreten, sondern sogar von den besten Ernährungswissenschaftlern und Ärzten der USA. Allein die ADA hat etwa 70.000 Mitglieder und die PCRM ist eine sehr renommierte Ärzteorganisation. Um nur zwei Beispiele zu nennen, die sich für eine vegane Ernährung aussprechen. Nicht umsonst wenden sich immer mehr Prominente, die von den besten Ärzten betreut werden, der veganen Ernährung zu, z.B. so auch der ehemalige US Präsident Bill Clinton: www.youtube.com/watch

    Oder Glauben Sie im Ernst, dass sich Bill Clinton von weniger als den besten Ärzten der USA beraten lässt?



    Maria Tange am 16.05.2012 um 15:22

    Lieber Herr Dr. Hernich,

    mein Gott, ist das schlüssig! Es tut einfach nur gut Ihre Argumente zu lesen und zu fühlen wie Recht Sie haben.

    Danke, Sie bereichern unser Leben!
    Ewald + Maria Tange

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    Danke für Ihre Buchempfehlung "China
    Study" von Colin T. Campell.

    Mit den besten Grüßen
    Hartmut Hanke

  • Sehr geehrter Dr. Henrich,

    erstmal ein herzliches Dankeschön für die informativen und leicht verständlichen Informationsmaterialien und die Aufklärarbeit, die sie betreiben.

    Eine Frage habe ich:

    Wie stehen sie zum Thema "Rohvegane Lebensweise" - sprich größtenteils ungekochtes, um mehr Enzyne und Vitamine im Essen zu behalten?

    Vielen Dank!

    S.Brocker

    Ernst Walter Henrich am 03.02.2012 um 13:51

    Sehr geehrter Herr Brocker,

    von Rohkost halte ich sehr viel. Allerdings würde ich nicht ausschliesslich Rohkost, sondern eine abwechslungsreiche vegane Kost mit Bevorzugung von Rohkost empfehlen.

  • Als erstes möchte ich mich auch für die schnelle Zusendung der Broschüren bedanken! Außerdem finde ich es wirklich bewundernswert, mit wie viel Engagement und renommierten Quellen + eigenen Erfahrungen Sie Ihr Wissen unter die Menschen bringen.

    Ich bin seitdem ich 14 bin (nun 25) Vegetarierin und möchte nun endlich den Schritt zum dauerhaft veganen Leben machen. ...besser spät als nie ;o)...

    Ihre Broschüre ist wirklich ein guter Leitfaden und eine enorme Motivation durch dieses gebündelte Wissen und die vielen Fakten, die man sonst nicht so mitbekommt - ich wusste bis heute nicht, dass durchschnittlich 20.000l Wasser für EIN Kilogramm Fleisch benötigt werden.... noch erschreckender finde ich die Bilanz beim Futtermittel.

    Ich studiere Ökologische Landwirtschaft und Vermarktung im dritten Semester und finde es nach wie vor erschreckend, dass z.B. die Anbindehaltung bei Milchkühen auch im Ökolandbau noch nicht gänzlich verboten ist... es ist also nicht alles Gold, was glänzt. So haben wir bisher nur Milch und Milchprodukte von einem demeter Betrieb in unserer Nähe gekauft, wo wir die Haltungsbedinungen kennen.. aber ich werde nun auch darauf verzichten.

    Nun noch ein kleines Anliegen in eigener Sache: ich habe mich schon zeitweise vegan ernährt, auch gut geplant und vielseitig... und mir ging es in der Zeit immer nicht besonders gut: Müdigkeit, Schwindel, Frieren... woher kommt das?! Sind das die "Start-Schwierigkeiten" oder sollte ich mal zum Arzt gehen deswegen? Denn DAS war und ist der Grund, warum es bisher noch nicht vollständig vegan funktioniert hat... ich konsumiere schon immer sehr moderat Milchprodukte, da ich Milch an sich gar nicht mag, nur hin und wieder Joghurt und Käse, Butter auch nicht... Eier finde ich an sich schon ekelhaft.

    Aber wie gesagt: woher kann das kommen? Dass ich mich irgendwie "fitter" fühle, wenn ich auch hin und wieder Käse und Joghurt esse (will das ja bleiben lassen!)

    Schon einmal vielen Dank im Voraus und herzliche Grüße,

    Kati Schmidt

    Ernst Walter Henrich am 03.02.2012 um 13:46

    Sehr geehrte Frau Schmidt,

    nachdem ich noch einige Zusatzinformationen von Ihnen erhalten habe, insbesondere, dass das gleiche Phänomen auch beim Fasten auftritt, bin ich zu folgenden Ergebnissen bzw. Möglichkeiten einer Erklärung gekommen:

    1. Auf fehlende Nährstoffe kann die Reaktion nicht zurückzuführen sein.

    2. Es besteht eventuell die Möglichkeit, dass Sie aufgrund einer individuellen Sensibilität auf die nicht mehr aufgenommenen (gesundheitsschädlichen) Hormone reagieren und Ihr bereits schon niedriger Blutdruck etwas unter die Wohlfühlschwelle fällt. Also so etwas wie ein "Entzugssyndrom" wie bei echten Drogen. Dies verschwindet aber garantiert nach einiger Zeit und hat keine negativen gesundheitlichen Auswirkungen.

    Fazit: Für Ihren Blutdruck würde ich regelmäßigen Sport empfehlen. Werden Sie vegan. Es ist das Beste, was Sie für Ihre Gesundheit, die Tiere, das Klima und die hungernden Mitmenschen tun können!



  • sehr geehrter herr dr. henrich!

    kurze frage:

    besteht ein zuammenhang in bezug auf alzheimer und demenz iin
    VERBINDUNG FLEISCHKONSUM MILCH ODER ÄHNLICHES

    GIBT ES HINWEISE WIE ICH MEINE FESTGESTELLT ZU HABEN DAS VEGETARIER "KEINE DEMENZ " BEKOMMEN KÖNNEN

    ich weis das ich übertreibe.
    meine beobachtungen im kleinen bereich haben ergeben, daß mir in meinem leben (ab 24 02 sind es 60)
    noch keine dementen vegetarier begegnet sind. veganer kenne ich noch keine. nur ich selbst ab januar d j

    verteile ihre broschüre mit erfolg

    vegetarierstammtisch in hagen bin ich auch

    mfg

    wolfgang aubel
    gelsenkirchen

    reisebürokaufmann und astrologe und reinkarnationstherapeut

    Ernst Walter Henrich am 02.02.2012 um 11:26

    Sehr geehrter Herr Aubel,

    es gibt mehrere Studien, die gerade Milch und Milchprodukte für Alzheimer verantwortlich machen. Dass Vegetarier nicht an Alzheimer erkranken können, stimmt mit Sicherheit nicht. Die grössten Chancen, nicht an Alzheimer zu erkranken, haben eindeutig Veganer.

  • Lieber Herr Dr. Henrich,
    vielen Dank für die schnelle Lieferung der Broschüren.
    Sie sind hervorragend: hinter dem sehr schönen positiven Äusseren verbirgt sich viel Informatives auf mehreren Ebenen und moralisch Aufrüttelndes. Ich hoffe sehr, dass diese Hefte in meinem Umfeld etwas bewirken werden! Zusätzlich werde ich mittels meiner Küchenkünste zur überzeugen versuchen...
    Ich bin Ihnen sehr dankbar. Sie sprechen und handeln in meinem und anderer Menschen Namen, die voller Mitleid sind.
    Bitte, geben Sie nie auf.

    Mit grossem Dank, Elisabeth Hauser

    PS Ich erwarte gern Ihre Neuigkeiten wg. der Stiftung, um mich auch in materieller Form zu bedanken.

  • Hallo und vielen Dank für die Broschüren!

    Ich wollte mich an dieser Stelle aber nicht nur dafür bedanken, dass sie es mit den kostenlosen Broschüren so leicht machen, "Werbung" für den Veganismus zu betreiben, sondern auch dafür, dass Sie diese großartige Aufklärungsarbeit überhaupt leisten.
    Meine Freundin und ich haben Ihre Broschüre im September 2011 per Zufall entdeckt und sie hat uns derartig die Augen geöffnet, dass wir uns auf der Stelle entschlossen von Vegetariern zu Veganern zu werden. Unsere anfängliche Angst, dieses Vorhaben könnte mit Verzicht zusammenhängen bewahrheitete sich nicht, im Gegenteil. Unser Speiseplan ist reichhaltiger als zuvor und das tolle Gefühl etwas zu bewirken ist quasi noch ein Bonuspunkt.
    Es ist der blanke Horror, was auf der Welt den Tieren angetan wird bloß für den menschlichen Luxus. Und es ist der absolute Wahnsinn, dass nicht mehr Menschen dies begreifen und sich dem entgegenstellen.
    Dank Ihnen werden es hoffentlich dennoch immer mehr.
    Ein großes Lob für Ihre Arbeit und Danke dafür, dass Sie uns zu Veganern gemacht haben.

    Mit vielen Grüßen,
    Janina Topp

  • Guten Tag,

    habe Ihr Video heruntergeladen. Leider spielt mein VLC player den Film nicht ab. Kann es sein, dass der Film nicht mehr vorhanden ist? Hab das schon mal erlebt, daher meine Frage.

    Da ich erst seit kurzem Veganer bin, tue ich mir bei der Auswahl der Speisen noch etwas schwer. Zwar bin ich Ihre Seite durchgegangen, Kochrezepte fand ich leider keine. Oder hab ich da was übersehen?

    Eine Frage hätte ich noch: Wie sieht es in der veganen Ernährung mit Bier und Wein aus.

    Danke für Ihre Aufmerksamkeit!

    Mit freundlichen Grüßen aus Wien,

    Franz G. Bader

    Ernst Walter Henrich am 01.02.2012 um 11:03

    Sehr geehrter Herr Bader,

    die Videos funktionieren bei uns einwandfrei.

    Kochrezepte: Bitte schauen Sie auf www.ProVegan.info unter "links"!

    Gabriele Lendle am 03.02.2012 um 12:23

    @ Herr Bader, Ihre Frage nach veganem Wein und Bier wurde wohl übersehen. Jedes Bier, das nach deutschem Reinheitsgebot gebraut ist, ist vegan. Vielleicht ist das in Österreich auch so. Bei der Suche nach veganem Prosecco, Sekt, Rot-und Weisswein, Essig und Fruchtsäften werden Sie bei Produkten der Firma Rapunzel (Bioläden und Reformhäuser) zuverlässig fündig.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    was halten Sie von der so genannten Blutgruppendiät, nach der es je nach Blutgruppe vier verschiedene Ernährungstypen unter den Menschen gibt, von denen einigen vegetarische/vegane, anderen fleischhaltige Ernährung empfohlen wird.
    Sind Sie sich sicher bzw. ist es wissenschaftlich belegt, dass eine vegane Kost für jeden Menschen geeignet ist, egal welcher Blutgruppe oder welchem "Typ" er angehört?

    MfG und vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit, Ihre Broschüre und diese Seite.
    J. K.

    Ernst Walter Henrich am 29.01.2012 um 14:37

    Sehr geehrte Frau Kerstens,

    die sogenannte Blutgruppendiät ist wie jede andere Modediät aus ernährungswissenschaftlicher Sicht unsinnig und gesundheitsschädlich. Die gesamten Diäten sind Phantastereien derjenigen Autoren, die sich auf Kosten der Gesundheit der Menschen bereichern wollen. Das ist nicht nur meine Sicht, sondern weltweit führender Ernährungswissenschaftler wie z. B. Professor. Dr. T. Colin Campbell. Lesen Sie bitte sein Buch "China Study" und Sie wissen sofort, warum die Blutgruppendiät wie jede andere Modediät nicht nur unsinnig, sondern sogar schädlich ist. Und Sie erfahren auch, weshalb aus wissenschaftlicher Sicht nur die vegane Ernährung wirklich gesund ist.

  • Sehr geehrter Dr. med. Henrich,

    Ihre Broschüre hat mir die Augen geöffnet. Seit ich mich vegan ernähre fühle ich mich immer fitter und bin glücklich. Ich bin überzeugt damit meinen Beitrag für eine bessere Welt und eine gute Gesundheit zu leisten. Und berichte auch anderen von meinen Erfahrungen.

    Meine Kollegen sind sehr verwundert, denn ich kann nun meine tägliche Arbeit eine Stunde schneller erledigen, als als omnivor lebender Mensch. Ich bin viel ausgeglichener, kann mich besser konzentrieren und habe viel mehr Kraft und innere Ruhe.

    Auch meine Morgensteifigkeit und Gelenkschmerzen sind fast gänzlich verschwunden :-) Ich habe schon von mehreren Veganerin gehört die früher Hashimoto hatten und bei denen diese Krankheit gänzlich verschwunden ist. Was mich sehr gewundert hat, denn ich dachte, daß diese Krankheit chronisch ist. So hoffe ich auch darauf das meine Hashimoto Thyreoiditis verschwindet.
    Bis jetzt habe ich jedenfalls keinerlei Symptome mehr und lasse demnächst ein Blutbild machen. Auf das Ergebnis bin ich gespannt.

    Mit freundlichen Grüßen

    Bianka Pilzweger

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich!

    Danke für die Informationen und Ihren professionellen und ehrlichen Einsatz für die vegane Ernährung.
    Ich lebe seit 2008 vegan und es war eine der besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben getroffen habe. Es ist nicht immer einfach in unserer Gesellschaft diesen Lebensstil zu verfolgen, man stößt auf viel Kritik und Unverständnis.
    Ich werde weiterhin mein Ideal leben. Außerdem werde ich versuchen so viele Menschen wie nur irgendwie möglich von Unwissenheit, Gleichgültigkeit, Leichtgläubigkeit und schlichter Dummheit, zu entfesseln.
    Gerade deshalb bin ich sehr dankbar für ihre fundierten und professionellen Materialen, ohne die, diese Arbeit noch schwieriger wäre.
    Danke für Ihre Arbeit und Ihren ehrlichen Einsatz.

    Mit besten Grüßen,
    Victoria Windtner, für ein Leben mit Herz und Verstand.

  • Lieber Dr.med.Henrich,
    ich bedanke mich vom Herzen in Name meine ganze Familie für Ihre bedingungslose Arbeit für uns Menschen,Tiere und unsere Planet.


  • Lieber Herr Dr. Henrich, ich lese seit einiger Zeit immer mehr darüber das Getreide mit das schlimmste sei und das es gemieden werden sollte. Weiterhin wird geschrieben, dass man Kohlenhydrate meiden sollte und viel Eiweiß und gutes Fett verzehren sollte. Kohlenhydrate würden laut z.B. Dr. Johannes Coy den Krebs ernähren usw. Was ist ihre Meinung zu dem Thema?

    Grüße
    C. Hoffmann

    Ernst Walter Henrich am 14.01.2012 um 17:58

    Kohlenhydrate zu meiden und viel Eiweiss und Fett zu essen entspricht den Modediäten, mit denen selbsternannte Ernährungsgurus die Leute für dumm verkaufen und massiv schädigen. Denn dieser Unsinn entspricht exakt dem Gegenteil, was wissenschaftliche Studien als gesund herausgefunden haben: Viele komplexe Kohlenhydrate und kein tierliches Eiweis und kein tierliches Fett. Nachlesen kann man dies u. a. im Ernährungsbuch von Professor Dr. T. Colin Campbell "China Study", auf deutsch erschienen im Verlag Systemische Medizin. Nach meiner Meinung das beste und wichtigste Ernährungsbuch weltweit.

  • Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe heute die von mir gewünschten Broschüren erhalten und bedanke mich ganz herzlich dafür.

    Mit lieben Grüßen

    R. Müschen

  • Lieber Herr Dr. Henrich!

    Vielen Dank für Ihre rasche Antwort zum Thema vegane Hundeernährung! Was mich noch beschäftigt ist Diskussion ob Ami Dog vegan ist oder nicht?
    Hier aus der Homepage "Vegane Beratung": "Amì Dog ist laut Hersteller vegan, da das darin enthaltene Vitamin D3 nicht tierischer Herkunft sei. Vitamin D kann entweder pflanzlich (D2), tierisch (D3) oder synthetisch (ebenfalls D3) sein. Was mich an Amì Dog (nicht aber an Amì Cat) stört, ist die allgemeine Verträglichkeit. Einige Hunde zeigen Unverträglichkeitserscheinungen - vermutlich, da Amì Dog auf Mais und Maiskleber basiert.

    Der Hersteller AmìDogFood hat bislang auf keine meiner Anfragen bezüglich der allgemeinen Verträglichkeit von Amì Dog und Vitamin D reagiert, daher kann ich unter anderem auch nicht nachvollziehen, ob das darin enthaltene Vitamin D3 tierisch oder synthetisch ist."

    Kann ich denn nun mit gutem Gewissen Ami Dog füttern oder ist es gar nicht 100%ig vegan? Vielen Dank und Liebe Grüße Daniela L.

    Ernst Walter Henrich am 27.12.2011 um 10:05

    Liebe Frau Leitner,

    leider kann ich dies auch nicht beantworten. Ich kann nur sagen, wie ich mich verhalte bei meinem Hund.

    1. Wenn ein Hersteller nicht mit offenen Karten spielt und nicht die gewünschten Informationen heraus gibt, dann ist er nach meiner Einschätzung weder vertrauenswürdig noch zuverlässig. Da es genug Alternativen gibt, würde ich einen anderen Hersteller auswählen.

    2. Bereiten Sie ihrem Tier das Futter selbst zu. Dann wissen Sie was enthalten ist. Wie es geht habe ich mehrfach beschrieben. Trockenfutter und Nassfutter von kommerziellen Herstellen gebe ich als Snack und als Abwechslung zusätzlich.

    Mit den besten Grüssen

    Ernst Walter Henrich

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    ich habe bei Ihnen schon mehrmals die Vegan-Brochüre erteilt und verteile sie an so viele Menschen wie möglich.

    Ich bin seit fast 16 Jahren Vegetarier und seit seit fast 1,5 Jahren Veganerin.
    Ihr Seite hat mir sehr geholfen in der Umstellung auf die vegane Ernährung.

    Mein Mann und ich waren auch im Hotel Swiss Vegan. Es hat uns dort sehr gut gefallen und das Essen war auch sehr gut. Wir wollten eigentlich einen Vegan Kochkurs buchen, nur leider hat das Hotel geschlossen ;-(

    Ich hab seit fast 3 Jahren einen kleinen Hund aus dem Tierschutz (Bichon Frise). Ich gebe ihm immer noch Bionassfutter, hab aber ein schlechtes Gewissen dabei.

    Ich habe schon sämtliche veganes Hundefutter (nass und trocken) ausprobiert, aber er nimmt nichts an. Auch frisst er mich kein Gemüse, er ist sehr futtermäklig und eh schon ein sehr schlanker Hund.
    Bis auf Hundestangen von Vegusto (Vegiservice in der Schweiz) frisst er mich nichts Veganes. Er frisst schon das normale Futter mehr schlecht wie recht.

    Haben Sie einen Tipp für mich wie ich Ihn langsam auf eine vegane Ernährung umstellen kann und woher sie vegane Hundeleckerlies beziehen?

    Ich danke Ihnen und bitte machen Sie weiter so! Ihre Arbeit ist sehr sehr wichtig in dieser grausamen Welt!!

    Schöne Grüße aus Österreich,
    Andrea Unterberger

    - Go Green - Be Vegan -

    Ernst Walter Henrich am 23.12.2011 um 14:44

    Liebe Frau Unterberger,

    das ist das erste Mal, dass ich davon höre, dass ein Hund kein veganes Futter annimmt.

    Ich würde dem Hund mal 1-2 Tage nur Wasser geben. Danach sollte sich das Problem erledigt haben. Oder Sie stellen einfach nur verschiedene vegane Futter hin, so lange bis er frisst.

    Wahrscheinlich ist er mittlerweile etwas übersättigt und sehr verwöhnt, weil man ihm das Essen wohl immer mehr oder weniger aufgedrängt hat.

    Viele Grüsse
    Ernst Walter Henrich

    Karin Luibl am 13.02.2012 um 16:20

    Liebe Frau Unterberger, haben Sie sich die Anatomie Ihres Hundes mal angesehen? In sein Maul geschaut? Ja? Dann wird Ihnen wohl aufgefallen sein, dass dieses Tier Reißzähne hat und vermutlich hat er die nicht um damit zu grasen. Unsere Welt ist nämlich so aufgeteilt, dass es Pflanzen-, Fleisch und Allesfresser gibt. Das sieht man an den Gebissen und an den Verdauungstrakten. Ich selbst bin ein gläubiger Mensch und denke, dass die Ordnung, die unser Gott oder wahlweise auch Göttin geschaffen hat richtig ist. Wer einen Fleischfesser auf Biegen und Brechen auf planzliche Nahrung umstellen will, versündigt sich an diesem Tier. Hunde brauchen, wie die meisten Fleischfresser auch pflanzliche Bestandteile, die bekommen sie in der Natur aus ihren pflanzenfressenden Beutetieren, die haben die Pflanzen im Darm, schon schön vorverdaut. Aber einen Hund rein vegetarisch ernähren zu wollen ist genauso verbrecherisch wie einen Pflanzenfresser wie eine Kuh mit Tiermehl zu füttern und schwerste Krankheiten bei Mensch und Tier zu riskieren. Ich weiss Veganismus ist eine Bewegung, die schon fast Religionscharakter hat, aber auch mit einem gewissen Fundamentalismus einhergeht. Um das klar zu stellen: viele vegane Gerichte schmecken lecker und sind gesund, aber es gibt eben nicht nur den einen Weg zur Glückseligkeit. Wenn es Ihr Weg ist - schön für Sie, aber es ist nicht alles für jeden geeignet, aber für jeden gibt es das Geeignete. In diesem Sinne, ein Aufruf zur Toleranz und natürlich gegen nicht artgerechte Massentierhaltung und die industrielle Herstellung von Lebensmitteln. Viele Grüße Karin Luibl

  • Lieber Herr Dr. Henrich!

    Ich bin 23 Jahre, vegetarisch aufgewachsen und seit 2 Jahren vegan.
    Ich ernähre meine 8 - jährige Hündin seit kurzem auch vegan. Morgens füttere ich Ami Dog oder Nassfutter Benevo und Abends koche ich. Obwohl meine Hündin eher immer mit Unverträglichkeiten reagierte in Verbindung mit Getreide (dachte ich zumindest) zeigt sich bei der veganen Ernährung bisher gar keine negative Auswirkung und ich hoffe, das bleibt auch so :-) Ich möchte gerne wissen, ob ich denn Taurin und Carnitin als Ergänzung dazu füttern muss? Es ist ja im Ami Dog und Benevo enthalten daher frag ich mich, ob das notwendig ist? Kann es dann nicht zu einer Überversorgung kommen?
    Dann wird mir oft gesagt, dass Maisgluten sehr schlecht sind für Hunde und generell Getreide Gelenkserkrankungen fördert. Ich würde gerne Ihre Meinung dazu lesen!

    Freundliche Grüße Daniela

    Ernst Walter Henrich am 19.12.2011 um 16:39

    Liebe Frau Leitner,
    wenn Carnitin und Taurin im Nassfutter enthalten sind, brauchen Sie es nicht zusätzlich zu füttern. Ich persönlich stelle lieber eigenes Futter mit diesen Zusätzen her und biete meinem Hund das fertig gekaufte Nassfutter als kleine Abwechslung an. Mir ist nichts davon bekannt, dass Mais und Getreide für Hunde Krankheiten fördert. Mein Hund hat jedenfalls mit 18,5 Jahren keine Gelenksbeschwerden.
    Viele Grüsse
    Ernst Walter Henrich

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    vielen Dank für die schnelle Zusendung der 150 Broschüren. Ich habe sie auf dem diesjährigen Intern. Hundesymposium in Aschau (Chiemgau) zusammen mit weiteren guten Informationen "über Milch", "über Eier" und "über Fleisch" von "Die Tierfreunde" ausgelegt. Alle Prospekte und Broschüren waren rasch vergriffen.

    Schönen Gruß,
    Nicole Kowalski

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,
    ihre Seite, provegan, hat mich absolut überzeugt! Auch vorher habe ich an meinem Essverhalten gearbeitet, doch jetzt bin ich noch eifriger dabei!
    Es werden wichtige Fakten genannt und die Seite hat mir sehr geholfen (und wird mir auch weiterhin helfen).
    Respekt und einen herzlichen Dank hierfür. Weiter so!
    Liebe Grüße, Gözde.

  • Sehr geehrter Dr.Henrich,

    zunächst möchte auch ich Ihnen ganz herzlich danken für Ihr persönliches Engagement im Bereich "Vegane Ernährung". Sie sind für mich wie eine
    prophetische Stimme in unserer heutigen Zeit, die mit ihrer Nutztierhaltung soviele Übel hervorbringt. Ihr "Persönliches Nachwort" in Ihrer Schrift ist erschütternd und ansteckend zugleich.
    Auch Ihr Text für gläubige Menschen geht unter die Haut und ich stehe bewusst als Christin mitten im Tierschutz. Der Vorwurf, dass Christen aus jedem Fest ein Schlachtfest machen, ( und das ist leider nur zu wahr ) gibt mir immer wieder die nötige Kraft mich zu engagieren mit allem, was dazugehört - auch mit schmerzlichen Erfahrungen, dass Freunde sich abwenden und einen als Sonderling bezeichnen oder als jemand, der nur belehren will.
    Doch möchte ich auch die positive Erfahrung weitergeben, die ich gemacht habe, indem ich Bekannte zum veganen Abendessen eingeladen habe, bewusst lauter Mütter, die die Verantwortung im Essensbereich für ihre Familie haben.
    Mein Hauptakzent: verschiedene Fleischalternativen. Das Abendessen kam sehr gut an.
    Kinder zum veganen Essen zu führen halte ich ja für gar kein Problem, nur Erwachsenen kleben an ihren Gewohnheiten und Traditionen und wollen die ganze Wahrheit gar nicht wissen so wie mir neulich eine Bekannte sagte: Ich bin froh, wenn ich nicht alles weiß.
    Doch, wir müssen hinschauen, sonst machen wir uns schuldig.
    Ich saß bei uns schon im Gottesdienst und habe vor mich hingeheult, als die Mitchristen Loblieder an unseren Gott angestimmt haben. Nein, wir loben Gott nicht, wenn wir seine Geschöpfe abschlachten und seine Schöpfung ausbeuten. Ein langer Weg liegt noch vor uns, um unser Leben in Einklang mit unserem Glauben zu bringen.

    Ihnen, Dr. Henrich, tausend Dank für alles!

    Cordula Keplinger

  • Guten Abend Herr Dr. Henrich,

    habe ebend Ihren Newsletter bekommen, in dem von veganer Tiernahrung die Rede ist.

    Vor 2 Monaten teilte ich die Meinung, dass eine vegetarische/vegane Ernährung bei Katzen kein Problem sei. Es war ja auch alles wunderbar (vor 4 Jahren): Meine Stubentiger bekamen extrem glänzendes Fell, hatten keinen Mundgeruch mehr und ich fühlte mich auch besser damit, meinen beiden Süßen nicht diese "Schlachtabfälle" zu servieren.

    Nun muss ich mich aber, nachdem ich meinen Kater "Whiskey" fast verlohren hätte, geschlagen geben, denn bei dem anderen Kater "Finn" setzte nach ca. 3 Jahren tägliches Erbrechen ein, was wir durch zig Medikamente nicht in den Griff bekommen haben. Das machte uns skeptisch aber wir gaben zunächst nicht dem Futter die Schuld.
    Vor einem Monat dann das große Drama: "Whiskey", der andere Kater, lag eines morgens apatisch in der Ecke und taumelte von links nach rechts. Wir sofort zum Arzt.Blasensteine. OP-Kosten von ca. 500 € - nicht das es mir um`s Geld dabei geht. 3 Tage Aufenthalt in der Klinik mit Kateter. Dann endlich nach Hause. (Gleiches Futter bekommen (AmiCat) - wie immer) 4 Tage später das gleiche von vorn: Wieder zum Arzt, wieder 500 € OP-Kosten. Darauf hat die Ärztin das Thema Futter angesprochen: Was unsere beiden denn bekämen. Da unsere Tierärztin nicht voreingenommen ist recherchierte sie bei ihren Koleginnen und im Netz was das Zeug hielt mit immer wieder der ein und derselben Prognose: Falsches Futter!!! Sie gab uns spezielles Katzenfutter für Katzen mit Blasensteintendenz und alles war gut. Selbst unser Finn hat sich seitdem nie wieder übergeben. Aber eins steht fest: Da wir selbst vegan leben und das für uns eine echte Tortour ist, das tierische Futter zu füttern sind das nun unsere letzten Katzen, die wir haben werden. Katzen sind halt nun doch echte Fleischfresser - traurig aber war....

    Ernst Walter Henrich am 14.12.2011 um 19:28


    Sehr geehrte Frau Schuckmann,

    Blasensteine treten bei nicht vegan ernährten Katzen genauso häufig auf. Einige Katzen neigen dazu, andere eben nicht. Daraus sollte man nicht die falsche Schussfolgerung ziehen, dass vegane Katzenernährung nicht möglich sei.

    Trockenfutter ist immer problematisch, weil manche Katzen dann zu wenig trinken, Mineralstoffe in der Blase auskristallisieren und sich dann Blasensteine bilden. Das Ganze hat nichts mit veganem oder nicht veganem Futter zu tun, sondern mit

    1. der Flüssigkeitsaufnahme

    2. der Mineralstoffkonzentration im Urin

    3. dem pH-Wert des Urins.

    Deshalb Feuchtfutter verwenden und Trockenfutter nur als Snack, wenn überhaupt.

    Der Katze ständig frisches Trinkwasser zur Verfügung stellen.

    Ein Futter nutzen bzw. herstellen, welches den Urin leicht ansäuert.

    Ich kann Ihnen nur anraten, im Sinne der gequälten Nutztiere die vegane Fütterung Ihrer Katzen unter diesen Vorbedingungen neu einzuführen. Ein guter Bericht mit Anleitung finden Sie hier:

    antispe.de/txt/veganekatze.html

    Mit den besten Grüssen

    Ernst Walter Henrich

  • Sehr geehrter Dr. med. Henrich,

    das Problem vieler Kampagnen für tierproduktfreie Lebensführung ist der Mangel an Authentizität und Seriösität, auch wenn jede einzelne dieser Kampagnen ethisch vorbildlich ist.

    Durch Ihren akademischen Titel und die Verwedung international renommierter voneinander unabhängigen Quellen zu ernährungswissenschaftlichen, umweltethischen und tierethischen Themen verleihen Sie aber enormen Nachdruck. Die Zusammenarbeit mit PETA und das objektive Aufzeigen und Bewerten der Argumente gegen Tierprodukte bildet eine erdrückend Faktenlage für jeden Fleischkonsumenten.

    Arguementativ ist es keine Frage, warum Tierproduktkonsum ein Übel der Gesellschaft bildet. Das einzige Problem ist, dass aus psychologischer und pädagogischer Sicht die Menschen sich nicht "zwangsbeglücken" lassen möchten. Man darf die Menschen nicht "brechen", da sie sonst erst recht trotzig agieren und unserer Absicht kontraproduktiv wäre. Vielmehr müssen wir die Menschen dort abholen, wo sie stehen. Und genau das macht diese Seite so gut.
    Großes Lob.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Florian Dobmeier

  • Guten Abend, Herr Dr. Henrich !

    Wieder ein Veganer mehr auf dieser Welt -dank Ihnen. Vegetarier bin ich schon seit Jahren, doch mir war bisher nicht bewusst, dass ich durch den Verzehr von Produkten wie Butter, Käse, Honig und Co. zur Tierausbeutung beitrage. Ich gehe davon aus, dass es vielen Menschen so geht wie mir. Daher sind die Informationen in Ihrer Broschüre über vegane Ernährung so außerordentlich wichtig um einen Wandel bei den Ernährungsgewohnheiten der Menschheit zu bewirken. Sehr gerne werde ich die erhaltenen Exemplare an Freunde und Bekannte weitergeben.
    Ich danke Ihnen nochmals, lieber Herr Dr. Henrich , für Ihr Engagement zum Wohle unserer Erde und all seiner Bewohner ! !

    Herzliche Grüße aus Wiesbaden
    Viola Schneider

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    ich möchte mich meinen Vorgänger/innen anschließen und mich ganz herzlich bedanken, dass Sie uns mit so vielen Informationen versorgen.

    Ich komme aus dem Süden Österreichs aus einem sehr ländlichen Gebiet, bin neben einem Bauernhof aufgewachsen und bin mit meiner Entscheidung, vegetarisch zu leben, eigentlich nur auf Ablehnung gestoßen. Im gesamten Verwandten- und Bekanntenkreis wurde ich deswegen schikaniert, da der menschliche Körper doch Fleisch benötige usw. Am Anfang hat mir das sehr weh getan. Mittlerweile leben mein Freund und ich (wir sind beide 21) seit einem Jahr vegetarisch und haben nun den Schritt zum Veganismus gemacht. Zuhause leben wir 100 % vegan, wenn wir auswärts essen bzw. mit der Firma essen gehen ists noch schwierig, aber auch das bekommen wir bald hin. Es macht mir auch nichts mehr aus, wenn mich manche Mitmenschen deswegen nur doof anschauen. Wir haben Freunde gefunden, die unsere Entscheidung akzeptieren, mittlerweile akzeptiert es auch meine Mutter.

    Ich bin einfach nur glücklich, dass ich diesen Schritt gemacht habe und nicht mehr an dem ganzem Elend mit schuldig bin.
    Es ist nur traurig, dass es so viele Menschen noch immer nicht verstehen...

    Herzliche Grüße,

    M.K.

  • Lieber Herr Dr. Henrich,
    ich sage einfach nur Danke, denn es tut immer gut Menschen zu begegnen die genauso denken und fühlen wie ich bzw. wir. Meine Kinder mein Mann und ich leben seit vielen Jahren vegan. Uns geht es allen sehr gut. Wir lassen uns auch über irgendwelche Ernährungsnachrichten nicht von unserer Ernährung und Lebensweise abbringen. An diesen vielen Grausamkeiten wollen und können wir uns nie wieder beteiligen. Unsere Kinder haben zum Glück auch Partner gefunden die auch Veganer sind. Durch diese Lebensweise hat sich bei uns sehr viel verändert, wir kaufen zum Beispiel nur Bio Produkte. Unser Konsumverhalten hat sich sehr verändert, nur Dinge die wirklich notwendig sind werden gekauft und auch möglichst bio und fair. Wenn wir Zeit haben sind wir aktiv bei den Tierrechtsgruppen dabei. ( Broschüren verteilen, Gespräche führen, Demo usw. )
    Hier in Bayern nicht sehr erfolgreich.
    Ich bin Qigong Lehrerin und habe Ihre Broschüre in meinen Kursen verteilt, leider ohne Erfolg. Im Gegenteil man hat mir vorgeworfen ich würde sie bekehren wollen. Leider merke ich immer deutlicher, dass diese lieben Menschen gar nicht so lieb sind, denn sie sind mitverantwortlich für all diese Grausamkeiten.Obwohl sie von mir ganz bewusst informiert wurden. Ein paar Kursteilnehmer haben sich schon abgemeldet. Für das neue Jahr könnte ich mir vorstellen Wochenenden mit Qigong und Meditation nur mit Veganern zu planen. Also liebe Veganer bei Interesse bitte melden.
    Ich wünsche allen Veganern viel Licht und Liebe.
    Denn Menschen die mit dem Herzen wirklich lieben, können diese Grausamkeiten nicht zulassen.
    Lieber Herr Dr. Henrich hoffentlich erreichen Sie noch viele Menschen und öffnen Ihnen ihre Herzen für die Liebe für alles was ist, Tiere, Menschen , Pflanzen die Erde und das Universum. Wir sind alle eins.
    Bettina Kaul

  • Sehr geehrter Dr. Henrich,

    ich finde es fantastisch, wie Sie sich für eine vegane Lebensweise einsetzen. Ihre Internetseiten sind sehr informativ und hilfreich.
    Ich selbst ernähre mich seit ca. 1,5 Jahren vegan. Damals wurde mir bewußt, das ich als Konsument schuld an den Leiden der "Nutztiere" bin und das die Schuld nicht mit dem Abschalten des Fernsehers oder dem Ignorieren von Berichten über neuerliche Tierquälereien endet.
    Seit diesen Tagen hat sich mein Leben verändert - nur zum Positiven. Ich habe angefangen mich über die Ausbeutung der Tiere durch den Menschen zu informieren, habe viele Berichte gelesen und Videos gesehen.
    Wütend war ich auf mich, das ich nicht schon viel früher vieles hinterfragt habe - es wird dir seit Kindheitstagen eingetrichtert: Fleisch, Milch, Eier, Käse sind gesund und wichtig. Die Lebensmittelindustrie programmiert unseren Geschmackssinn neu. Die Werbung zeigt nur glückliche Tiere, welche uns freudig ihr Leben und ihr Fleisch geben - keine Bilder davon, wie es wirklich in den Ställen oder Schlachthäusern aussieht. Wütend bin ich vor allem auch auf unsere Regierungen, die uns weismachen wollen, das ihnen unsere Gesundheit wichtig ist. Wie glaubwürdig ist eine Regierung, die weiß wie gesundheitsschädigend und tödlich Rauchen ist, die Herstellung und den Vertrieb von Zigaretten aber nicht verbietet sondern Milliarden damit verdient?
    Ich möchte jedem Mut machen sich vegan zu ernähren. Es tut ihrem Körper und ihrem Gewissen gut. Und die vegane Küche bietet so viel leckeres und ist unglaublich abwechslungsreich.
    Lassen Sie sich nicht von negativen Berichten gegen die vegane Ernährung ängstigen - diese Berichte stammen von denen, die am Leid der Tiere auch weiterhin verdienen wollen.

  • Sehr geehrter Dr. Heinrich,

    habe zuletzt auf der Seite der Veganen Gesellschaft Deutschland gelesen, daß die Verwendung von Jodsalz i.R. nicht ausreicht, um die für Erwachsene erforderliche Tageszufuhr an Jod (die Rede war von 200 Mikrogramm/d) sicherzustellen (man sollte sein Essen ja auch nicht deswegen übersalzen).
    Der Vebu zitiert in diesem Zusammenhang das Buch von Leitzmann/Keller, das bei Veganern hier sogar von einer Risikogruppe spricht.
    Sollte ich als Veganer Menschen die es werden wollen (ähnlich wie B12) eine Supplementierung empfehlen, oder lassen sich hier keine generellen Ausagen treffen, weil die tatsächlich benötigte Tageszudosis individuell zu verschieden ist um hier Aussagen zu treffen und demzufolge die Gefahr einer Jodunterversorgung garnicht besteht?

    Ernst Walter Henrich am 23.11.2011 um 21:20

    Wenn ausschließlich jodiertes Speisesalz verwendet wird, halte ich dies für vollkommen ausreichend, um die Jodversorgung sicherzustellen.

  • Sehr geehrter Dr. Heinrich,

    man hört ja oft Einwände gegen Veganismus oder Vegetarismus wie "der Mensch ist dafür gemacht Fleisch zu essen". Obwohl man einem solchen Einwand verschiedentlich widerlegen könnnte, habe ich mich gefragt, ob man auch auf der Ebene argumentieren könnte, dass Menschen( "von natur aus") Herbivoren sind, d.h dass aus der Anatomie oder der Physiologie der Verdaungsorgane folgt, dass der Mensch ein Pflanzenfresser ist.

    Wie ist Ihre Meinung als Arzt dazu?

    Mfg Wolfgang


    Ernst Walter Henrich am 23.11.2011 um 19:11

    Nach dem Gebiss und dem Darm ist der Mensch eher ein Herbivore. Für mich ist aber entscheidend, was das Ergebnis der wissenschaftlichen Studien ist. Und nach Auswertung der wissenschaftlichen Ernährungsstudien ist die vegane Ernährung die mit Abstand gesündeste Ernährungsform.

  • Danke für diese Webseite!
    Ich finde es sher wichtig und super, dass die verschieden wichtigen! Gründe für die vegane Ernährung genau erklärt sind!
    Ich kann Veganismus nur empfehlen, vor allem natürlich für die Tiere und die Gesundheit!
    Am schlimmsten für die Haut sind definitiv Milch und Milchprodukte! : Akne lässt grüßen! Ich habe diese Erfahrung x-mal gemacht und der Haut geht es ohne Milchprodukte etc.und wenig Zucker einfach besser!
    liebe Grüße!
    H.T.

  • Wunderbare Seite! Alle Studien und Briefe mit Quellenangaben - so sollte es sein. Eine tolle Seite um sich objektiv zu informieren - ganz ohne Polemik.
    Seit ich ohne tierisches Eiweiß lebe, ohne Fabrikzucker und mit viel Rohkost sind meine sog. "Allergien", Gelenkschmerzen, Müdigkeitserscheinungen und Konzentrationsmangel verschwunden. Ausserdem fühlt sich mein Körper ´freier´ und ´unbeschwerter´ an. Das ist einfach toll!
    Vielen herzlichen Dank an Dr. Henrich für das Engangement hier !! :)
    ps: - immer mehr Menschen werden Sehen und Säen -

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    vielen herzlichen Dank dafür, dass Sie die Infobroschüre zur veganen Ernährung verfasst haben! Ich habe sie in einem neueröffneten Vegan-Laden um die Ecke entdeckt und sie hat mich dazu ermutigt, auf eine vegane Lebensweise umzustellen. Ich bin seit meiner Kindheit Vegetarierin, aber war bisher bezüglich Veganismus gesellschaftlich zu konditioniert und zu uninformiert, um den Sprung zu wagen. Ohne Milch, Milchprodukte etc. fühle ich mich besser, leichter und einfach glücklicher. Vielen Dank nochmal! Ich wünsche Ihnen (und uns allen) viel Erfolg bei Ihrer Aufklärungsarbeit.

    Viele Grüße,
    B.

  • Verehrter Hr Dr. Henrich,

    ich bin seit 10 Jahren Vegetarier und werde es dieses Jahr noch schaffen mich völlig vegan zu ernähren. Meine Frage an Sie: Wenn ich mit Menschen darüber diskutiere, dass jeder einzelne als Verbraucher durch Reduzierung seines Fleischkonsums dazu beitragen kann, die Fleischproduktion zu drosseln (Nachfrage regelt das Angebot) höre ich immer wieder dass dieses Gesetz im Lebensmittelbereich nicht stimmen soll. Es wird immer wieder behauptet, dass nur der Preis noch weiter fallen würde und die Übermengen ins Ausland exportiert werden würden. Mittelfristig glaube ich das auch, aber langfristig (ca 10 Jahre) denke ich schon dass sich das Verbraucherverhalten positiv auf die Fleischproduktion auswirken wird. Können Sie mir hierzu ein Feedback geben, damit ich sachlich antworten kann ? danke und machen Sie bitte weiter so, Grüsse Hubert Vogl

    Ernst Walter Henrich am 15.11.2011 um 19:44

    Sehr geehrter Herr Vogl,
    das ist aber eine gute Nachricht, dass Sie es dieses Jahr schaffen werden, sich vegan zu ernähren. Aber so schwer ist das doch gar nicht!?
    Die von Ihnen berichteten Argumente sind reine Ausreden dieser Leute. Es geht doch nicht darum, ob der Preis fällt oder etwas ins Ausland exportiert wird. Es geht darum, ob man sich persönlich an Tierquälerei, Tötungen, kurzum an Massenverbrechen beteiligt.
    Nach der verqueren Logik dieser Leute würden zudem die Marktgesetze ausser Kraft gesetzt. Im Extremfall würde nach dieser Logik besonders viel billiges Fleisch „produziert“, wenn keiner mehr Fleisch nachfragt. Das ist doch absurd. „Produziert“ wird dann, wenn die Nachfrage da ist und / oder die Exportsubventionen winken.

    Susanne am 16.11.2011 um 11:12

    IIm Ausland werden es auch mehr Veganer. Selbst Bill Clinton ernährt sich jetzt fast Vegan und Ozzy Osbourne ernährt sich jetzt auch Vegan ( bei youtube kann man darüber sogar Interwiews ansehen )
    Wenn Metzger und Co hier weniger Geld verdienen würden-, vielleicht denken sie dann sogar über einen Berufswechsel nach.

    Klaus Ernst am 22.11.2011 um 16:46

    Soso, es werden also weltweit immer mehr Veganer und Sie belegen diese Thesis damit, dass Sie 2 prominente Personen und deren YouTube-Videos aufzählen?!

    Interessante Argumentationsweise.

    Achja, im Übrigen gibt es in Deutschland immer weniger Veganer. Selbst Anke Engelke isst seit einiger Zeit wieder Fleisch.

    Ernst Walter Henrich am 22.11.2011 um 18:01

    Es geht mir nicht primär darum, wie viele Veganer es gibt und ob die Zahl ab oder zunimmt. Es geht mir in erster Linie darum, dass ich seriöse Fakten präsentiere, damit jeder vernünftige Mensch mit einem halbwegs zufriedenstellenden IQ eine vernünftige Entscheidung hinsichtlich seiner Ernährung und Lebensweise treffen kann.

  • Guten Tag,
    ich möchte meine Ernährung auch gern auf vegan umstellen.
    Allerdings macht sich meine Mutter Sorgen, dass ich dadurch an Gewicht verlieren könnte (habe schon durch den Verzicht auf Fleisch ein paar Kilos verloren). Wie kann ich dem vorbeugen? Ich wiege bei einer Größe von 1,67 m ca. 53 kg - weniger sollte es nicht werden.
    Vielen Dank für Ihre Hilfe.
    Kirsten Brütt

    Ernst Walter Henrich am 10.11.2011 um 15:52

    Guten Tag Frau Brütt,

    Ihre Mutter sollte sich freuen, dass Sie sich gesund ernähren möchten!

    Meine Vorschläge:

    1. Treiben Sie bitte Sport, damit sich anstatt Fett mehr Muskelmasse aufbaut. Das Gewicht steigt dann auch, aber auf gesunde Weise.

    2. Essen Sie genug besonders eiweisshaltige Produkte wie z.B. Tofu und Bohnen, damit die Muskelaufbau optimal gefördert wird.

    3. Produkte mit vielen Kalorien sind für Sie auch geeignet, wie z. B. Nüsse, Nussmuss, vegane Schokocremes usw. Verwenden Sie reichhaltig gesunde Öle wie Leinöl, Rapsöl und Olivenöl in den Salaten.

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    Sie haben einen Hund der vegan ernährt wird. Geben Sie ihm auch noch zusätzliche Vitaminpräparate?
    Können Sie mir bitte mitteilen, was diese vegane Hundekost beinhaltet, denn es interessiert mich sehr.
    Ich denke zwar, dass mein Hund sehr gesund ist, aber man erfährt ja gerne immer wieder noch andere Tipps für die beste Ernährung.
    Vielen Dank im Voraus und viele Grüße!
    Gabriela Cames

    Ernst Walter Henrich am 08.11.2011 um 22:48

    Liebe Frau Cames,
    bei der heutigen Auswahl an veganem Futter ist die vegane Fütterung kein Problem. Es ist sogar aus meiner Sicht ein MUSS, weil die Hunde nach allgemeiner Erfahrung gesünder sind, länger leben und keine anderen Tiere für den eigenen Hund gequält und getötet werden müssen.
    Ich füttere morgens und mittags etwas veganes Trockenfutter (AmiDog, Hundetrockenfutter Benevo und Yarrah Trockenvollfutter). Abends bekommt mein Hund eine Mischung aus verschiedenen rohen Gemüsen (Tomaten) und gekochten Gemüsen (Brokkoli, Pilze, Spinat, Paprika, Möhren, Kartoffel, Reis), welche ich in einem Mixer zusammen mit Reis- und Hafermilch zerkleinere. Dazu gebe ich noch Tofu oder ein veganes Proteinpulver, etwas Leinöl, etwas Olivenöl, Vitamin B12, eine kleine Prise jodiertes Salz, Carnitin, Taurin und Vegedog (Pulver mit Vitaminen und Mineralstoffen für den Hund).
    Diese Mischung wird einmal in der Woche im Mixer hergestellt, sofort eingefroren und jeden Tag frisch aufgetaucht. Sie können natürlich auch jeden Tag frisch kochen. Oft gebe ich noch über diesen Brei etwas veganes Fertigfutter (BIOPUR mit Reis und Karotten, BIOPUR mit Dinkel und Zucchini oder Yarrah Nassfutter), weil er den Geschmack mag.

    Wie bereits geschildert ist bekannt, dass veganes Futter Hunden sehr gut bekommt, im allgemeinen gesünder sind und länger leben. Der nach meiner Kenntnis älteste Hund mit 27 Jahren wurde vegan ernährt (http://www.peta.de/web/fleischlose_kost.155.html).

    Einige weitere Infos:

    peta.de/webstudievegetarische.158.html

    vgt.ch/doc/veg-hund-katz/index.htm

    vgt.ch/vn/0901/vegane-hunde.htm

    vegi-tierfutterversand.vegetarismus.ch/shop/produkte.php

    tirm.de/artikel.php?id=209

    vegan-hund.de

    veganismus.de/vegan/faq-vegane-hunde.html

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    ich schreibe Ihnen, weil mich die Frage beschäftigt, wie gesund bzw. ungesund Sojaprodukte sind. Seit dem Sommer habe ich meine Ernährung umgestellt (zunächst vegetarisch, was sehr einfach war) und seit dem Herbst (vegan, was nicht immer so einfach ist, wenn man sich auf solchem "Neuland" bewegt). Dank des Internets kann man sich ja recht gut informieren. Ich habe nun viele Sojaprodukte in meinen Speiseplan aufgenommen und kann mich mit diesen Produkten auch gut "anfreunden". So gibt es im Kaffee Sojamilch, es gibt Sojajoghurt, Sojawürstchen, Tofu etc. Also schon recht viel Soja. Bei Recherchen im Internet bin ich auf verschiedene Hinweise gestoßen, die vor dem Verzehr von Sojaprodukten warnen und nun bin ich etwas irritiert. Mal liest man, dass Kuhmilch schädlich bzw. ganz toll ist, mal liest man, dass Soja super ist bzw. ungesund ist. Sollte ich den Sojakonsum einschränken? Was halten sie von den folgenden Interneteinträgen?
    www.fitforfun.de/abnehmen/gesund-essen_soja_aid_5531.html und josef-stocker.de/soja.pdf

    Herzliche Grüße
    Birgit Zander

    Ernst Walter Henrich am 08.11.2011 um 22:58

    Liebe Frau Zander,

    man kann sich auch ohne Soja bestens vegan ernähren.

    Wenn man nicht zu viel und nicht jeden Tag Soja zu sich nimmt, dann halte ich es für völlig unbedenklich. Manche Männer reagieren eventuell auf zu viel Soja mit einer Gynäkomastie.

    Wenn man Soja im Rahmen einer abwechslungsreichen und vielseitigen Ernährung in vernünftigen Mengen und nicht jeden Tag geniesst, dann ist es sicherlich ein wertvoller Beitrag zu einer gesunden Ernährung.

    Birgit Zander am 09.11.2011 um 21:14

    Danke für ihre schnelle Antwort. Ich habe gerade den Zeitungsartikel über die "unmoralischen Veganer" gelesen und bin immer noch etwas fassungslos... Dachte die Schweizer wären da etwas toleranter.
    Nochmals vielen Dank für Ihren Einsatz und die wirklich gute Internetseite!

    Ernst Walter Henrich am 09.11.2011 um 22:13

    Das ist nicht nur in der Schweiz so. Artikel gleicher Lesart sind auch in Deutschland und anderen Ländern erschienen. In Österreich werden unschuldige Tierschützer und Tierrechtler verhaftet und ohne jede Beweise einem monatelangen Prozess ausgesetzt und schliesslich freigesprochen. In den USA und anderen Ländern werden Tierschützer als Terroristen verfolgt. Tierindustrie, Politik und ihre gut bezahlten Helfer bilden eine unmoralische Allianz und haben keinerlei Skrupel, um ihre Pfründe zu sichern.

  • Apropos pro-Vegan Broschüren und das Interesse daran: Ich hatte am Samstag für nicht-vegane Freunde einen veganen Schlemmerabend zuhause veranstaltet. War natürlich der volle Erfolg, aber deshalb schreibe ich hier nicht. Ich will glaub auch gar nicht wissen, ob mein französicher Haus-Bio-Rotwein "vegan" ist oder mit Gelatine geklärt... das erschreckt mich ja total und ist mir leider neu...Danke an Ihre Gäste hier ! Man lernt ja wirklich nie aus!
    Ein befreundeter Psychiater und Neurologe meinte jedenfalls, daß die pro-Vegan-Broschüren in seiner Praxis weggingen, wie warme Semmeln. Sehr viele seiner Patienten säßen im Wartezimmer (und da sitzen sie lange;-)) und würden die Broschüre aufmerksamst lesen und am Ende wie "eine Bibel" unterm Arm hinaustragen. Das würde ihn immer wieder erstaunen.. Mein Freund hat am Samstag auch gleich wieder einen dicken Stapel mitgenommen und gemeint, er müsse sie dann wohl doch auch endlich mal selbst lesen... und nicht nur die Reaktionen beobachten! Ob wohl erkranke Menschen noch zugänglicher sind für den Veganismus? Egal auch, jedenfalls ist Ihre proVegan-Broschüre eine ganz tolle Sache ! Danke!

  • Guten Tag Herr Dr. Henrich

    Meine Familie ernährt sich seit mehr als 25 Jahren vegetarisch und seit ein paar Jahren ernähren sich meine Mutter und meine Schwester vegan. Nun habe ich (22) mich auch dazu entschlossen, in die vegane Ernährung zu wechseln. Ich weiss, dass ich mich dadurch geistig und körperlich viel besser fühlen werde und mein Gewissen viel reiner sein wird.
    Es gibt da aber einen Punkt, der bereits die vegetarische Ernährung nicht einfach gemacht hat: In vielen Lebensmittel sind Zusatzstoffe drinnen (z.B. Emulgatoren, Farbstoffe usw.) die tierischen Ursprungs sind oder sein können. Ausserdem enthalten manche Lebensmittel Essig, Essigsäure etc., und ich weiss dass gewisse Essighersteller den Essig mit Gelatine filtern.
    Selbstverständlich kaufe ich nur Produkte, bei denen ich weiss, dass die Zusatzstoffe pflanzlichen Ursprungs sind oder der Essig mit Keramik gefiltert wurde.
    Mich würde interessieren wie Sie das anstellen?
    Für Ihre Tipps wäre ich sehr dankbar!

    Liebe Grüsse

    Ernst Walter Henrich am 05.11.2011 um 21:04

    Guten Tag Frau Flückiger,
    das mache ich genauso wie Sie, indem ich nachfrage. Mit der Zeit weiss man genau, welche Lebensmittel vegan sind. Letztlich kann man immer nur sein Bestes geben. Leider kann ich Ihnen keine weiteren Tipps geben. Es wird dann alles viel leichter, wenn vegane Supermärkte auch in der Schweiz eröffnet werden.
    Liebe Grüsse

    susanne am 06.11.2011 um 14:19

    Leider werden auch einige klare Fruchtsäfte und Weine mit Gelantine gefilterd. die Gelantine muss auch nicht auf der Zutatenliste stehen, weil es nur ein Hilfsstoff ist.
    Ich war mal in einen vegetarischen Restaurant, die ein Getränk auf ihrer Speisekarte hatten, das mit Gelantine geklärt wurde.
    Ich hab den Chef angerufen und er hat gesagt, dass er das Geträmk von der Speisekarte streichen wird.
    Oft ist in Etikettenkleber und Schuhkleber auch Casein drinne.
    Im Moment mache ich bei einige Firmen noch Produktanfragen.

  • Als ich 2010 einen Film, auf der Homepage von Peta, von den Wiesenhofskandal gesehen hab--hat es bei mir klick gemacht..
    Heute hab ich in einen Naturkostladen wieder Broschüren gebracht, der Geschäftsführer hat mir gesagt, dass die Broschüren immer schnell weg sind.

    Ich hab auch meist 2-3 Broschüren mit, die ich dann verschenke, wenn ich mit alten Bekannten oder anderen Menschen ins Gespräch über vegane Ernährung komme.
    Die Menschen müssen wieder lernen den Kontakt zur Tierwelt wieder her zu stellen --- irgend wann sollten die Menschen das richtige ernten wieder erlernen.
    Pflanzen sind was wunderbares, einige Zimmerpflanzen sind bei mir schon über 20 Jahre.

  • Hallo,
    durch Ihre Seite haben Sie mir die Augen über die, ja man könnte sagen perverse Ausbeutung der Tiere geöffnet. Ich war vorher schon Vegetarier, aber nachdem ich Ihre Broschüre gelesen und diese Seite entdeckt habe war für mich klar. Ich kann auch keine tierischen Produkte mehr essen. Heute zeige ich jedem den ich kenne Ihre Internetseite. Einige konnte ich überzeugen. Dank Ihnen kann ich mit Gewissheit sagen, dass ich nichtmehr zu dem Leid der Tiere beitrage.
    Eine tolle Seite. Und gleichzeitig traurig, dass sie überhaupt entstehen musste.

    Ernst Walter Henrich am 04.11.2011 um 15:48

    Hallo Julia,
    vielen Dank für die Nachricht. Es freut mich, dass sie die Nachricht über den Gästekommentar geschrieben haben. Denn täglich erhalte ich diese guten Meldungen über normale Mails, die nicht öffentlich zugänglich sind. Dies alles motiviert mich sehr, ProVegan zu intensivieren. Denn nur durch gute Informationen können die Menschen auch gute Entscheidungen treffen!

  • Hallo Herr Dr. Henrich,
    ich bin 2008 (mit 20 Jahren) an Hodenkrebs erkrankt (ein Hoden, keine Metastasen, operative Entfernung & Chemotherapie mit Zytostatika).
    Nun habe ich vor einigen Monaten die vegetarische und dann die vegane Ernährung für mich entdeckt und ernähre mich abwechslungsreich und achte auf Vitamin B12, D, Eisen, Calcium und Protein.
    Mein Hausarzt rät mir jedoch mit dem Argument ab, dass pflanzliches Eiweiss "gar kein Eiweiss" sei und ich wenigstens einmal die Woche Fleisch bzw. Milchprodukte konsumieren soll.
    Soweit ich weiß bestehen Eiweiße aus 20 verschiedenen Aminosäuren, wovon 8 wiederum essentiell sind. Wenn ich mich doch nun abwechslungsreich ernähre sollte mein Körper sich diese essentiellen Aminosäuren doch aus der Nahrung nehmen und dann die Eiweiße bilden, oder nicht?
    Außerdem müsste ich doch, da ich mich nicht nur vegan, sondern auch im Hinblick auf meine Erkrankung mittels des Buches "Krebszellen mögen keine Himbeeren" ernähre, mein Rückfallrisiko nicht höher sein als wenn ich tierische Lebensmittel in meine Ernährung einbeziehen würde?
    Vielen Dank schonmal und ein Lob für ihre tolle Arbeit! :)

    Ernst Walter Henrich am 28.10.2011 um 21:21

    Hallo Kevin,
    mit einer abwechslungsreichen veganen Ernährung ist eine mehr als ausreichende Eiweisszufuhr sichergestellt. Leider haben nicht alle Ärzte fundierte Kenntnisse in der Ernährungslehre. Die Aussage Ihres Hausarztes, dass pflanzliches Eiweiss kein Eiweiss sei, gehört schon zu den besonders absurden Statements. Es gibt zwar nie eine 100%ige Garantie, aber mit einer gesunden veganen Ernährung ist die Chance auf ein langes gesundes Leben am höchsten. Ich freue mich sehr, dass Sie die Erkrankung so gut überstanden haben und zur veganen Ernährung gekommen sind. Wenn Sie sonst noch Fragen haben, stehe ich Ihnen immer zur Verfügung!
    Viele Grüsse

  • Lieber Hr. Dr . Henrich,
    herzlichen Dank für Ihren informativen Überblick zu den Nährsstoffen! Eine Frage dazu interessiert mich sehr: Welche Bedeutung hat Kaffee in der Ernährung? Stimmen sie der Meinung zu, dass Kaffe dem Körper wichtige Mineralstoffe entzieht?
    Freundliche Grüsse
    Karin Brändli

    Ernst Walter Henrich am 26.10.2011 um 20:43

    Liebe Frau Brändli,
    wenn man die bisherigen Studien dazu zusammenfasst, dann ist etwas Kaffee eher gesund (ca. 2 Tassen am Tag). Man sollte aber keinesfalls den Durst mit Kaffee löschen!

  • Lieber Herr Henrich,
    ich bin 16, weiblich und lebe seit 1 1/2 Jahren vegan. Weil ich noch nicht volljährig bin, "zwingen" meine Eltern mich, einmal am Tag eine ratiopharm-Vitamin B12 Tablette zu nehmen. Ich kenn einige Veganer_innen, die das nicht tun. Kann man Vitamin B12 wirklich nur durch tierische Produkte oder angereicherte Nahrungsmittel oder Tabletten zu sich nehmen? Oder ist es in irgendeinem pflanzlichen Lebensmittel von Natur aus vorhanden? Ich will nicht weiter Tabletten schlucken, denn das kommt mir so vor, als wär mein veganismus eine Krankheit. Aber da ich nur Bio kaufe, geht das mit der angereicherten Sojamilch ja nicht. Haben sie vielleicht einen Rat? Liebe Grüße, Maren Freund

    Ernst Walter Henrich am 26.10.2011 um 18:19

    Liebe Frau Freund,
    die vegane Ernährung ist dann die gesündeste Ernährung, wenn Sie sich abwechslungsreich ernähren und auf die Vitamin B12 Zufuhr achten. Vitamin B12 wird durch Bakterien gebildet und kommt nur in tierlichen Produkten vor. Alternativ könnte man noch versuchen, ausschließlich ungewaschenes Gemüse zu essen, was aber auch nicht zu empfehlen ist und zu unsicher ist.
    Ihre Eltern haben vollkommen recht, wenn sie auf die Vitamin B 12 Zufuhr bei Ihnen bestehen. Warum soll man sich in unnötige Probleme begeben und die enormen Vorteile der veganen Ernährung nicht zu 100% nutzen, nur weil man nicht eine Tablette nehmen möchte? Alternativ können Sie sich auch die Tablette ins Essen zerbröseln.
    Veganismus ist keine Krankheit, sondern Gesundheit pur, wenn man auf diese Kleinigkeit achtet, und das Beste für das Klima, die Umwelt, die Tiere und für die Hungernden in der Welt.
    Liebe Grüsse
    Ernst Walter Henrich

  • Früher hab ich meinen Verwandten immer irgend welchen Kram zu Weihnachten geschenkt.
    Die letzten drei Jahre gab es vegetarische Bio-Freßkörbe.
    Dieses Jahr werden Vegane-Freßkörbe verschenkt.
    Mit z..B. Soja-Garnelen, Soja-Ente,Nudeln und frischen Gemüse.

  • Durch die Broschüre wurde ich endlich Vegan, ich lebe wunderbar seitdem.
    Ich fühle mich grossartig wie noch nie! Danke für die ausführliche Information die mein Verstand eröffnet hat und die Ignoranz beseitigte.
    Danke Herr Dr. Med. Henrich!

  • Lieber Dr. med. Henrich,
    ich habe Ihre Broschüre VEGAN angefordert und sie gelesen. Ich bin zutiefst berührt und beschämt. Ich habe Tränen in den Augen und wünschte, ich könnte
    meinen Dank, meine Bewunderung und meine Ergriffenheit in einer Umarmung
    zum Ausdruck bringen!
    Ich versuche gar nicht die passenden Worte zu finden, um Ihnen meinen Dank
    für Ihr Engagement zum Ausdruck zu bringen. Ich schicke Ihnen einfach meine
    aller herzlichsten Gedanken.
    Ich möchte Ihnen auch gerne eine Tasche schicken, die ich über www.ethice.
    de verkaufen. Sie würde mir eine unglaubliche Freude bereiten, wenn Sie
    sich eine aussuchen würden, damit ich Sie Ihnen schicken kann. Leider ist
    mein kleiner Verein wenig bekannt und mein Ansinnen, die Menschen mit Ihrem
    Mitgefühl zu konfrontieren, hat lange nicht den Erfolg, den ich mir so
    unwahrscheinlich wünsche. Aber die Vorstellung, dass ich Ihnen eine Freude
    mit einer unserer Taschen machen kann, würde mich sehr sehr glücklich
    machen. Ich verliere mich oft in tiefster Verzweiflung, unaussprechlicher
    Wut und unbeschreiblicher Scham für unser Handeln. Und oft fühle ich mich
    kraftlos und all dem machtlos ausgeliefert. Der Ignoranz, Grausamkeit,
    Dummheit und Profitgier der Menschen. Aber Ihre Broschüre tat mir so gut,
    das mir die Worte fehlen. Meinen Glauben an Gott habe ich verloren, und
    dennoch verspüre ich seit langer Zeit mal wieder den Wunsch Danke zu sagen.
    Danke, dass es Menschen wie Sie gibt.
    Bitte verzeihen Sie mir meine sehr persönlichen Worte, aber ich wollte Sie
    Ihnen unbedingt mitteilen.
    Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alle Kraft und viele glückliche Momente.
    Ich danke Ihnen.
    petra mazur

  • Ich bin nicht mehr weit weg, nur noch vegan zu essen und zu kochen.
    Ich bemühe Mich sehr, weil Ich alle Tiere liebe. Schon als Kind hob Ich die Regenwürmer auf der Straße auf, es gab nach einem Regen sehr viele davon.
    Auch Weinbergschnecken tragen Wir über die Straße, falls Wir welche sehen.
    Mit den Kühen und Kälbern hab Ich am meisten Mitleid, wie kann Ich ihnen helfen?
    Milch, Butter, Joghurt, Käse brauche Ich nicht mehr.

    Ich finde Sie sehr gut, und Alles, was Sie tun.

    Vielen Dank

    Cornelia Mangold-Thiede

    Ernst Walter Henrich am 09.10.2011 um 17:56

    Danke für Ihr Lob!
    Das Wichtigste was Sie tun können ist
    1. selbst keine Tierprodukte zu konsumieren
    und
    2. so viele Menschen wie möglich über Veganismus und seine Vorteile zu informieren.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    mit 17 Jahren fing ich vegetarisch zu leben und fange nun nach 4 Jahren an vegan zu leben. Ich leide an einer erblich bedingten Schilddrüsenunterfunktion, wodurch ich jeden Morgen Hormone nehmen muss. Derzeit sind es 125µg/Tag. In der Packungsbeilage der Tabletten steht, dass Sojaprodukte die Aufnahme behindern können. Doch kann ich nicht genau abschätzen in welchem Ausmaß das passiert. Mein Hausarzt sagte zu mir, ich könne gar nicht soviel Soja zu mir nehmen, das die Aufnahme ernsthaft blockiert würde, doch hätte ich gerne eine 2. Meinung.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Pierre D.

    Ernst Walter Henrich am 06.10.2011 um 15:53

    Meine Antwort:

    1. Ihr behandelnder Arzt sollte immer das letzte Wort haben und entscheiden. Er kann vor Ort auch feststellen, ob wirklich eine Blockierung und daher Folgen für die Schilddrüse vorliegen.

    2. Sie können auch ohne Soja eine gesunde vegane Ernährung durchführen.

    3. Sie sollten nach meiner Meinung morgens das Soja weglassen (weil Sie dann die Hormone einnehmen) und zum Beispiel abends Soja essen.

    Eine vegane Kost sollte immer abwechslungsreich und vielseitig sein. Wenn Sie zu jeder Mahlzeit Sojaprodukte essen, dann ist meiner Meinung nach zu einseitig und auch ohne Ihre Medikamente nicht zu empfehlen.

  • Hallo Herr Dr. Henrich,

    eine Freundin von mir ist momentan dabei, den Schritt zur veganen Ernährung zu tun. Sie hat mir gegenüber folgendes Problem geäußert: Immer dann, wenn sie einige Tage lang vegan gegessen hat, bekommt sie Heißhunger auf Quark. Sie hat das Gefühl, dass ihr irgendein Nährstoff fehlt und ist deshalb gerade etwas ratlos.
    Haben Sie eine Idee, was da los sein könnte?

    Vielen Dank im Voraus,
    Christina Domene

    Ernst Walter Henrich am 05.10.2011 um 10:57

    Hallo Frau Domene,
    über den Heisshunger auf Quark kann ich natürlich nur spekulieren. Zwei mögliche Ursachen erscheinen mir wahrscheinlich:
    Milch und Milchprodukte enthalten einen unheilvollen Hormonc***tail, der im Körper des Menschen stoffwechselaktiv ist. Dieser Hormonc***tail könnte auf gewisse Weise süchtig machen, gerade dann, wenn man es gewohnt war, grosse Mengen an Milch und Milchprodukten zu konsumieren. Dieser Hormonc***tail ist übrigens auch für den Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Krebserkrankungen verantwortlich.
    Wenn man etwas sehr gerne isst, dann bekommt automatisch nach einiger Zeit Heisshunger darauf. Das ist vollkommen normal und hat nichts damit zu tun, dass ein Nährstoff fehlen könnte.
    Auch ich habe früher gerne Quark und andere Milchprodukte gegessen. Als mir aber klar wurde, was dies für meine Gesundheit, für die Tiere und die Umwelt bedeutet, habe ich mich von diesen Tierqualprodukten sofort verabschiedet.

  • Hallo Herr Dr. Henrich,

    Tiere müssen, da stimme ich ganz mit Frau Holzmann überein (Kommentar vom 16.9.11), artgerecht ernährt werden.

    Doch was ist artgerecht? Es ist doch sehr interessant, dass manche Hunde, Katzen usw. innerhalb einiger Zeit gut auf vegane Kost umgestellt werden können, und dass vereinzelt immer wieder von grossen Raubtieren (Löwen z.B.) zu lesen ist, die von Geburt an keinerlei Fleischnahrung zu sich nehmen wollen.

    Obwohl das Alte Testament vor Menschen- und Tiermord (sog. Opfergaben) nur so strotzt und eher zum Krieg als zur Versöhnung anhält, finde ich die Vorhersagen des Propheten Jesaia für mein Verständnis der Tierwelt wegweisend.
    Es heisst da sinngemäss: ...Dann liegt der Wolf beim Böcklein .... der Löwe frisst Stroh ... das Kind spielt vor dem Schlupfloch der Natter... und es wird Friede sein auf meinem ganzen heiligen Berg.
    Kann es nicht sein, dass Raubtiere erst zu Raubtieren geworden sind durch das schlechte, raubtierhafte Verhalten des Menschen, und dass ein gutes Vorbild alle, Mensch und Tier, wieder zu friedlichen, freudigen und angstfreien Geschöpfen machen könnte?

    Ich trage meinen Teil zu dieser Vision bei indem ich vegan, d.h. gewaltfrei esse und lebe - d.h. auch gewaltfrei zu denken und handeln versuche (und das ist definitiv schwieriger als vegan zu essen!).
    "Raubtiere" an vegane Kost gewöhnen zu wollen ist ein Mosaiksteinchen in dieser Vision. Man muss halt mit Fingerspitzen-gefühl feststellen, ob das noch "Raub"-tier bereit ist, zu seiner ganz, ganz, ganz ursprünglichen, artgerechten Ernährungsform überzuwechseln.

    Zugegeben, wissenschaftlich haltbar sind meine Aussagen nicht. Aber das stört mich nicht im geringsten, weil viele wissenschaftlich "haltbare" Aussagen schlichtweg falsch sind (siehe Milch /Kalzium...).
    Es macht mir ein gutes Lebensgefühl an ein friedliches Zusammenleben von Natur, Tier und Mensch zu glauben und meinen Teil dazu beizutragen. Das genügt mir, da brauche ich keine Wissenschaft dazu.

    Mit freundlichen Grüssen,
    Claudia Erdnüss

    Ernst Walter Henrich am 03.10.2011 um 14:56

    Liebe Frau Erdnüß,
    es ist sehr schön zu lesen, dass Sie gewaltfrei essen und leben.
    Artgerecht ist eine Ernährung dann, wenn Mensch und Tier genau die Nährstoffe erhalten, die sie für einen optimalen Gesundheitszustand, Wohlbefinden und ein langes Leben benötigen. Eine gut zusammengestellte vegane Ernährung liefert Hunden und Katzen alles was sie brauchen. Leider wird immer wieder auch von Veganern und angeblichen „Tierschützern“ in ernährungspsysiologischer Unkenntnis mit „artgerecht“ herumhantiert, ohne dass auch nur ein Nährstoff genannt werden könnte, der bei einer richtig zusammengestellten veganen Ernährung fehlen könnte. Der besonders gute Gesundheitszustand und das lange Leben von vegan ernährten Hunden werden bewusst ignoriert.
    Wer seine Haustiere mit Qualprodukten tierlichen Ursprungs ernährt, ist für die Folter und den qualvollen Tod dieser Nutztiere verantwortlich. Als besonders schlimm zu werten ist dies bei Veganern und anderen sog. „Tierschützern“, die in voller Kenntnis des schrecklichen Schicksals dieser Nutztiere dies vorsätzlich dennoch tun. Die durch kommerzielles Büchsenfutter krank gefütterten Haustiere sind ein der zweite Sündenfall.

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    ich habe heute, nur einen Tag nach der Bestellung, das Päckchen mit den Broschüren erhalten. Vielen Dank für die schnelle Bearbeitung und auch dafür, dass Sie das Informationsmaterial kostenlos zur Verfügung stellen.

    Vielen Dank auch für Ihr Engagement für die vegane Lebensweise. Ich selbst bin seit 2 Jahren vegan und habe nie eine so gut recherchierte und dabei so übersichtlich aufgebaute Broschüre über das Thema gesehen, die zudem noch so angenehm zu lesen ist.

    Ich werde Ihre Broschüre an so viele Menschen wie möglich verteilen.

    Nochmal ein großes Dankeschön! Was Sie tun ist mit nichts aufzuwiegen!

    Christina Domene

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    Heute sind die Broschüren eingetroffen. Ich werde nun ein wenig Aufklärung in meinem Freundeskreis betreiben und hoffe, dass es Wirkung zeigt. Wenn es gut läuft werde ich noch mehr Broschüren anfordern ;)

    Ich finde ihr Engagement für eine vegane Lebensweise super und hoffe dass es viele Menschen zum veganen Lebensstil führt. Ich selber bin jetzt seit ca. 2 Monate vegan und bin sehr glücklich damit.

    Herzliche Grüße aus Aachen,

    David B.

  • Hallo, die bestellten Broschüren sind heute bei mir eingetroffen, dafür wollte ich mich nochmals bedanken. Diese kann ich gut für meinen Vortrag nutzen.

    Viele Grüße aus Dresden

  • Sehr geehrter Herr Dr.Henrich,

    bezüglich der Vitamin B12 Versorgung habe ich mich informiert, dass Shitakepilze und auch andere Pilze durchaus Vitamin B12 erhalten. Pilze gehören ja genaugenommen nicht zu den Pflanzen, da sie Ihre Energie nicht durch Photsynthese gewinnen. Ich genieße darum mindestens einbmal in der Woche frische Shitakepilze.
    Was denken Sie über diese Obtion ?

    Herzliche Grüße

    Neeharika Donau Hossain

    Ernst Walter Henrich am 27.09.2011 um 22:11

    Ich empfehle, sich nicht auf eventuelle Spuren von Vitamin B12 in den Pilzen zu verlassen, sondern Vitamin B12 als Nahrungsergänzung zu nehmen.

  • Sehr geehrter Herr Dr.Henrich,
    ich habe mittlerweile auch alle zugesandten Broschüren austeilen/verschenken können und habe nicht mit solch Interesse gerechnet.
    Könnte ich weitere anfordern um diese dann bei Hausarzt etc auszulegen?
    Herzliche Grüße Jenny Fischer

    Ernst Walter Henrich am 22.09.2011 um 15:53

    Sie können die Broschüren jederzeit kostenfrei anfordern.

  • Und so ist es :

    Die Tiere sind unsere Geschwister.

    Wenn man das begriffen hat,- hat man sich seiner Bestimmung zurück erinnert.

  • Much appreciated for the information and share!

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    als Veganer verwende ich in meiner Ernährung Sojamilch (nahezu täglich) und greife u.a. auch auf Sojaprodukte wie Tofu bzw. Soja-"Fleisch" zurück.
    In einem Spiegel-TV-Beitrag vom März diesen Jahres behauptet der Lebensmittelchemiker Dr. Pollmer, der im öffentlich rechtlichen Fernsehen ein Meinungsmonopol in Ernährungsfragen zu haben scheint, Tofu fördere Demenz und führe zu einem Rückhang intelektueller Fähigkeiten.
    Mein Frage: Wie beurteilen wissenschaftlich Studie Tofu und Sojaprodukte bzw. gibt es Empfehlungen bezüglich des Konsums dieser Produkte?

    Ernst Walter Henrich am 18.09.2011 um 17:24

    Herr Pollmer ist mir zu populistisch. Seine Fachkenntnis manchmal auch nicht ausreichend. Er mag zwar etwas von der Chemie der Lebensmittel verstehen, Kenntnisse über die gesundheitlichen Auswirkungen gehören offensichtlich nicht zu seinen Stärken. Wenn ich mir seinen Körperbau anschaue, ist er eigentlich ein typisches Beispiel für Fehlernährung. Soja und Tofu haben keine negativen Auswirkungen auf die Intelligenz. Dafür aber Fisch umso mehr, wie Sie aus den wissenschaftlichen Studien auf der ProVegan Seite entnehmen können.
    Soja und auch Tofu enthalten schwach wirkende Phytohormone. Deshalb sollte man auch nicht zu viel davon geniessen und eine abwechslungsreiche vegane Ernährung mit möglichst vielen verschiedenen Bestandteilen bevorzugen. Ausserdem ist auch ohne Soja und Tofu eine solche Ernährung möglich.

  • Wie kann ich meine Katze auf Vegan umstellen? Sie ist eine Drin-Draußen-Katze und ißt machmal schon Nudeln und gekochtes Gemüse......aber wie schafft man das langwierig? Ich selbst bin seit 2 Jahren Veganer und schon seit 8 Jahren Vegetarier zuvor gewesen.

    Ernst Walter Henrich am 18.09.2011 um 13:56

    Ich empfehle die entsprechenden Links wie z.B. www.vegan-katze.de und www.peta.de.
    Grundsätzlich nimmt ein Teil der Katzen das neue vegane Futter problemlos an. Bei Katzen, die sehr auf ihr bisheriges Futter geprägt sind, empfiehlt sich das kontinuierliche Beimischen des neuen veganen Futters zum bisherigen Futter. Hierbei ist darauf zu achten, dass zuerst sehr wenig neues Futter beigemischt wird und dann immer mehr, bis schließlich nur noch das neue vegane Futter gegeben wird.

  • Lieber Herr Dr. Henrich,
    ich habe vor kurzem ein paar ProVegan-Broschüren bei meinem Hausarzt im Wartezimmer ausgelegt. Wir sind seit 20 Jahren befreundet und er wußte dann schon, wo die her sind. Jedenfalls hat er mir gestern Abend erzählt, daß ihn Patienten sehr interessiert darauf ansprechen. Er hat mich gebeten ihm noch mal einen Stapel von den Broschüren zu bringen. Ist das nicht toll?
    Herzliche Grüsse und Danke für die Möglichkeit die Broschüren kostenlos bei Ihnen zu beziehen.

    Gabriele Lendle

    Ernst Walter Henrich am 18.09.2011 um 10:26

    Liebe Frau Lendle,
    herzlichen Dank für die Info. Es ist wirklich sehr schön, dass es auch viele ärztliche Kollegen gibt, die offen für gute Dinge sind, auch wenn sie nichts daran verdienen und wirklich das Wohl ihrer Patienten im Auge haben. Ich mache durch die unzähligen Mails der ProVegan-Leser immer wieder die Erfahrung, dass gute Informationen der beste Weg sind, um an die Menschen heranzukommen, damit sie auch gute Entscheidungen treffen. Denn ich habe es bei mir selbst erlebt: Erst als mir gute Informationen zur Verfügung standen, konnte ich auch die gute Entscheidung für den Veganismus treffen. Herzlichen Dank für Ihren tollen Einsatz im Sinne der Menschen, der Tiere, der Umwelt, des Klimas und der Gesundheit.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    bin seit ca. 18 Monaten vegetarisch und seit ca. 9 Monaten vegan, wobei ich auch Supplemente und B12-angereicherte Nahrungsmittel verwende.
    Ich hätte in diesem Zusammenhang einige Fragen:
    1.
    Man hört oft, als Veganer solle man seinen B12-Status regelmäßig bestimmen lassen; in welchen Abständen sollte man das tun um sicher zu gehen (können die Werte plötzlich "abstürzen")?
    2.Kann systhetisch produziertes B12 (Tropfen, Sojamilchprodukte etc.) gut vom Körper aufgenommen werden, bzw. gilt es hierbei etwas zu beachten?
    3. Besteht evtl. auch die Gefahr einer Überdosierung mit B12?
    Vielen Dank schon mal für die Antwort!

    Ernst Walter Henrich am 17.09.2011 um 09:21

    Sehr geehrter Herr D.,

    1. Wenn Sie eine verlässliche Aufnahmequelle für Vitamin B12 haben, brauchen Sie B12 nicht regelmäßig bestimmen zu lassen. Wenn Sie allerdings auf ein B12 Nahrungsergänzungsmittel verzichten, würde ich eine jährliche Kontrolle empfehlen. Die Werte können auch nicht plötzlich "abstürzen", weil die Leber bei gesunden Personen ein B12-Speicher enthält, der für etwa 5-7 Jahre reicht.

    2. Alle im Handel befindlichen B12 Nahrungsergänzungsmittel und das B12 in angereicherten Nahrungsmittel wird vom Körper aufgenommen. Da die Synthese von B12 sehr aufwändig ist, wird es biotechnologisch durch Bakterien gewonnen.

    3. Wenn Sie es als Nahrungsergänzungsmittel aufnehmen (und nicht als Injektion), dann besteht normalerweise keine Gefahr der Überdosierung, weil es wasserlösliches Vitamin ist, das leicht ausgeschieden werden kann.

    Markus D. am 17.09.2011 um 23:14

    Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    vielen Dank für Ihre Antwort!
    Vielen Dank auch für ihr tolles Engagement.
    Ich selber habe den Schritt zur vegane Lebensweise jedenfalls keinen Tag bereut und bin zuversichtlich, dass sich bald immer mehr Menschen dazu entschliessen.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Heinrich,

    meine Familie und ich ernähren sich seit vielen Jahren vegetarisch. Seit ca. einem halben Jahr ernähre ich mich vegan, meinen Mann konnte ich inzwischen auch überzeugen, er ernährt sich jetzt auch vegan. Meine Kinder (5, 7, 9 Jahre) versuche ich auch immer mehr an die vegane Ernährung heranzuführen und über das Tierleid, das auch durch den Konsum von Milchprodukten verursacht wird, aufzuklären. Kinder sind da sehr empfänglich dafür.
    Leider wusste ich früher nicht, dass ich auch durch den Konsum von Milchprodukten die Massentierhaltung unterstütze und welche Auswirkungen diese auf die Umwelt usw. hat, sonst wäre ich schon längst Veganerin geworden. Ihre Broschüre hat mir sehr bei der Aufklärung geholfen, und ich möchte mich bei Ihnen dafür bedanken. Inzwischen habe ich auch eine Kosmetikerin in meiner Nähe gefunden, die mit Ihren Kosmetikprodukten arbeitet. Ich benutze diese und bin begeistert davon!
    Machen Sie weiter so!

    Viele Grüße

    Susanne K.

    Ernst Walter Henrich am 16.09.2011 um 21:08

    Sehr geehrte Frau K.,
    vielen Dank für die lobenden Worte.
    Sie bringen es auf den Punkt: „Leider wusste ich früher nicht, dass ich auch durch den Konsum von Milchprodukten die Massentierhaltung unterstütze und welche Auswirkungen diese auf die Umwelt usw. hat, sonst wäre ich schon längst Veganerin geworden.“ Genau das war auch mein Problem. Weil ich niemanden hatte, der mir die richtigen Informationen gab und erklärte, bin auch ich erst vor ca. 15 Jahren zum Veganismus gekommen, obwohl ich schon immer ein kritischer Geist war, der viel hinterfragte. Aus diesem Grund habe ich auch die Broschüre herausgegeben, damit Menschen mit Herz und Verstand an gute Informationen gelangen können. Nur aufgrund guter Informationen kann man auch gute Entscheidungen treffen.
    Liebe Grüsse
    Ernst Walter Henrich

  • Sehr geehrter Herr. Dr. Henrich,
    schizophren sind nicht die Tierhalter, die ihre Tiere artgerecht ernähren, sondern die, die aus falsch verstandener Tierliebe heraus den in ihrer Obhut lebenden Tieren artgerechte Ernährung aus Verblendung und Idealismus heraus verweigern. Eine auf Getreide basierte Nahrung ist für einen Carnivoren nicht artgerecht. Wieder einmal ziehen Sie aus meiner Sicht eine völlig falsche Schlussfolgerung. Sie schreiben, wer nicht bereits sei, sein Tier vegan zu ernähren, solle sich keines halten. Ich meine, wer nicht willens ist, sein Tier artgerecht zu ernähren, solle sich keines halten. Ich selbst lebe vegan, habe das so für mich entschieden, zwinge aber nicht meine Tiere zu dieser Ernährungsform.Bereits in ihrem letzten Newsletter zu diesem Thema haben Sie eine "Studie" als Beweisgrundlage angeführt- von PETA- die ich deshalb angezweifelt habe, weil sie auf keinen wissenschaftlichen Grundlagen basiert und weil sie weiterhin vermuten lässt, ein Ergebnis zu präsentieren, das aufgrund der Intention einer Tierschutzorganisation im Vorfeld tendenziös vorhersehbar ist.
    Ich wundere mich sehr, dass Sie - als naturheilkundlich tätiger Arzt- nun dieses mal zur Untermauerung Ihrer Ansicht und Forderung einen Colin Goldner bemühen, der nachweislich jegliche naturheilkundliche Therapieformen wie Akupunktur, Homöopathie etc. kategorisch als "Blödsinn" und "Unfug" abtut. Aber weil er offensichtlich auch seine Tiere mit Getreidepampe quält, funktioniert man ihn eben schnell mal zum "guten und belegbaren Beispiel" um.
    Freundliche Grüße
    Julia Holzmann

    Ernst Walter Henrich am 16.09.2011 um 11:18

    Hallo Frau Holzmann,

    Sie leben vegan, wissen also um die schrecklichen Leiden der "Nutztiere". Diese Leiden der "Nutztiere" entstehen, weil Sie durch Ihre Fleischfütterung dieses Leiden finanzieren.

    Sie tun dies vorsätzlich im vollem Bewusstsein um die schrecklichen Leiden der "Nutztiere". Dies halte ich für verwerflicher als wenn es der dumpfe Fleischesser macht, der sich mit den ethischen Hintergründen und den Leiden der "Nutztiere" (noch) nicht auseinander gesetzt hat. Wie kann man mehr Schuld auf sich laden, als extremste Leiden vorsätzlich und in voller Kenntnis der Folgen für die Tiere zu finanzieren und damit zu verursachen? Schlimmer geht es doch nicht mehr. Ich möchte deshalb jede Diskussion mit Ihnen abbrechen.

  • "Für die Erzeugung von nur 1 kg Fleisch sind je nach Tierart bis zu 16 kg pflanzlicher Nahrung und 10 – 20 Tonnen (10.000 – 20.000 Liter!) Wasser notwendig."

    Nach meinem ökonomischen Verständnis müsste dies auch in den Endpreisen entsprechend widerspiegeln. Weshalb ist dann aber ein Kilo Hackfleisch/Pute im Supermarkt trotzdem billiger als ein Kilo Paprika? Oder der Liter Sojamilch dreimal so teuer wie Kuhmilch?

    Woher kommt diese Verzerrung? Ist die Produktion von 16kg Tierfutter + Mast etc. tatsächlich billiger als die Produktion von einem Kilo Paprika? Oder gibt es Subventionen, welche die Preise verzerren?

    Ernst Walter Henrich am 15.09.2011 um 10:06

    Viele Politiker sind korrupt. Lobbyisten sind aktiv. Viele Politiker kassieren Geld von den Lobbyisten. Dies wurde nachgewiesen. Schauen Sie bitte unter "Aktuelles" auf der ProVegan Webseite, z.B. unter "Korruption", dann wissen Sie alles. Deshalb sind die Agrarsubventionen von jährlich 50 Milliarden Euro der größte Posten. Schlachthöfe werden subventioniert, der Export von Fleisch usw. Gerade in dieser Woche kam ein Fernsehbericht darüber, dass der weltgrößte Geflügelkonzern Subventionsbetrug begeht, in dem er Hähnchen noch mit Wasser vollpumpt, um sie schwerer zu machen, um so höhere Subventionen zu erhalten: www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1438192/Millionen-fuer-aufgepumpte-Haehnchen%253F

  • Guten Tag, ich habe gerade ihre Broschüre gelesen. Mir sind richtig Tränen gekommen, als ich den Abschnitt über den Schlachthof gelesen habe - unglaublich. Ich denke, dass ist jetzt so der Umbruch für mich, dass ich wirklich Vegan werden will. Vegetarisch ernähre ich mich schon einige Monate und phasenweise eben auch vegan, aber irgendwie kommen dann doch noch oft (leider) milchprodukte auf den Tisch. Seit ich eine Ausbildung zur Yogalehrerin gemacht habe, sehe ich Tiere einfach auch in einem anderen Lich- sie sind genause wie du und ich gleichberechtigte Lebewesen. Bisher habe ich gedacht, ich mache das mit vegan nur so als Diät- aber eigentlich steckt hinter der veganen Ernährung ja was ganz anderes. Auf jeden Fall möchte ich nochmal betonen, dass ihre Broschüre wirklich sehr sehr toll ist!!! Wirklich überzeugend. Ich hoffe ich kann meine Familie (alle überzeugte Fleischesser) überreden, dass sie die 25 Seiten oder so auch mal lesen, aber das wird bestimmt schwer. Aber ich versuche mein bestes :) . Viele Grüße!!

    Ernst Walter Henrich am 15.09.2011 um 00:16

    Danke für das Lob! Menschen mit Herz und Intellekt wird man immer vom Veganismus überzeugen können. Deshalb nur Mut!

  • lieber Herr Dr. Henrich,

    Ihrer Broschüre ist ein Plakat "Der als Normalität getrante Wahnsinn" beigefügt. Dieses finde ich an sich recht gut. Nur manche Zahlen scheinen mir problematisch zu sein.
    "1 kg Fleisch" verbrauche ca. 10 - 20 Tonnen? Wasser" schreiben sie da. Ich kenne nur die Angabe mit Litern. Und Liter kann man doch nicht 1:1 in Tonnen umrechnen, oder?

    Ernst Walter Henrich am 15.09.2011 um 00:12

    1 Liter Wasser wiegt 1 kg. 1000 kg sind 1 Tonne. Folglich braucht man für die Erzeugung von 1 kg Fleisch je nach Tierart zwischen 10.000 und 20.000 Liter Wasser bzw. 10 bis 20 Tonnen Wasser.

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    könnten Sie mir eine Quelle nennen, der
    ich die nötigen Bedarfsmengen der Vitaminie, Mineralien und Spurenelemente
    entnehmen kann . Ähnlich der großen
    vegane Nährwerttabelle

    Für eine Info bedanke ich mich im voraus und verbleibe

    mit den besten Grüßen

    Hartmut Hanke

    Ernst Walter Henrich am 06.09.2011 um 09:45

    Lieber Herr Hanke,

    Sie können jede Nährwerttabelle nutzen. Hier auf ProVegan ist es der "Kurzüberblick über Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente". Es ist eine Zusammenfassung der international angegebenen Bedarfsmengen. Allerdings halte ich es für schwierig, jeden Tag die tatsächlich aufgenommenen Mengen zu berechnen. Viel einfacher ist es, sich abwechslungsreich zu ernähren und Vitamin B 12 als Nahrungsergänzung zu nehmen.

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    Ihrer Broschüre und Ihrer Internetseite konnte ich schon viele wichtige Informationen entnehmen. Ich bewundere Ihren Einsatz für Tiere und Menschen und wünschte es würde mehr Menschen geben, die sich so einsetzen. Besonders interessant waren für mich auch die Informationen zur veganen Hundeernährung. Meine Hündin wird im Oktober 6 Jahre alt und ich will ihre Ernährung umstellen. Ich habe gelesen, dass Pilze für Hunde giftig sein sollen und zu Schockzuständen oder zum Tod führen können. Stimmt dann wohl nicht?

    Ich werde noch oft auf Ihrer Seite vorbeischauen. Vielen Dank für alles!

    Herzliche Grüße aus Dortmund,
    Birgit Zander

    Ernst Walter Henrich am 24.08.2011 um 08:46

    Liebe Frau Zander,

    danke für Ihre Mail und Ihr Lob.

    Könnten Sie vielleicht eine (seriöse) Quelle für die Giftigkeit von Pilzen für Hunde nennen. Folgendes ist mir als giftig für Hunde bekannt:

    Weintrauben und Rosinen, Schokolade, Zwiebeln, Knoblauch, Avocado, Kakao, Nikotin, Obstkerne, rohes Schweinefleisch, rohe Kartoffel, rohe Bohnen.

  • Vielen Dank für die Broschüren, das ging ja sehr flott.
    MfG André Bever

  • Lieber Herr Dr. Henrich,
    ich habe die Vitamin B12-Einnahme vernachlässigt und im Frühjahr d.J. wurde ein massiver Mangel anlässlich einer Blutuntersuchung festgestellt. Mit hochdosierten B12-Spritzen wurde das jetzt problemlos behoben.
    Nun bin ich auf der Suche nach einem B12 Nahrungsergänzungsmittel. Wenn ich nicht weiß, ob mein Magen das Vitamin B12 resorbiert oder nicht, ich aber auch keine Lust auf eine Magenspiegelung habe, womit man dies denn nur feststellen könnte, wäre es dann die Lösung ein Vitamin B12-Produkt /Methylcobalamin einzunehmen, das angeblich schon über die Mundschleimhaut aufgenommen wird?
    Oder liege ich mit dieser Logik völlig daneben ?

    Herzliche Grüsse und Danke vorab
    Gabriele Lendle
    PS: von welchem Ihrer Nahrungsergänzungsmittel ist bei dem Beitrag von Hartmut Hanke vom 27.7. die Rede?

    Ernst Walter Henrich am 05.08.2011 um 12:04

    Liebe Frau Lendle,
    es ist gut, dass Sie das Thema ansprechen. Denn es gibt Hardcore-Veganer, die halten meinen ausdrücklichen Hinweis auf Vitamin B12 für übertrieben.
    Sie können hier ganz einfach vorgehen: Nehmen Sie ein B12-Präparat und lutschen es im Mund. Wenn Sie dann nach einiger Zeit den Vitamin-B12-Spiegel wieder kontrollieren lassen, dann stellen Sie fest, ob Sie auf oralem Weg genügend B12 resorbieren.
    Das im Beitrag von Hartmut Hanke erwähnte Nahrungsergänzungsmittel stammt aus meinem „Bereich“. Ich möchte aber auf der ProVegan Seite nicht eigene Produkte kommentieren oder gar bewerben, weil mein ProVegan Engagement vollkommen frei von finanziellen Interessen ist und es auch genügend andere gute Vitamin-Präparate auf dem Markt gibt. Haben Sie bitte Verständnis dafür, dass ich auf ProVegan weder den Namen des Produkts nenne noch wo es zu kaufen ist.

  • Sehr geehrter Herr Dr. Henrich,

    ich bin begeistert gewesen von Ihrer Broschüre! Ich lebte schon vorher vegan, bin aber immer dankbar für bekräftigende Argumente, vor allem aus medizinischer Sicht.
    Da Sie Ihren Hund auch vegan ernähren, wollte ich folgende Frage an Sie richten.
    Mein 11-jähriger Terriermix ist nierenkrank. Er leidet zudem unter Babesien und bekommt dauerhaft Cortison. Er mag die Nierendiät vom Tierarzt nicht und ich bin nicht glücklich mit den tierischen Inhaltsstoffen. Ich koche nun immer Reis mit etwas Biogeflügelfleisch für ihn. Ich bin sehr unsicher darüber, was gut für ihn ist, wegen dieses Problems mit dem tierischen Eiweiß.
    Ich denke, ich muss das nicht weiter ausführen, Sie verstehen sicher mein Dilemma. Ich wäre wahnsinnig dankbar für Ihre Meinung.

    Vielen Dank für Ihre wertvolle Arbeit!

    Herzlich, Inka Cinar

    Ernst Walter Henrich am 05.08.2011 um 12:17

    Sehr geehrte Frau Cinar,

    vielen Dank für das Lob. Bitte entschuldigen Sie die etwas verspätete Antwort.

    Ihr Dilemma verstehe ich zu 100%. Damit ich eine fundierte Stellungnahme abgeben kann und wirklich helfen kann, schlage ich 2 Optionen vor:

    1. Sie fragen bitte den behandelten Tierarzt, welche Bedingungen er an die Nierendiät stellt, die auf den Zustand Ihres Hundes zugeschnitten ist: Was soll aus seiner Sicht unbedingt enthalten sein und was sollte nicht enthalten sein.

    2. Alternativ könnten Sie dem Tierarzt auch die im Newsletter gegebene Zusammensetzung meines Futters angeben und ihn fragen, was er aufgrund der Nierenerkrankung ändern würde.

    Es wäre einfach unverantwortlich von mir, aus der Ferne ohne genaue Befunde eine Ernährungsempfehlung für einen nierenkranken Hund abzugeben. Ich darf Ihnen aber zusichern, dass ich Ihnen mit besten Kräften zur Seite stehen werde, damit wir eine gute vegane Ernährung für Ihren Hund zustande bringen.

  • Lieber Herr Dr. Henrich,
    Ihre Nahrungsergänzmittel enthalten ebenfalls Kalzium. Der Vitamingehalt
    einer Kapsel beträgt 10 Mirkogramm.
    Der Tagesbedarf eines Erwachsenden
    Menschens beträgt 3 Mikrogramm. Laut
    aktuellen Studien wird der Überschuß aus
    geschieden. Aber ist das unter allen
    möglichen Wechselwirkungen so?
    Herzliche Grüße
    Hartmut Hanke

    Ernst Walter Henrich am 28.07.2011 um 18:48

    Lieber Herr Hanke,
    der Kalziumgehalt in dem angesprochenen Präparat ist nicht hoch und deckt nur einen Basisbedarf. Zu viel Kalzium ist auch nicht gut, wie im letzten Newsletter dargelegt.

    Der häufigste Grund für Vitamin B12 Mangel sind Magen-Darm-Störungen mit daraus folgenden Resorptionstörungen. Daher ist es auf jeden Fall angebracht, eine höhere Dosis wie die erwähnten 10 Mikrogramm einzunehmen, zumal eine höhere Dosierung keinerlei Risiken hat.

  • Ich möchte mich einfach meine VorrednerInnen anschließen und Ihnen für Ihre Arbeit und die kostenlos zur Verfügung gestellten Broschüren danken.
    Herzliche Grüße,
    Olaf Parré

  • Lieber Herr Dr. Henrich,

    zunächst möchte ich mich dem Lob von Annette B. anschließen. Auch ich habe Ihre ausgezeichnete Infobroschüre schon hundertfach verteilt.

    Zur veganen Hundeernährung: Unser Hund Charly wird ebenfalls seit über acht Jahren rein vegan ernährt. Er war nie krank. Wichtig ist doch alleine, dass die Nahrung alle erforderlichen Nährstoffe enthält, ethisch vertretbar ist und es dem Hund schmeckt!

    Viele Grüße aus München!

  • Lieber Herr Dr. Henrich,
    ich möchte mich bei Ihnen für Ihr Engagement und Ihre Großzügigkeit bedanken! Ich habe heute wieder eine neue Sendung ProVegan Infobroschüren erhalten. Ich verteile sie in Biomärkten und an unseren Tierschutzinfoständen - sie sind immer sehr schnell vergriffen :-) Ich bin so froh, dass es Menschen wie Sie gibt, das macht Hoffnung!
    Herzliche Grüße aus Meerbusch
    Annette Bader

  • Sehr geehrter Herr. Dr. Heinrich,
    den Artikel "Vegane Tierfütterung" aus dem letzten Newsletter (15.07.2011) finde ich einfach nur haarsträubend.
    Sie agieren hier mit Schuldgefühlen ( "Ethik") , funktionieren eigene Erfahrungen zur Allgemeingültigkeit um, führen Studien an, deren Anerkennung zu bezweifeln ist, empfehlen industriell hergestelltes Trockenfutter, das als mangelhaft bewertet wurde, verweisen auf einen Verein (Schweiz), der mehr Schlagzeilen produziert durch permanente Gerichtsprozesse, denn durch "Tierschutztaten" und glänzen selbst nicht gerade durch fundierte Kenntnisse der Ernährungsphysiologie Hund/ Katze. Insgesamt ein Pauschalempfehlung ohne Halt und Inhalt, die nur das Gewissen des Veganers beruhigen soll, nicht aber das Tier (Hund/katze) im Focus hat. Wer als Veganer Carnivoren nicht artgerecht ernähren kann oder will, sollte auf das Leben mit diesen Tieren eben verzichten.

    Ernst Walter Henrich am 17.07.2011 um 11:16

    Die Nachricht von Julia Holzmann ist ein gutes Beispiel dafür, wie Menschen argumentieren, wenn sie mit unangenehmen Fakten konfrontiert werden. Deshalb nehme ich gerne dazu Stellung:
    Sehr geehrte Frau Holzmann,
    dass Sie den Beitrag über vegane Tierfütterung „haarsträubend“ finden, ist verständlich. Denn er zwingt Sie, eine Entscheidung zu treffen: Entweder ändern Sie aufgrund der dargestellten Fakten die Fütterung Ihrer eigenen Tiere und korrigieren eine ethisch mehr als fragwürdige Gewohnheit. Aber eine Gewohnheit zu ändern und sich Fehler einzugestehen, ist schwer. Oder Sie füttern weiterhin die Produkte von gequälten, getöteten, ausgebeuteten Tieren und verantworten mit schlechtem Gewissen deren Schicksal. Da sträuben sich einem tatsächlich die Haare.
    Aus meiner Sicht wirklich „haarsträubend“ ist es aber, weiterhin Fleisch zu füttern und somit bei voller Kenntnis der Fakten das Quälen, die Tötung und Ausbeutung der „Nutztiere“ zu finanzieren und damit in Auftrag zu geben.
    Zur Ethik: Wenn Sie aus den genannten Gründen „Schuldgefühle“ empfinden, da Sie mit dem Kauf von Produkten gequälter, getöteter und ausgebeuteter Tiere deren schreckliches Schicksal finanzieren und damit verantworten, so zeigt dies doch, dass Sie ein Gewissen haben und ein Mitgefühl für die gequälten, getöteten und ausgebeuteten „Nutztiere“ zumindest verspüren. Wenn Sie wirklich „Schuldgefühle“ empfinden, so ist dies doch ein guter Grund, sein eigenes Verhalten zu Gunsten der betroffenen Tiere zu ändern.
    Ich „funktioniere nicht eigene Erfahrungen zur Allgemeingültigkeit um“, wie Sie behaupten, sondern berichte über die vielen sehr positiven weltweiten Erfahrungen mit der veganen Fütterung. Und ich argumentiere ethisch und ernährungsphysiologisch schlüssig ohne Rücksicht auf die Mehrheitsmeinung derer, denen das Schicksal der „Nutztiere“ egal ist oder als Kuscheltierhalter eine Art von Rassismus praktizieren, indem die Kuscheltiere als lebenswert und „Nutztiere“ als nicht lebenswert betrachtet werden.
    Studien habe ich entgegen Ihrer Behauptung gar keine genannt. Denn ich war davon ausgegangen, dass man als Tierhalter über ein Mindestmass an Ernährungswissen verfügt und der Verweis auf Studien nicht mehr nötig sei. Mir ging es primär um die ethische Motivation, schlechte Gewohnheiten zum Nachteil der Tiere abzustellen, und zu zeigen, wie einfach die Durchführung einer gesunden und vollwertigen veganen Fütterung ist.
    An dieser Stelle sei das Buch von James A. Peden „Vegetarische Hunde- und Katzenernährung aus dem EchoVerlag genannt. Hier auch noch ein Link, der sich auch ausgiebig mit dem veganen Futter beschäftigt: www.die-tierfreunde.de ; dann dort auf „Ratgeber“ klicken. Schon 1998 / 1999 erschien die Dissertation der Tierärztin Dr. Radka Engelhard von der Tierärztlichen Fakultät der Universität München über die vegetarische Ernährung von Hunden und Katzen. Wenn Sie Dissertationen aus dem Institut für Tierernährung einer seriösen deutschen Universität ohne jede nachvollziehbare Begründung anzweifeln, und die Seriosität anderer Studien seriöser Einrichtungen dazu, dann halte ich dies intellektuell für erschreckend. Auch wenn die Wissenschaft nicht Ihre Welt sein sollte, so sollte Ihnen doch zu denken geben, wenn eine so überwältigende Anzahl Tierhalter zusammen mit ihren Tieren so gute Erfahrungen mit der veganen Fütterung gemacht haben.
    Der Zusammenhang von Gerichtsprozessen eines Schweizer Tierschutzvereins und der positiven Erfahrung mit der veganen Fütterung vieler seiner Mitglieder erschließt sich mir nicht. Ich kenne diesen Verein gerade durch seine „positiven“ Taten im Sinne der gequälten Tiere. Dass dieser Verein mutig Prozesse gegen Tierquäler und deren Unterstützer führt, ist ihm hoch anzurechnen. Von den vielen Feiglingen, die ihren vermeintlichen „Mut“ als vermeintliche Tierschützer und Tierrechtler nur in Internetforen beweisen, gibt es genug. Von den wirklich Mutigen gibt es leider viel zu wenige.
    Wenn Sie das von mir empfohlene vegane Trockenfutter kritisieren, wäre es doch eine Selbstverständlichkeit, die Fakten, Gründe und Quellen zu nennen, auf die sich diese pauschale Kritik gründet.
    Mag sein, dass ich mich auf dem Gebiet der humanen Ernährungsphysiologie noch besser auskenne, allerdings beschäftige ich mich auch schon seit 18 Jahren mit der tierlichen Ernährungsphysiologie, insbesondere der von Hunden. Ich hatte schon seit Anbeginn den Ehrgeiz und das Engagement, nicht nur für mich und meine Patienten ernährungsphysiologisch auf dem bestmöglichen Wissensstand zu sein, sondern auch im Interesse meines Hundes. Dass mein ernährungsphysiologischer Kenntnisstand nicht ganz so schlecht ist, zeigt sein Lebensalter von 18 Jahren, das die meisten Hunde erst gar nicht erreichen, weil sie vorher mit Fleisch und minderwertigem fleischhaltigem Industriefutter zu Tode gefüttert wurden. Deshalb ist es auch von einem ernährungsphysiologischen Laien wie Ihnen schon recht kühn, ja geradezu tollkühn, mir vorzuhalten, ich würde „nicht mit fundierten Kenntnissen der Ernährungsphysiologie Hund / Katze glänzen“. In der Psychologie nennt man dies „Projektion“. Eigene Defizite werden auf jemand anderen projiziert: Gerade Sie nennen keine wissenschaftlich fundierten Fakten, die Ihren Standpunkt belegen würden, da Sie offensichtlich nicht die geringsten Kenntnisse in dieser Materie besitzen. Stattdessen werden unhaltbare emotionale Behauptungen aufgestellt, ich habe „nicht das Tier im Fokus“. Ich darf Ihnen aufrichtig versichern, dass ich das Wohl aller Tiere im Fokus habe. Es fällt mir sehr schwer in der Gewissheit leben zu müssen, dass Milliarden meiner tierlichen Freunde leiden und sterben müssen. Und dies auch deshalb, weil sie für die Fütterung der Streicheltiere missbraucht werden.
    Die Aussage „Veganer sollten auf das Leben mit Carnivoren verzichten“ ist nicht nachzuvollziehen. Für die Tiere ist es geradezu ein Glück, wenn sie von echten Tierfreunden gehalten werden. Übrigens wird der Hund von veterinärmedizinischer Seite eher als Omnivore gesehen. Selbst das normale Standardfutter für Hunde ist omnivor geprägt.
    Zusammenfassend erfährt man aus Ihrer emotional geprägten Zuschrift nur, dass Sie trotz aller wissenschaftlichen Fakten und trotz sehr vieler sehr guter Erfahrungsberichte eine vegane Fütterung aus wahrscheinlich ideologischen Gründen ablehnen. „Artgerecht“ ist bei Ihnen nicht eine gesunde vegane Fütterung, bei der die Haustiere nach allen bisherigen Erfahrungen gesünder sind und länger leben, sondern eine vermeintlich „artgerechte“ fleischhaltige Fütterung mit Industriefutter voller Abfälle, die die Haustiere mit einer höheren Wahrscheinlichkeit krank werden lässt. Das elende Leben und Sterben der „Nutztiere“ rechtfertigen Sie offensichtlich mit dem vermeintlichen Wohl der Kuscheltiere, obwohl fleischhaltiges Futter keinerlei Vorteile bietet.
    Auf die entscheidenden Aussagen aus meinem Newsletter gehen Sie bezeichnenderweise nicht ein:
    • Was soll ein Tier mehr oder Besseres erhalten als alle die Nährstoffe, die es für eine optimale Gesundheit und ein langes Leben braucht? Und diese Nährstoffe werden unzweifelhaft durch eine gut zusammengesetzte vegane Ernährung zugeführt. Dies zeigen nicht nur Nährstoffanalysen, sondern insbesondere auch die weltweiten Erfahrungsberichte über den ausgezeichneten Gesundheitszustand der vegan ernährten Tiere. Im krassen Gegensatz dazu stehen der oftmals schlechte Gesundheitszustand und der frühe Tod konventionell ernährter Haustiere.
    • Warum ist aus Ihrer Sicht das Töten, Quälen und Ausbeuten von „Nutztieren“ wegen Hunden und Katzen ethisch gerechtfertigt, nicht aber wegen eines Menschen?
    • Warum sollten aus Ihrer Sicht die Streicheltiere mehr wert sein als die Tiere, die wegen der Tierqualprodukte für die Fütterung der Streicheltiere gequält, getötet und ausgebeutet werden? Ist die Unterscheidung von lebenswertem und nicht lebenswertem Leben nicht Rassismus pur?

    Juiles am 23.07.2011 um 13:29

    Naja, so ein bischen paradox ist es ja schon, Raubtiere vegan zu ernähren ^^

    Ernst Walter Henrich am 24.07.2011 um 14:04

    Paradox erscheint einem die vegane Fütterung nur, wenn man die Ernährungsphysiologie und die Ethik ausser Acht lässt. Paradox ist vielmehr, wenn man ideologisch verblendet dem Hund das gesündere vegane Futter vorenthält, mit dem er mit einer höheren Wahrscheinlichkeit gesünder und länger leben würde. Ein wirkliches Raubtier ist der domestizierte Hund nicht mehr. Er hat sich vielmehr in der Zeit seiner Domestikation bestens an die omnivoren Essenabfälle des Menschen angepasst.

    Sina Ziska-Schanz am 26.08.2011 um 09:47

    Ich finde das allerdings auch nicht gerade artgerecht, gerade Katzen sind ja Raubtiere und in freier Wildbahn würden Sie sich auch Ihr Fleisch rupfen und heißt Art gerecht nicht sowas wie nahe an ihren Natürlichen Umständen? Ich selbst esse kein Fleisch habe allerdings 3 Katzen und diese Essen Fleisch. Ich habe damit auch kein Problem, den diese Katzen sind keine Besitzgegenstände und es ist nicht mein Recht Ihre Natur zu korrigieren. Ich kann sowas für mich entscheiden, jedoch nicht für andere. Und wenn die Menschen Vegan leben würde, und nur noch für Hund und Katz das Fleisch gekauft werden würde, gäbe es auch keine massen Produktion mehr. Und von dem her, ich ernähre Meine Katzen Bewusst mit Fleisch, weil es Ihrer Natur entspricht!

    Ernst Walter Henrich am 26.08.2011 um 15:43

    Zu Frau Sina Ziska-Schanz:
    Was soll daran „artgerecht“ sein, wenn Katzen grosse Schweine und Rinder verspeisen, die sie niemals erlegen könnten? Dass Sie mit Fleischfütterung Ihrer Katzen kein Problem haben und wegen Ihrer Katzen Kälbchen, Kühe und Schweine quälen und töten lassen, ist traurig, zumal es auch mit einer veganen Ernährung anders und besser ginge. Denn „artgerecht“ ist eine Ernährung dann, wenn alle benötigten Nährstoffe im Futter enthalten sind. Wenn Ihre Katzen keine „Besitzgegenstände“ sind, dann sind die Kälbchen, Kühe und Schweine auch nicht Ihre Besitzgegenstände, die Sie wegen Ihren Katzen quälen und töten lassen. Denn es liegt ganz sicher nicht „in der Natur“ dieser Tiere, gequält und getötet zu werden. Eine wirkliche „Wahnsinnsidee“ ist zweifelsohne, dass Sie jetzt auch noch vorschlagen, dass Menschen vegan leben und Kälbchen, Kühe und Schweine nur noch wegen Hunde und Katzen gequält und getötet werden sollen. Wie wäre es denn, dann eher keine Hunde und Katzen mehr zu halten oder alternativ diese gesund vegan zu ernähren, um den Kälbchen, Kühen und Schweinen ihr elendiges Leid zu ersparen?

    H.Dreblow am 18.07.2011 um 01:37

    Mein Gott Julia Holzmann,sie haben ja gar nichts kappiert!!!.-(((

    Gabriele Lendle am 21.07.2011 um 09:35

    @H.Dreblow... Ich kann Ihnen nur zustimmen ... aber von der Sorte gibt es leider noch viel zu viele...:-(
    ...denn sie wissen nicht, was sie tun!

    Herr Dr. Henrich hat klasse gekontert.

  • Lieber Herr Dr. Henrich,
    ein sehr interessanter Artikel zur veganen Hundeernährung sowie eine informative Studie zum Milchkonsum.
    Besten Dank!
    Freundliche Grüße aus Berlin
    Marius Greuèl

  • Dieser großartige Film muss verbreitet werden. Auch empfindliche Gemüter können die harten Fakten, in dieser einfühlsamen Weise, leicht verständlich dargestellt, verkraften. Ein riesengroßes "Danke schön" dafür. Auch für den Kurzüberblick Wissenschaftliche Studien. Die immer wieder benötigten Argumente sind hier abrufbar.
    Ich wünsche Ihnen sehr viel Erfolg und werde im Rahmen meiner Möglichkeiten aktiv mithelfen.
    Herzliche Grüße
    Monika Piasetzky

  • Lieber Herr Dr. Henrich

    Herzlich möchte ich mich bei Ihnen bedanken, für Ihre tolle Seite, die finde ich, einen super Überblick über die Gründe, die für ein veganes Leben sprechen, gibt und Ihren herzlichen Einsatz für unsere Mutter Erde.
    Was ich für "Neu-Veganer" noch super fände, wären Einkaufs- und Ernährungstipps.

    Einen kleinen Denkanstoss habe ich noch zur Rubrik "Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente":
    Das Vitamin B12 ist ja angeblich ein Vitamin, dass in grösseren Mengen nur in tierischen Produkten enthalten ist. Meiner Meinung nach ist der Mensch aber gar nicht für den Verzehr von tierischen Produkten vorgesehen. Wieso frage ich mich, kommt man überhaupt darauf, dass der Mensch dieses Vitamin braucht? Es gibt ja auch Völker, die sich nur von Reis oder Mais und dem was die Natur bietet ernähren und sehr gesund sind.
    Dazu kommt dann wieder, dass ich viele Menschen kenne, die sich ausreichend von tierischen Produkten ernähren, aber einen Mangel an Vitamin B12 aufweisen und an Blutarmut leiden!?!? Dann gibt es ja auch noch die Pranier, die sich nur von Prana ernähren und absolut gesund sind. Hat nicht wohl alles mit der Einstellung und einer festen Überzeugung zu tun?

    Herzliche Grüsse
    Tanja Signorell

    Ernst Walter Henrich am 09.07.2011 um 16:59

    Liebe Frau Signorell

    Besten Dank für Ihr Lob!

    Zu Ihren Fragen: Vitamin B12 braucht der Mensch, weil er sonst ernstlich krank wird (Blut und Nervensystem). Wenn es vegan lebende Menschen bzw. Völker gibt, die kein Vitamin B12 als Nahrungsergänzung nehmen, dann ist es wahrscheinlich, dass sie das Vitamin B12 z.B. durch nicht gewaschenes Gemüse zu sich nehmen, an dem noch Bakterien haften, die Vitamin B12 bilden. Dies kann ich allerdings nicht empfehlen, weil mangelnde Hygiene bekanntlich auch Risiken hat. Lange geht es Menschen tatsächlich auch ohne Vitamin B12 gut, weil der Körper Vitamin B12 für mehrere Jahre gespeichert hat. Sind diese dann aufgebraucht, wird es gefährlich!

    Natürlich gibt es auch einen Vitamin B12 Mangel bei Omnivoren. Dies beruht auf Störungen im Magen-Darmbereich, wenn Vitamin B 12 nicht resorbiert werden kann.

    Lichtnahrung kann ich keinesfalls empfehlen.

    Mit den besten Grüssen

    Ernst Walter Henrich

    Hartmut Hanke am 24.07.2011 um 11:42

    Liebe Frau Signorell,

    bezüglich Einkaufs- und Ernährungstipps
    könnten sie unter www.peta2.de - Lifestyle -
    Einkaufsquide einmal nachsehen.

    Dort finden beinahe alles was Sie zum vegan Leben benötigen.
    Viele Grüße
    Hartmut Hanke

    Hartmut Hanke am 24.07.2011 um 14:18

    Liebe Frau Signoell,

    schnell noch eine interessante Homepage
    vopn Sarah Kaufmann www.veganguerilla.de

    Auf Seite 29 finden Sie "fleischloses Mett"
    Wenn Ihnen das Rezept zu wenig Nährstoffe enthält, können Sie pro 100 g
    Reiswaffeln noch 200 g gehächseltes TOFU untermengen. Mit eine Tomaten - und Gurkenscheibe sowie etwas Petersilie schmecktdas perfekt.!

    Der Weg zu schmack- und nährhaften veganen Frikadellen ist nun ebenfalls geebnet.

    Es gilt doch 20.000.000 Schweinen
    ein qualvolles Leben zu ersparen indem
    sie garnicht erst geboren werden.
    Viele Grüße
    Hartmut Hanke

  • Vielen Dank für den wunderbaren Kurzüberblick "Wissenschaftliche Studien". Super gemacht!
    Ich wünsche mir, dass der Film Vegan in vielen Schulen gezeigt wird, damit junge Menschen die Möglichkeit haben, die richtige Entscheidung bezüglich ihrer Ernährung zu treffen.
    Herzliche Grüße
    Regina Kowalzick

  • Lieber Herr Dr. Henrich

    Vielen Dank, dass Sie das (für Menschen wie Tiere) wichtige Thema der veganen Ernährung auf so informative Weise darstellen!

    Bei einer ersten Durchsicht haben mir der Kurzfilm VEGAN sowie die Kurzüberblicke Wissenschaftliche Studien sowie Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente besonders gefallen.

    Freundliche Grüsse
    Dr. med. Ralph Müller
    Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie