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03.05.2012
Die Milch-Lüge

Selbst das öffentlich-rechtliche Fernsehen hat jetzt erkannt, dass

  • Milch schädlich ist
  • und die Verbraucher mit der angeblich gesunden Milch brutal belogen werden.

Am Montag, 07. Mai 2012 zeigt der NDR die Dokumentation

„Die Milch-Lüge“

http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-1165295.html

Meine Stellungnahme als Arzt:

Milch und Milchprodukte sind ohne jeden Zweifel die gesundheitsschädlichsten Nahrungsmittel überhaupt. Unzählige Studien zeigen den Zusammenhang zwischen Milch und Krebs, Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Demenz, Alzheimer, Neurodermitis, Akne, Asthma, Multiple Sklerose und anderen Erkrankungen.

Es ist ein gesundheitspolitischer und ethischer Skandal ersten Ranges, dass auf der Website von Bundes"verbraucherschutz"ministerin Aigner Milch als gesund ausgelobt wird. Und das alles wider besseren Wissens! Denn jeder einigermassen gebildete Mensch kennt mittlerweile die wichtigsten Ergebnisse der China Study von Professor Dr. T. Colin Campbell, die ich auf der Website von ProVegan kurz zusammengefasst habe:

http://www.provegan.info/de/vegan/die-gesuendeste-ernaehrung/  

Die wichtigste Aussage von Prof. Campbell zur Milch sei aber auch hier genannt:

„Welches Protein erwies sich durchwegs stark und nachhaltig als krebserregend? Kasein, das 87% des in der Kuhmilch enthaltenen Proteins ausmacht, förderte alle Stadien des Krebswachstums.“


23.03.2012
Veganismus braucht keine ängstliche Verteidigung, sondern ein selbstbewusstes Auftreten!

Es wird Zeit, endlich aus der ängstlichen Verteidigungshaltung herauszukommen, dass vegane Ernährung ohne gesundheitliche Schäden machbar ist. Diese Verteidigungshaltung ist absurd, wenn man sich die Faktenlage seriöser wissenschaftlicher Ernährungsstudien anschaut. Die Situation ist genauso absurd, als ob man sich dafür rechtfertigen müsste, gesunde frische Luft zu atmen, obwohl einige skrupellose, geldgeile Interessenvertreter eine mit Industrieabgasen oder mit Zigarettenrauch verpestete Luft für gesund oder gesundheitlich unbedenklich erklärt haben. Wenigstens sind die Zeiten vorbei, wo uns die skrupellose Zigarettenindustrie dreist die Unbedenklichkeit des Zigarettenrauchens und des Passivrauchens vorschwindeln konnte. Auch zweifelt heute niemand mehr daran, dass Industrieabgase, die aus reiner Profitsucht in die Umwelt entlassen werden, gesundheitlich bedenklich sind.

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23.03.2012
Bodensee – Zukunftsforum

Wege in eine zukunftsfähige, mitweltgerechte Ernährungs-, Lebens- und Landwirtschaftskultur

Samstag 28. April 2012, 13.30 – 18.00 Uhr in Radolfzell

Hier Informationen und Programm downloaden (PDF)


 

02.03.2012
Zum Schreiben der Redaktion vom 29.02.2012 zur Kritik auf den „Ernährungs-Check“ von Tim Mälzer nehme ich wie folgt Stellung:

Leider fiel der Redaktion nichts weiter ein, als auf die Kritik eine pauschale Stellungnahme an alle Kritiker abzugeben, die rein rhetorisch geprägt ist und über kaum inhaltliche Substanz verfügt. Keine Spur von Einsicht und einem Eingeständnis von Fehlern. Man versucht lediglich trickreich aus der Nummer herauszukommen.

Hier meine Anmerkung zur dieser „Stellungnahme“ vom 29.02.2012, obwohl ich kaum Hoffnung habe, dass man sich seitens der Redaktion oder des Herrn Nawroth ernsthaft mit dem Thema auseinandersetzt.

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28.02.2012
Manipulation oder Nichtwissen?

Kurze Analyse des „Ernährungs-Checks“ in der ARD vom 27.02.2012 um 20.15 Uhr

Um es vorwegzunehmen, ich war zutiefst schockiert, wie zur besten Sendezeit den Menschen gesundheitsschädlicher Unsinn vorgesetzt wird. Man nimmt einen bekannten Fernsehkoch, sucht einen ahnungslosen oder interessengeleiteten Professor, der absurde und deshalb für einen Film interessante Thesen in die Welt setzt und konstruiert daraus einen manipulativen Test, der die absurden Behauptungen des Professors scheinbar bestätigt.

45 männliche Probanden erhielten über einen Zeitraum 2 Wochen eine einheitliche Kost, um deren Stoffwechsel zu vereinheitlichen. Anschließend wurden 3 Gruppen gebildet:

  1. „Mediterrane Kost“ mit viel Pasta, Fisch, Geflügel und Gemüse
  2. „Deutsche Kost“ mit viel Fleisch und Fett
  3. „Fast Food“ mit vielen Hamburgern

Alle 3 Gruppen erhielten über zwei weitere Wochen mit den täglichen 3 Mahlzeiten die gleiche Kalorienzahl. Am Ende stellte man fest, dass sich die Blutwerte nach 2 Wochen nicht sonderlich unterschieden und folgerte daraus, dass man essen könne, was man wolle und es keine ungesunden Nahrungsmittel gäbe. Eine falsche, blödsinnige und gesundheitsgefährdende Botschaft.

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13.02.2012
Die skrupellosen Methoden der Irreführung und Manipulation durch die Fleisch- und Milchindustrie

Robert Cohen ist einer der führenden Milchexperten der USA. In seinem Newsletter vom 12.02.2012 präsentiert er wieder einmal ein gutes Beispiel für die skrupellosen Manipulationsmethoden der Milchindustrie. Es zeigt sehr gut, wie es dazu kommen konnte, dass die ungesündesten Lebensmittel überhaupt (Milch und Milchprodukte) einen Ruf als gesunde Produkte erhalten konnten, der trotz aller wissenschaftlichen Beweise, die das Gegenteil zeigen, noch immer aufrecht erhalten werden kann. Deshalb habe ich Robert Cohens Text ins Deutsche übersetzt:

„Ernährungsphysiologisch signifikante Gleichwertigkeit“

„Der große Feind der Wahrheit ist sehr oft nicht die Lüge, vorsätzlich, erfunden und unehrlich, sondern der Mythos, ausdauernd, überzeugend und unrealistisch.“
John F. Kennedy

Die Titelstory im „Nationalen Milch Magazin“ (The National Dairy Farm Magazin) vom 12. Februar 2012 lautet:

„Mit Kalzium angereicherte milchfreie Lebensmittel liefern die gleichen Mengen an Magnesium, Protein, Phosphor oder Kalium wie sie in Milchprodukten zu finden sind, schlussfolgert eine Studie in der Oktober-Ausgabe des Magazins Nutrition Research. Daher sind die milchfreien Lebensmittel nicht ‚ernährungsphysiologisch signifikant gleichwertig‘ zu den Milchprodukten.“

Lustige Leute, dieses Milch-Volk! Die oben genannte Studie wurde von der Milchindustrie finanziert (National Dairy Council und Dairy Research Institute)!

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13.02.2012
Die Manipulationsmethoden der Fleischindustrie und ihrer Helfer

Mit den gleichen skrupellosen Methoden agiert die Fleischindustrie. Ein gutes Beispiel ist immer wieder Mathilde Kersting vom „Forschungsinstitut für Kinderernährung“ (FKE), die auch momentan wieder gegen die vegane Ernährung wettert. Zwar sind die Aussagen fachlich völlig daneben, aber wer glaubt nicht einer Einrichtung mit einem so seriös klingenden Namen? Aber die skrupellosen Methoden von Frau Kersting und dem FKE wurden sehr gut von der grossen deutschen Tageszeitung „DIE WELT“ aufdeckt. Wegen der aktuellen Fleischpropaganda von Frau Kersting möchte ich meinen Beitrag aus 2010 noch einmal wiederholen, damit jeder Frau Kersting und das FKE richtig einzuschätzen vermag:

Am 23.07.2010 erschien unter der Rubrik „Medizinethik“ auf WELT ONLINE der Artikel „Studie empfiehlt für Babys Fleisch – und schürt Angst“.

Vermeintliche Experten der Universität Bonn und des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) warnten in einer Studie, dass Kindern ein gefährlicher Eisenmangel drohe, wenn nicht nach dem vierten Monat Fleisch zugefüttert werde.

Dies widerspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Kinder ein halbes Jahr lang ausschliesslich zu stillen.

Und nicht nur das. Obwohl in der Studie die Kinder mit der Zufütterung von Fleisch viel weniger Eisen im Blut hatten als die Vergleichsgruppe der Flaschenkinder, empfehlen die vermeintlichen Experten, dass Eltern darauf achten sollten, möglichst zu fleischreichen Gläschen zu greifen!

WELT ONLINE befragte daraufhin andere Experten für Kinderernährung. Diese sprechen insgesamt ein vernichtendes Urteil über die Studie und die vermeintlichen Experten dieser Studie aus: Gisela Janßen, Oberärztin an der Uni-Klinik Düsseldorf: „Ich kann in den in der Studie veröffentlichten Hämoglobin-Werten keinen Hinweis auf eine durch Eisenmangel bedingte Blutarmut finden.“ Janßen betont sogar, dass das Eisen aus der Muttermilch besonders gut resorbiert werden könne: „Dieses Eisen wird zu 50 Prozent resorbiert, Eisen aus anderer Nahrung nur zu etwa fünf Prozent. Bei Kindern, die in den ersten sechs Monaten ausschließlich gestillt wurden, stellt also ein Eisenmangel im ersten Lebensjahr kein relevantes Problem dar.“

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31.01.2012
Fehlende Intelligenz und fehlendes Mitgefühl sind die Gegner des Veganismus

Nachfolgender Beitrag im NDR-Fernsehen macht das Dilemma des Veganismus sehr deutlich: Veganismus ist eine Frage von Intelligenz und Mitgefühl. Die Dummen werden es nicht begreifen und die bösartigen Egoisten interessiert es nicht, was mit Tieren und Umwelt passiert. Einschlägige Untersuchungen haben bekanntlich ergeben, dass der typische Veganer/Vegetarier weiblich und gut gebildet ist. Das weibliche Geschlecht scheint wohl tatsächlich oftmals etwas mitfühlender zu sein. Gegen Dummheit und mangelndes Mitgefühl anzukämpfen ist wahrscheinlich eines der schwierigsten und anspruchsvollsten Unterfangen. Und dann gibt es da noch die durchgedrehten "Ober-Veganer", die ihre Hauptaufgabe im Kampf gegen Tierschützer, Tierrechtler und Veganer sehen, die nicht ihrem Weltbild entsprechen, diese dann mit Dreck bewerfen und so der Tierrechtsbewegung und den Tieren immens schaden. Alles das kann zwar hoffentlich den Veganismus nicht aufhalten, macht aber die Fortschritte mühsam und langsam. Optimistisch stimmt mich, dass ich täglich Meldungen über ProVegan.info von Menschen erhalte, die aufgrund der Informationen aus der Vegan-Broschüre vegan geworden sind.

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/extra_3/videos/extra3717.html

Wenn man obigen Film gesehen hat, versteht man besser, warum die Welt so ist wie sie ist. Dummheit, Egoismus und fehlendes Mitgefühl beherrschen die Welt. Nur so ist auch zu erklären, warum TÄGLICH weltweit ca. 40.000 Kinder an Hunger sterben, während ca. 50% der weltweiten Getreideernte und ca. 90% der weltweiten Sojaernte zur Mästung der gequälten Tiere verwendet werden, damit sich der gedankenlose oder bewusst unmoralische Wohlstandsbürger mit Fleisch, Milch und Eier krank (fr)essen kann.

Lassen Sie uns ein Zeichen für eine bessere vegane Welt setzen und aktiv die vegane Idee fördern. Wenn jeder einzelne von uns sein Bestes gibt, dann können wir es schaffen!


31.01.2012
Zeichen der Schizophrenie

Ingolf Bossenz hat wieder einen interessanten Artikel geschrieben, in dem er die Schizophrenie in der Gesellschaft aufzeigt und schildert, wie die unfähige Ministerin Ilse Aigner (wie immer) mit schlechtem Beispiel vorangeht:

Bossenz: "Im Klartext: Tierschutz schadet dem Profit. An dieser Tatsache wird sich auch in den nächsten vier Jahren (sowie danach) nichts ändern, weil es um das grundlegende moralische Dilemma der herrschenden Schlachthauskultur geht: Ein System, das strukturell auf Elend, Leid und Tod gründet, ist nicht reformierbar."

http://www.neues-deutschland.de/artikel/216708.die-schlichte-wahrheit.html


31.01.2012
Wer Tiere schädigt, schädigt meistens auch Menschen

Studien aus den USA und Russland zeigen: Wer Tieren schadet, schreckt meistens auch vor Menschen nicht zurück. Aktuelles Beispiel ist der Skandal mit den gefährlichen Brustimplantaten: Ein gelernter Metzger drehte 500.000 Frauen gesundheitsgefährdende Silikonkissen zur Brustvergrösserung an.

Nebenbei gefragt: Doch wo ist der Unterschied zwischen dem Metzger, der das Tier tötet, und dem Konsumenten, der für das Töten bezahlt? Richtig, beim Konsumenten kommt noch die Feigheit hinzu, es selbst zu machen und sich nicht einmal die Filme über das anzuschauen, was er den Tieren antut. ("Sowas Schreckliches kann ich mir nicht anschauen!")

http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13835316/Der-geldgierige-Metzger-und-die-Silikon-Zeitbomben.html


31.01.2012
Tierversuch: Tierliches Protein schadet

Die Dummheit, Ignoranz und Bösartigkeit einiger Forscher ist kaum zu glauben. Nun stellten sie im Tierversuch fest, das Protein Mäusen vor Operationen schadet. Die Schädlichkeit von tierlichem Protein auch für Tiere ist bereits seit Jahren bekannt, weil auch ausführlich in der China Study von Professor Campbell dargestellt. Aber nein, da werden Steuergelder verprasst und Tierleben nutzlos vernichtet, nur damit Forscher ihre akademischen Gelüste befriedigen können. Ich stimme zu 100% mit Mahatma Gandhi überein: "Die Vivisektion (Tierversuche) ist das schwärzeste aller schwarzen Verbrechen, deren der Mensch sich heute schuldig macht."

Trotz aller dieser Erkenntnisse ernähren sich die Menschen weiterhin mit viel tierlichem Protein, selbst in Krankenhäusern! Auch ignorante Haustierhalter schädigen ihre Tiere weiterhin mit viel tierlichem Protein aus Fleisch und Milch, weil sie in einem Akt von Größenwahn ihre eigenen kruden Vorstellungen von Ernährung für wichtiger halten als wissenschaftliche Erkenntnisse und die vielen positiven Erfahrungen mit vegan ernährten Haustieren.

http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/314906.html


31.01.2012
Weltklasse-Tennisspielerin wird vegan

Es ist sehr traurig, dass die Menschen erst dann auf die gesündeste = vegane Ernährung kommen, wenn sie krank geworden sind. Jetzt auch Venus Williams nach Bill Clinton und vielen anderen. Aber besser spät als nie.

http://tierschutznews.ch/lounge/persoenlichkeiten/1193-venus-williams-geht-vegan.html


31.01.2012
Neues aus der Welt der bestialisch grausamen Psychopathen

Stierkampf bald als Schulfach?

http://www.merkur-online.de/nachrichten/welt/spanien-stierkampf-bald-schulfach-658794.html#2372468


20.01.2012
Wichtige Petition und interessante Videolinks:

Der Umgang mit Tieren überall auf der Welt macht einen fassungslos. Es ist unglaublich, zu was einige Menschen fähig sind. Bitte das Video über Esel in Indien anschauen und die Petition von Peta Indien unterstützen und weiter verbreiten:

http://action.petaindia.com/ea-action/action?ea.client.id=111&ea.campaign.id=11690

Kurzer Kommentar zum Video: Vielleicht hat der Esel bis zu seinem Tod ein freies Leben geführt. Der Konsument von Fleisch, Milch und Eiern sollte bedenken, dass die Tiere in der Intensivtierhaltung lebenslang gequält werden und im Schlachthof wahrscheinlich meistens einen schlimmen Todeskampf durchstehen müssen. Die Dokumentationen darüber sind recht klar. Insbesondere den Milch-, Käse- und Eierkonsumenten sei gesagt, dass auch Kühe und Hühner diesen gewaltsamen Tod im Schlachthaus finden, wenn sie so ausgelaugt sind, dass sie nicht mehr als Produktionseinheit von Milch und Eiern taugen. Auch die Haustierhalter, die tierliche Produkte füttern, verursachen bewusst und vorsätzlich dieses Tierleid.

Zum Abschluss hier noch ein schönes Video über Gorillas
http://www.youtube.com/watch?v=hg2hCuDy2wg

und ein BBC Video "What a Wonderful World"
http://www.wimp.com/wonderfulworld/


14.12.2011
Die gesündeste Ernährung

Es besteht mittlerweile kein vernünftiger Zweifel daran, dass die vegane Ernährung die gesündeste überhaupt ist. Die wissenschaftlichen Belege sind erdrückend, ja eindeutig. Trotz dieser Belege gelten tierliche Nahrungsmittel teilweise noch als gesund bzw. als Bestandteil einer gesunden Ernährung. Denn von der Industrie abhängige Ernährungsinstitute, die Werbung der Lebensmittelindustrie und von Lobbyisten beeinflusste staatliche Institutionen hämmern immer noch dem Verbraucher die Lügen über den gesundheitlichen Wert tierlicher Produkte ein. Trotz modernster medizinischer Verfahren und den unzähligen Pharmazeutika sind wir mit einer wahren Epidemie von chronischen Erkrankungen konfrontiert: Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Diabetes, Alzheimer, Multiple Sklerose, Nierensteine, hohe Cholesterinwerte, Übergewicht, Autoimmunerkrankungen, einige Augenerkrankungen usw. Dies sind schwere Erkrankungen, die meistens schwerstes Leid oder einen tödlichen Verlauf zur Folge haben.

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14.12.2011
Vegane Tierernährung

Auf der ProVegan Webseite und im Newsletter wurde mehrmals über vegane Tierernährung berichtet. Sie ist auch für Tiere gesünder (was übrigens auch aus den Tierversuchen von Prof. Campbell hervorgeht) und ethisch der einzig richtige Weg. Denn warum erdreistet man sich, über Leben und Tod von Tieren, über lebenswertes und nicht lebenswertes Leben zu entscheiden, indem man „Nutztiere“ für seine Haustiere quälen und töten lässt? Dies ist moralisch vollkommen inakzeptabel.

Auf Initiative eines ProVegan-Freundes führen wir nun eine besondere Sektion über vegane Tierernährung auf der ProVegan-Webseite ein. Wenn Sie also ein Haustier haben, welches Sie vegan ernähren, so schreiben Sie uns bitte einen kurzen (oder auch längeren) Erfahrungsbericht mit der veganen Tierernährung und fügen bitte auch Bilder Ihres Tieres oder Ihrer Tiere bei, die wir dann auf der ProVegan Webseite veröffentlichen!

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe.


09.11.2011
Veganismus und Moral

Eine Stellungnahme zum Interview der Autorin Simone Rau mit dem Ethiker Rouvon Porz im Tagesanzeiger http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Kinder-vegan-zu-ernaehren-ist-unmoralisch/story/28522474

Einen Tag nach dem unseriösen Artikel der Autorin Simone Rau gegen den Veganismus folgt ein erneuter Skandalartikel, obwohl man dachte, der erste Artikel liesse sich nicht mehr toppen.

Schon in der Überschrift heisst es: „Kinder vegan zu ernähren, ist unmoralisch“. Porz versteigt sich in der abstrusen Behauptung: „Vegane Ernährung ist nicht gut für sie, weder aus medizinisch-wissenschaftlicher noch aus soziologischer Sicht.“

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08.11.2011
Unseriöse Propaganda der Presse gegen den Veganismus

Es ist wieder einmal so weit. Es wird wieder einmal gegen den Veganismus von einer vermeintlich seriösen Presse gehetzt. Trotzdem ein lesenswerter Artikel, der den Mechanismus der Propaganda wieder einmal klar aufzeigt:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wenn-Eltern-den-Tod-der-eigenen-Kinder-in-Kauf-nehmen/story/13930467

In der Überschrift heißt es: „Wenn Eltern den Tod der eigenen Kinder in Kauf nehmen“ und dann kommt es heftig: „Kinderärzte sind besorgt: Zunehmend ernähren Eltern ihre Kinder vegan, bis sie krank werden.“

Was steckt dahinter? Im Artikel erfahren wir, dass die Eltern ihren siebenjährigen Sohn vegan ernährten und nicht impfen liessen. Dann ist das Kind wegen der fehlenden Impfung an Diphterie erkrankt.

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06.10.2011
Das Essen von Eiern steht in direktem Zusammenhang mit Krebs

Das Essen von Eiern ist mit der Entwicklung von Prostatakrebs verbunden. Dieses Ergebnis erbrachte eine neue Studie, die vom amerikanischen National Institute of Health finanziert wurde. Durch den Verzehr von nur 2,5 Eiern pro Woche erhöhen Männer ihr Risiko für eine tödlich verlaufende Form von Prostatakrebs um 81 Prozent, verglichen mit Männern, die weniger als ein halbes Ei pro Woche verzehrten. Die Forscher beobachteten 27.607 Männer, die Teil der sog. Health Professionals Follow-up Study von 1994 bis 2008 waren. Weiterhin zeigte die Studie für Männer, die schon Prostatakrebs hatten, dass der Konsum von Geflügel und verarbeitetem rotem Fleisch ihr Risiko zu sterben erhöhte.

Richman EL, Kenfield SA, Stampfer MJ, Giovannucci EL, Chan JM. Egg, red meat, and poultry intake and risk of lethal prostate cancer in the prostate specific antigen-era: incidence and survival. Cancer Prev Res. Published ahead of print September 19, 2011; DOI:10.1158/1940-6207.CAPR-11-0354. 


06.10.2011
Schwangere, die Joghurt essen, erhöhen das Asthma-Risko für ihr Kind

Schwangere Frauen, die Joghurt essen, könnten ihre zukünftigen Kinder mit einem Risiko für Asthma belasten. Dies ergab eine neue wissenschaftliche Untersuchung in Dänemark. Der Konsum von fettarmem Joghurt während der Schwangerschaft ist direkt mit der Entwicklung von Asthma und Heuschnupfen bei Kindern verbunden. Der Verzehr von Joghurt mit vollem Fettgehalt ist mit Heuschnupfen im Jugendalter verbunden. Der Konsum von fettarmem Joghurt war mit einem 60 %igen Anstieg von Asthma und einem 80 %igen Anstieg von Heuschnupfen assoziiert, verglichen mit den Ergebnissen von den Schwangeren, die überhaupt keinen fettarmen Joghurt verzehrten. Die 61.912 Frauen, die einen Fragebogen zu ihrer Ernährung  ausfüllten, waren Teilnehmer der Danish National Birth Cohort Studie.

Maslova E, Halldorsson TI, Stom M, Olsen SF. Low-fat yoghurt intake in pregnancy associated with increased child asthma and allergic rhinitis risk: a prospective cohort study. Poster presented as part of the European Respiratory Society's Annual Congress, Amsterdam, Netherlands, 25 September 2011. 


06.10.2011
Rinderseuche bedroht Mensch und Tier – Politik untätig

Ganze Rinderherden sterben von der Öffentlichkeit unbemerkt an „chronischem Botulismus“. Auf dem Tisch der Verbraucher landet Milch und Fleisch von kranken Tieren. Die Medizin ist alarmiert. Professor Dr. Dirk Dressler von der Medizinischen Hochschule Hannover warnt davor, dass Tierprodukte von kranken Tieren auf den Markt kommen. Aber die Politik unternimmt nichts – weder für die Tiere noch für die Verbraucher. Die zuständige „Verbraucherschutz“ministerin Ilse Aigner macht stattdessen auf der Homepage des Ministeriums lieber direkte Werbung für Milch und Milchprodukte als angeblich gesund, obwohl dies im absoluten Widerspruch zu den wissenschaftlichen Studien und Untersuchungen der letzten Jahre steht. Diese Ministerin ist entweder von ihrem Wissen, ihrem Intellekt oder aufgrund ihrer Beziehungen zur Tierindustrie nicht in der Lage, ihr Amt zum Wohle der Menschen und Tiere auszuüben.

Hier der Bericht und Filmbeitrag von Frontal21:
http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,8355568,00.html

Werden Sie vegan. Es ist ganz einfach. Sie ändern lediglich Gewohnheiten. Es ist die wirksamste Methode um auf friedfertige Weise den wichtigsten Beitrag für Klima, Umwelt, Tiere, Menschen und die eigene Gesundheit zu leisten. 


21.09.2011
ProVegan soll Stiftung oder Verein werden

ProVegan hat in knapp 2 Jahren mit Broschüre, Webseite und Newsletter nicht nur eine gute Resonanz ausgelöst, sondern (was noch wichtiger ist) überraschend viele Menschen „veganisieren“ können. Es steht eindeutig fest, dass das Prinzip „Nur durch gute Informationen kann man gute Entscheidungen treffen“ in der Praxis sehr gut wirkt. Der Veganismus ist das beste, wichtigste und friedvollste Mittel, sich für Tiere, Menschen und Umwelt einzusetzen. Es ist an der Zeit, dem Veganismus endlich den Stellenwert zu geben, der ihm gebührt. Deshalb ist es nunmehr auch an der Zeit, die nächsten Schritte für dieses Ziel zu planen und einzuleiten:

Gründung einer Stiftung oder eines Vereins. Damit soll die Arbeit von ProVegan professionalisiert werden und auf eine langfristig tragfähige Basis gestellt werden.

Brainstorming und Unterstützung: Jeder ist eingeladen, seine Ideen für die zukünftige Strategie und einen eventuell erweiterten Aufgabenbereich von ProVegan einzubringen. Wer kann Vorschläge machen, was ProVegan in Zukunft alles leisten soll? Wer möchte sich mit einbringen und den Veganismus nach vorne bringen? Wer hat Lust ehrenamtlich und eventuell später hauptamtlich (in bezahlter Festanstellung) in der Organisation mitzuarbeiten?

Damit kein Irrtum aufkommt: Es geht jetzt nicht darum, Gelder einzusammeln. Wer das Projekt aber finanziell unterstützen möchte, ist natürlich auch willkommen.


21.09.2011
Die gesundheitlichen Folgen der Intensiv-Tierhaltung

Die Tiere in der perversen Intensiv-Tierhaltung können nur noch durch Medikamente, insbesondere Antibiotika, überleben. Diese werden prophylaktisch in riesigen Mengen gegeben. Dadurch entstehen resistente Keime wie MRSA, gegen die in der Regel keine Medikamente mehr wirken. Dadurch kommen jedes Jahr tausende von Menschen ums Leben. Aus meiner Sicht ein verbrecherisches System einer „Organisierten Kriminalität“:

Das Verbrechen an den Tieren kann nur durch illegale Gaben von Medikamenten aufrecht erhalten werden. Die Täter in der Politik lassen die Tierausbeuter gewähren, weil sie Teil des gut vernetzten Systems sind. Die Profitinteressen von Tierschindern werden von der Politik ganz offensichtlich höher eingeschätzt als die Interessen der Menschen und deren Gesundheit. „Verbraucherschutz“ministerin Aigner mit der Milchwerbung auf ihrer Webseite ist das beste Beispiel. Sie ist auch direkt für die massenhaften Antibiotikagaben in der Tierindustrie verantwortlich, weil sie eine Kontrolle des jahrelangen Missbrauchs von Antibiotika bei Geflügel verhindert hat. Die Tierärzte liefern den Tierfabriken die Antibiotika. Wer als Tierarzt nicht mitmacht, ist raus aus dem lukrativen Verbrechen. Die Pharmaindustrie ist auch ein Hauptprofiteur und mit ihren Lobbyisten und ihren Geldern in der Politik aktiv. Auf den Verbraucher kommen dann die multiresistenten Keime mit allen gesundheitlichen und tödlichen Folgen zu. Diese Problematik ist seit Jahren, ja seit Jahrzehnten bekannt! Aber die „Organisierte Kriminalität“ macht weiter. Opfer sind die Tiere, die Umwelt, das Klima, die Gesundheit und die Menschen. Aus Profitgründen treibt uns diese „Organisierte Kriminalität“ in den Abgrund und zerstört diese Welt. Und die dummgehaltenen Konsumenten kaufen weiter tierliche Produkte für sich und ihre Haustiere und bereiten so ihr eigenes Verderben und das ihrer Kinder vor. Eine verrückte Welt.

Referenz:

Filmbeitrag Report Mainz:

http://www.swr.de/report/-/id=233454/did=8628162/pv=video/nid=233454/1n6twz6/index.html

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/massentierhaltung-vollgestopft-mit-antibiotika-1.1141294

http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/massentierhaltung-beim-kochen-besser-latex-tragen-1.1146009


21.09.2011
Buchempfehlung

Gerade habe ich das Buch von Dr. med. Rüdiger Dahlke „PEACE FOOD“ gelesen. Dr. Dahlke ist Arzt und Psychotherapeut. Ich bin begeistert von der klaren Stellungnahme mit starken Worten und dem eindrücklichen Plädoyer für den Veganismus als einzige Alternative für Mensch, Tier und Umwelt. Die auch angesprochenen spirituellen Verbindungen sind mir zwar (noch) etwas fremd, aber nichtsdestotrotz ein wunderbares und lesenswertes Buch, das ich wirklich empfehlen kann.

Gräfe und Unzer Verlag GmbH München

ISBN 978-3-8338-2286-5

Preis € 19,90


15.09.2011
Subventionen für Tierqualprodukte, Subventionsbetrug und ein ZDF-Beitrag dazu

Viele Politiker sind korrupt. Lobbyisten sind aktiv. Viele Politiker kassieren Geld von den Lobbyisten. Dies wurde mehrfach nachgewiesen. Schauen Sie bitte unter „Aktuelles“ auf der ProVegan Webseite, z. B. unter „Korruption“, dann wissen Sie alles. So wundert es nicht, dass die Agrarsubventionen von jährlich etwa 50 Milliarden Euro der grösste Posten im EU-Haushalt sind. Schlachthöfe werden subventioniert, der Export von Fleisch und andere widerwärtige Sachen. Gerade in dieser Woche kam ein Fernsehbericht im ZDF-Magazin Frontal 21, dass einer der weltgrössten Geflügelkonzerne Subventionsbetrug begeht, in dem er Hähnchen noch mit Wasser vollpumpt, um sie schwerer zu machen, um so höhere Subventionen zu erhalten:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1438192/Millionen-fuer-aufgepumpte-Haehnchen%253F#/beitrag/video/1438192/Millionen-fuer-aufgepumpte-Haehnchen%3F

Es ist unerträglich, dass auch tierliebe Menschen über ihre Steuerzahlungen gezwungen werden, sich an Tierquälerei und Tiermord zu beteiligen. Dieses System ist unerträglich.

Werden Sie vegan. Es ist die beste und effektivste Massnahme gegen Tierquälerei, Tiermord, Umweltverschmutzung, Klimawandel und den weltweiten Hunger. Ihre Gesundheit wird es Ihnen danken.


15.09.2011
Präsident Bill Clinton – Hintergründe seiner veganen Ernährung

Auch immer mehr Menschen, die kein Mitgefühl mit Tieren haben, werden aus gesundheitlichen Gründen vegan. Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton ernährt sich aus rein gesundheitlichen Gründen vegan. Hier das Statement von Clinton zusammen mit den Ärzten, die ihm dazu geraten haben:

http://www.youtube.com/watch?v=Nd2svo4qysk

Es ist geradezu obszön, dass unwissende und/oder geistig umnachtete und/oder korrupte Ärzte, Ernährungsberater und Politiker es zulassen, dass sich Menschen mit Fleisch und Milchprodukten krank essen und gleichzeitig vor den angeblichen (aber nicht vorhandenen) Gefahren der veganen Ernährung warnen.


15.09.2011
Vegane Tierfütterung

Sich selbst aus ethischen Gründen vegan zu ernähren und gleichzeitig sein Haustier mit Tierqualprodukten zu füttern ist nicht nur absurd, sondern schizophren. Bis jetzt habe ich nur völlig absurde Rechtfertigungen für diese schizophrene Haltung gehört, die logisch nicht nachzuvollziehen sind. Wer Bedenken hat, sein Tier vegan zu ernähren, sollte kein Tier halten. Denn es ist moralisch verwerflich, aus egoistischen Gründen, weil man z. B. Spass an der Gesellschaft von Tieren hat, das Quälen und Töten von Futtertieren in Auftrag zu geben. Der eigene Spass und das eigene Tier sind nicht mehr wert als die gequälten Futtertiere. Hier ein Interview zu diesem Thema mit Dr. Colin Goldner aus der Hundezeitschrift „DOGS today“: http://www.rageandreason.de/vegandogs1.htm


12.08.2011
Kein Zweifel: Fleisch macht krank

Im Fachmagazin „American Journal of Clinical Nutrition“ wurde die Auswertung von Langzeitstudien an 440.000 Menschen durch die Harvard School of Public Health veröffentlicht. Demnach besteht kein Zweifel mehr daran, dass das Fleisch von Rind, Schwein und Lamm grundsätzlich ungesund ist, gleichgültig ob gebraten oder roh, zu Wurst verarbeitet oder nicht. Und dies gilt schon für geringe Mengen. Kommentar des Wissenschaftlers An Pan von der Harvard School of Public Health: „Unsere Studie belegt klar, dass sowohl verarbeitetes als auch unverarbeitetes rotes Fleisch mit einem erhöhten Risiko für Diabetes Typ 2 in Verbindung steht“. Nach Angaben der Harvard-Forscher sind weltweit mehr als 360 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt.

Wussten Sie, dass die tödlichen Folgen von Diabetes mit der von Krebs zu vergleichen sind?

http://www.welt.de/gesundheit/article13537402/Rotes-Fleisch-ist-ein-heimlicher-Krankmacher.html

http://www.hsph.harvard.edu/news/press-releases/2011-releases/red-meat-type-2-diabetes.html


12.08.2011
Kuhmilch schädlich für Kinder

Diese Woche berichtete Robert Cohen von Notmilk.com, dass Nestlé als Milchschokoladenhersteller eine Studie der Universität von Island finanziert hat, in der festgestellt wird, dass Kuhmilch für Kinder schädlich ist. In der Studie heisst es u.a.: „Kuhmilch ist eine Hauptnahrungsquelle für kleine Kinder. Kuhmilch ist dafür bekannt, dass sie für Säuglinge schädlich ist, vor allem wegen seines geringen Eisengehalts. Die negative Auswirkung auf den Eisen-Status führte zu der Empfehlung, in der frühen Kindheit Muttermilchersatzprodukte während der Entwöhnung oder beim Einstellen des Stillens zu füttern. In jüngerer Zeit weist die Literatur darauf hin, dass der Konsum von Kuhmilch im Säuglingsalter ungünstige Auswirkungen auf das Wachstum, besonders auf die Gewichtszunahme und Entwicklung von Übergewicht im Kindesalter hat.“

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21335988


12.08.2011
Vegane Ernährung auch ideal bei extremen sportlichen Leistungen

Nicht nur Schnellkraftsportler wie der der 9fache Olympiasieger Carl Lewis (Sprint, Weitsprung) profitieren von gesunder veganer Ernährung (Interview mit Carl Lewis in einem der ersten ProVegan-Newsletter!). Gerade aber auch viele der besten Ultra-Ausdauersportler verbessern ihre Leistung durch vegane Ernährung. So ist bekannt, dass der 6malige Gewinner des Hawaii-Triathlons Dave Scott während der Zeit seiner grössten Erfolge eine streng vegane Ernährung befolgte.

http://www.happycow.net/famous/dave__scott/

Scott Jurek gilt als einer der besten Ultraläufer überhaupt. Er ernährt sich streng vegan.

http://www.bjoerngrass-laufreisen.de/2011/07/01/scott-jurek/
http://www.nytimes.com/2010/05/13/sports/13runner.html
http://www.vegetariantimes.com/features/editors_picks/750

Aber auch in Europa wissen immer mehr Athleten die vegane Ernährung zu schätzen:
Der Kelkheimer Arnold Wiegand (48) hat bei seiner dritten Teilnahme beim 20. Internationalen Triple-Ultra-Triathlon vom 29.-31. Juli 2011 in Lensahn (Schleswig-Holstein) erneut unter Beweis gestellt, dass eine rein pflanzliche Ernährung und Hochleistungssport nicht nur sehr gut miteinander vereinbar sind, sondern wahrscheinlich aufgrund der veganen Ernährung auch mit 48 Jahren noch solche Leistungen möglich sind.

Bei diesem Wettkampf sind 11,4 km zu schwimmen, 540 km Rad zu fahren und anschliessend noch 126 km zu laufen. Der Wettkampf geht rund um die Uhr, wobei die AthletInnen selbst entscheiden, ob und wie lange sie eine Pause einlegen. In diesem Jahr nahmen 47 Athleten (davon 2 Frauen) aus 16 Ländern an dem Wettkampf teil. Zuvor wurden alle Athleten einer Dopingkontrolle unterzogen. Das Ziel erreichten 38 AthletInnen.

Arnold Wiegand ernährt sich seit vielen Jahren rein pflanzlich und seit 2006 von veganer Rohkost. Er kam in diesem Wettkampf als sechster aus dem Wasser und konnte diesen Platz auch nach der Raddistanz halten. Beim anschliessenden Laufen verbesserte er sich um einen Platz und lief nach 41:18 Stunden ins Ziel. Damit erreichte er Platz 5. Während der gesamten Wettkampfzeit schlief Arnold Wiegand nicht und machte lediglich kurze Pausen für Essen, Trinken und Kleidungswechsel.

Arnold Wiegand hat schon in der Vergangenheit bei verschiedenen Wettkämpfen eindrucksvoll seine Leistungsfähigkeit beim Schwimmen, Radfahren, Laufen und Eisschwimmen bewiesen. Arnold Wiegand veröffentlichte 2 Bücher und eine DVD über seine vegane Ernährungsweise und die Teilnahme an einem 3-fach-Ironman. Weitere Informationen unter  www.vegan-sport.de

Werden Sie vegan. Es ist ganz einfach. Sie ändern lediglich Gewohnheiten. Es ist die wirksamste Methode um auf friedfertige Weise den wichtigsten Beitrag für Klima, Umwelt, Tiere, Menschen und die eigene Gesundheit zu leisten. 


04.08.2011
Wissenschaftler finden eine Menge synthetischer Chemikalien in jeder Milch

NaturalNews.com berichtet in einem Artikel über diese wissenschaftliche Studie, die synthetische Chemikalien in jeder Milch feststellte.

http://www.naturalnews.com/033075_milk_chemical_contamination.html

Die schädliche gesundheitliche Wirkung der schon von Natur aus in der Milch vorkommenden Hormone ist längst bekannt. Jetzt hat man auch noch synthetische Chemikalien in jeder Milch gefunden. Die gefundenen Chemikalien sind Antibiotika, nichtsteroidale Antiphlogistika, Schmerzmittel, Antiepileptika, Konservierungsstoffe, Lipidsenker, Beta-Blocker und synthetische Geschlechtshormone. Insgesamt wurden 20 pharmakologisch aktive Substanzen gefunden.

Der Artikel in NaturalNews betont, dass wahrscheinlich alles was wir über Milch und Milchprodukte wissen, den Märchen der Milchindustrie entstammt. Weiter heisst es, dass Kuhmilch eine verdorbene Körperflüssigkeit von kranken Tieren ist, die eine Vielzahl von gefährlichen und krankmachenden Substanzen enthält.

Es wird noch einmal darauf hingewiesen, dass Kuhmilch ausser diesen synthetischen Chemikalien bereits von Natur aus 59 aktive Hormone, zahllose Allergene, jede Menge Fett und Cholesterin enthält. Die meiste Milch enthält ausserdem merkliche Mengen an Herbiziden, Pestiziden, Dioxinen (bis zum 200fachen der als noch sicher angesehenen Konzentration), bis zu 53 wirkungsvolle Antibiotika, Blut, Kot, Bakterien und Viren.

Eines der 59 enthaltenen Hormone ist IGF-1. IGF-1 ist ein Wachstumshormon und normaler Bestandteil von jeder Milch. Während Neugeborene schnell wachsen sollen, ist die Zufuhr von IGF-1 bei einem ausgewachsenen Körper, der nicht mehr wachsen kann, physiologisch unsinnig und gesundheitlich katastrophal. Es gilt als der Schlüsselfaktor für das schnelle Wachstum und die Ausbreitung der häufigsten Krebsarten. Schon wenige Glass Milch verdoppeln die Menge dieses Hormons im Körper.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stammen etwa 90 % der vom menschlichen Körper aufgenommenen Dioxine von Milchprodukten und Fleisch. Dioxine gelten als eine der giftigsten Chemikalien und als krebsauslösend. (Sollten wir das unserem Körper und unseren Haustieren zumuten?)

Entgegen der noch immer bestehenden Vorurteile ist Milch keine wirklich gute Quelle für Kalzium. Gerade in den Ländern, in denen die meiste Milch getrunken wird, findet man die höchsten Raten an Osteoporose und Knochenschwund. In Studien wurde sogar nachgewiesen, dass Frauen, die grössere Mengen an Milchprodukten verzehren, ein höheres Knochenbruchrisiko haben. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, da die Bioverfügbarkeit von Kalzium aus Milch nur etwa halb so hoch ist wie aus pflanzlichen Quellen. Auch eine der grössten Ärztegesellschaften, die PCRM (Ärztegesellschaft für verantwortungsvolle Medizin) warnt vor Milch: „Verlassen Sie sich nicht auf Milch, wenn Sie etwas gegen Knochenschwund tun möchten.“ Sie rät zur veganen Ernährung als gesündeste überhaupt.


04.08.2011
Meinung: Zweierlei Mass

Es ist verständlich, dass man über 77 Tote bei den Anschlägen in Norwegen entsetzt ist. Unverständlich ist, warum man nicht über bis zu 43.000 Kinder entsetzt ist, die täglich an Hunger sterben, während ca. 50 % der weltweiten Getreideernte und ca. 90 % der weltweiten Sojaernte an die „Nutztiere“ der Fleisch- und Milchindustrie verfüttert werden! Der Schweizer Jean Ziegler, UN-Sonderberichterstatter für das Menschenrecht auf Nahrung, schrieb: „Die Weltlandwirtschaft könnte ohne Probleme 12 Milliarden Menschen ernähren. Das heißt, ein Kind, das heute am Hunger stirbt, wird ermordet.“ Von wem ermordet? Von allen, die an diesem System beteiligt sind. Also auch von genau den Konsumenten, die durch ihre Käufe von tierlichen Produkten (für sich selbst und ihre Haustiere) dieses System finanzieren und sich nun über die 77 Toten in Norwegen entsetzen!

Übrigens: Der Attentäter von Norwegen, Anders Behring Breivik, ist Jäger und liebt die Jagd, wie man seinem Facebook-Profil entnehmen konnte.

Die Kriminologen wissen seit langer Zeit, dass Gewalt gegen Mensch und Tier den gleichen Wurzeln entspringen. Die meisten Massenmörder haben vorher Tiere gequält und getötet. In den Intensiv-Tierhaltungen und Schlachthöfen bleiben die Taten meistens unentdeckt oder werden, wenn überhaupt, nur mit Bagatellbussen geahndet. Obwohl es unfassbar viele Filmbeweise von perversesten Quälereien weltweit gibt, werden die Taten von der Tierindustrie jedes Mal als Einzelfälle dargestellt. Wenn sich die Gesellschaft nicht entschliesst, das systematische Quälen und Töten von Tieren zu beenden und zu ächten, wird ein friedlicheres Zusammenleben unter den Menschen nicht möglich sein.


04.08.2011

Hier ein lesenswerter Artikel über die ethische Basis des Veganismus von Angel Flinn. Sie ist Direktorin von Outreach for Gentle World – einer Non-Profit Organisation, deren Kernaufgabe ist es, zum Aufbau einer friedlichen Gesellschaft beizutragen. Dies geschieht durch Aufklärung der Öffentlichkeit über die Gründe vegan zu leben, über die Vorteile der veganen Lebensweise und wie man den Übergang zum Veganismus gestalten kann. Den Originalartikel in Englisch finden Sie hier:

http://www.care2.com/causes/legal-slavery-in-the-21st-century.html?page=1

 

Hier die deutsche Übersetzung:

Die legale Sklaverei des 21. Jahrhunderts

Während Tierschutz ein Anliegen vieler Zivilisationen der Weltgeschichte gewesen ist, können seine Anfänge in der modernen westlichen Zivilisation mit der utilitaristischen Philosophie Jeremy Benthams und der Gründung der Königlichen Gesellschaft zur Verhinderung von Tierquälerei im Jahr 1824 auf das frühe 19. Jahrhundert in Grossbritannien zurückgeführt werden. Seitdem sind Tausende von Tierschutzorganisationen entstanden, unzählige Versuche unternommen und Milliarden von Dollar ausgegeben worden, um Gesetze und Vorschriften zu verabschieden, um nichtmenschliche Tiere vor „unnötiger Grausamkeit“ zu schützen.

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22.07.2011
Neue Studie: Zu viel Kalzium ist schlecht für die Gesundheit der Knochen

Im British Medical Journal wurden kürzlich interessante Ergebnisse über den Zusammenhang von Kalziumzufuhr und dem Risiko von Knochenbrüchen veröffentlicht (BMJ 2011; 342: D1473). Diese Langzeitstudie mit über 60.000 Frauen in Schweden verfolgte die Kalziumaufnahme dieser Frauen und ihrer Knochenbrüche für 19 Jahre (1987-2006).

Die Frauen mit der niedrigsten Kalziumaufnahme hatten, wie erwartet, die meisten Frakturen. Diejenigen mit einer mittleren Kalziumzufuhr von etwa 750 mg Kalzium pro Tag, hatten eine sehr viel geringere Bruchrate. Diejenigen mit dem höchsten Verbrauch von Kalzium konnten die Knochenbruchrate nicht reduzieren, sondern hatten sogar eine höhere Rate an Hüftfrakturen.

Auch diese Studie erschüttert den Mythos von der reinen gesunden Milch und ihrem Kalzium. Der gesundheitsschädliche Hormoncocktail und die hohe Konzentration an gesättigten Fettsäuren haben Milch, Käse und andere Milchprodukte als erhebliches gesundheitliches Risiko entlarvt. Die Verbindungen zu Krebserkrankungen, Herzinfarkt, Bluthochdruck, Diabetes, Demenz, Osteoporose, Fettleibigkeit usw. konnte in vielen wissenschaftlichen Studien aufgezeigt werden. Das einzige Argument, was noch scheinbar für die Milch sprach, war das Kalzium. Aber es war tatsächlich nur ein verlogenes Scheinargument der Werbeindustrie und ihrer Auftraggeber: 

  • In vielen Gemüsesorten (z.B. Brokkoli) ist genügend Kalzium für die Versorgung des Menschen enthalten.
  • Die Bioverfügbarkeit aus Gemüse ist zudem etwa doppelt so hoch wie aus Milch.
  • Es kommt zudem auf eine optimale Versorgung mit Kalzium an. Zuviel Kalzium ist offensichtlich schädlich.

Bei allen essentiellen Nährstoffen wie Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und ungesättigten Fettsäuren ist auf eine ausreichende Zufuhr durch eine abwechslungsreiche Kost zu sorgen, aber zu hohe Dosierungen mit Nahrungsergänzungspräparaten sollten unbedingt vermieden werden. Schädliche oder giftige Substanzen wie Hormone, Pestizide, Schwermetalle sollte man ebenfalls vermeiden, indem man auf Fleisch, Milch, Milchprodukte und Fisch verzichtet und sich abwechslungsreich vegan ernährt. Ergänzt man die vegane Ernährung noch mit Vitamin B 12, dann ist dies gesund und man schont Umwelt, Klima und Tiere.

Quelle: BMJ 2011;342:d1473.

www.prweb.com/releases/prweb2011/7/prweb8647974.htm


22.07.2011
Sonnenprodukte mit chemischen Lichtschutzfiltern haben hormonelle Wirkungen, gelangen über die Haut in den Körper und über die Muttermilch in Neugeborene

Am 18.07.2011 kam in der ZDF Sendung WISO ein Bericht zu diesem Thema.

Zwei Schweizer Wissenschaftler von der Uni Zürich erforschen seit Jahren die gesundheitlichen Auswirkungen von chemischen Lichtschutzfiltern. Es ist schon seit vielen Jahren bekannt, dass die am häufigsten in Sonnenprodukten und anderen kosmetischen Artikeln gebrauchten Lichtschutzfilter in den Körper eindringen können und dort hormonelle Wirkungen entfalten. Absolut erschreckend ist die Feststellung, dass die chemischen Lichtschutzfilter auch in der Muttermilch zu finden sind und so vom Säugling aufgenommen werden. Wer weiss, wie gefährlich es ist, Hormone ohne medizinische Indikation aufzunehmen, wird die Bedeutung dieser Befunde zu würdigen wissen. Seit Jahren ist der Zusammenhang zwischen Milchkonsum und den häufigsten Krebsarten bei Mann und Frau bekannt. Zurückgeführt wird dieser Zusammenhang auf den Hormoncocktail (Wachstumshormone, Schwangerschaftshormone usw.) in der Milch. Ich habe mehrfach darüber berichtet.

Deshalb folgende Hinweise:

  • Vermeiden Sie Sonnenprodukte mit chemischen Lichtschutzfiltern.
  • Achten Sie auch darauf, dass auch in Ihren normalen Pflegeprodukten keine Lichtschutzfilter enthalten sind.
  • Verwenden Sie Produkte mit mineralischen Filtern (Zinkoxid und Titandioxid). Diese sind gesund, haben aber den Nachteil, dass sie auf der Haut etwas weisseln können.
  • Beachten Sie, dass Sie Sonnenprodukte nur bei einem langen Aufenthalt in der Sonne brauchen, um einen Sonnenbrand zu verhüten. Sonnenbestrahlung ohne Sonnenbrand ist gesund, weil das wichtige Vitamin D in der Haut gebildet wird. Durch Lichtschutzfilter wird auch weniger Vitamin D in der Haut gebildet.
  • Es gibt heute schon Sonnenschutzpräparate ohne chemische Lichtschutzfilter und ohne mineralische Filter auf der auschliesslichen Basis von Hautschutzvitaminen.

Zur ZDF WISO-Redaktion mit dem Video des Beitrags:

http://wiso.zdf.de/ZDFde/inhalt/16/0,1872,8272080,00.html


22.07.2011
Reptilienjagd für teures Leder in Indonesien

Am 17.07.2011 wurde im Weltspiegel (ARD) ein Beitrag über Leder gezeigt, welches von Schlangen und Echsen stammt. Die Behauptung, dass dieses Leder aus speziellen Züchtungen kommt, erweist sich als meistens falsch. Ausserdem ist es hinsichtlich des Leids vollkommen belanglos, ob es sich um ein gezüchtetes oder ein in der Wildnis gefangenes Tier handelt. Diese Tiere werden lebendig bis zum Platzen mit Wasser gefüllt und dann bei lebendigem Leib gehäutet. Wenn ich dies alles sehe, dann mutet der Begriff „Menschenwürde“ geradezu grotesk an. Das ist würdelos. Von den Tätern und den Konsumenten, die es finanzieren.

Bitte informieren Sie die Menschen, die Reptilienleder eventuell als ethisch korrekteres Leder ansehen.

Quelle: http://www.daserste.de/weltspiegel/beitrag_dyn~uid,en2qiu5tr3pcm8ch~cm.asp


22.07.2011
Klimawandel 

Bekanntlich ist die Tierindustrie und damit der Konsum von Fleisch, Milch und anderen tierlichen Produkten die Hauptursache der Klimakatastrophe. Während sich die Menschen noch mit diesen gesundheitsschädlichen Produkten krank essen, ihre Haustiere mit fleischhaltiger Kost füttern und nebenbei noch Eisbär Knut bewundern bzw. um ihn trauern, müssen die Artgenossen von Knut die Gewissenlosigkeit und Verbrechen der Menschen ausbaden. Weil das Eis schmilzt und das nächste Land weit entfernt ist, müssen die Eisbären hunderte von Kilometern über Tage im Meer schwimmen. Einige schaffen es nicht und die meisten ihrer Jungen ertrinken völlig entkräftet.

An einem weiblichen Eisbär konnte nun die Tragödie exemplarisch aufgezeigt werden, da sie mit einem Sender ausgestattet war. Im eisigen Meer schwamm sie unglaubliche 687 km in 9 Tagen. Ihr Junges starb, da es nicht annähernd solch eine Strecke schwimmen konnte. Die Bärin verlor 22 % ihres Körpergewichts. Bekanntlich ist die Mutter-Kind-Beziehung auch bei Bären extrem stark ausgeprägt. Bärenmütter verteidigen ihre Jungen bis zum Letzten. Die persönliche Tragödie dieses Tieres ist kaum vorstellbar, als sie ihr Junges verlor während sie um ihr eigenes Leben kämpfen musste.

Diese Katastrophen sind ebenso wie die mittlerweile immer häufiger auftretenden extremen Wettersituationen gerade in den Entwicklungsländern Folge des Klimawandels. Die Hauptursache des Klimawandels ist die Produktion von tierlichen Produkten. Produziert werden Fleisch, Milch, Käse usw., weil Konsumenten dafür zahlen. Die Konsumenten sind also der entscheidende Faktor für das Klima, die Umwelt und die Tiere. Aber davon lassen sich die Knutverehrer und die Liebhaber von Fleisch und Käse ihren Appetit nicht verderben. Auch das Füttern der geliebten Kuscheltiere mit Fleisch geht weiter. Wie sagte doch Bert Brecht: „Erst kommt das Fressen und dann die Moral.“

www.care2.com/causes/polar-bear-swims-9-days-her-cub-doesnt-make-it.html


22.07.2011
Vegane Tierernährung

Auf den letzten Newsletter mit dem Thema der veganen Tierfütterung erhielt ich viele positive Zuschriften und einen negativen Eintrag auf der ProVegan Webseite in „Gäste-Kommentare“: http://www.provegan.info/de/gaeste-kommentare-lesen-schreiben/

Da dieses Thema für die Gesundheit der Tiere und das eigene ethisch korrekte Verhalten wichtig ist, und offensichtlich nicht alle die Bedeutung dieses Themas für alle Tiere verstanden haben, möchte ich meine Antwort als Ergänzung zum letzten Newsletter an dieser Stelle anfügen:

Die Nachricht von Julia H. ist ein gutes Beispiel dafür, wie Menschen argumentieren, wenn sie mit unangenehmen Fakten konfrontiert werden. Deshalb nehme ich gerne dazu Stellung ...

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15.07.2011
Neue Studie zeigt: Milchprodukte machen fett, Getreide und Gemüse halten schlank

Kinder mit dem höchsten Konsum an Milchprodukten sind fast doppelt so häufig übergewichtig im Vergleich zu denen, die am wenigsten Milchprodukte konsumieren. Dies zeigt eine neue Studie, die im Nutrition Journal veröffentlicht wurde und auf den Ergebnissen von 1.764 Kindern basiert. Weiter zeigt die Studie, dass der Verzehr von Getreide und Gemüse den gegenteiligen Effekt von Milchprodukten hat. Je mehr Getreide und Gemüse von Kindern gegessen wird, desto weniger wahrscheinlich ist es, dass sie übergewichtig sind.

Da die Verfettung der Menschen epidemische Ausmasse annimmt und insbesondere Kinder davon betroffen sind, deren Eltern sich nicht um die Ernährung ihrer Kinder kümmern und / oder Fleisch und Milchprodukte für gesund halten, und Übergewicht eine ideale Grundlage für viele tödliche Erkrankungen darstellt, ist es wichtig, die Nahrungsmittel zu identifizieren, die zu Übergewicht und schwerwiegenden Erkrankungen führen. Dies ist wieder eine von vielen wissenschaftlichen Studien, die Milch und Milchprodukte als gesundheitsschädlich identifizieren. Wenn man sich dann noch vergegenwärtigt, dass auf der Webseite des deutschen Verbraucherschutzministeriums direkte Werbung für angeblich gesunde Milch und Milchprodukte gemacht wird, dann fragt man sich automatisch, ob man es mit totalem Unwissen, bewusster Ignoranz oder zu starker Nähe zu den Profiten der Agrarindustrie zu tun hat.

Referenz: Matthews VL, Wien M, Sabaté J. The risk of child and adolescent overweight is related to types of food consumed. Nutr J. 2011;10:71. 


15.07.2011
Vegane Tierfütterung

Immer wieder werde ich nach veganer Hunde- und Katzenfütterung gefragt. Deshalb möchte ich dieses Thema im heutigen Newsletter aufgreifen.

Bei der heutigen Auswahl an veganem Futter ist vegane Fütterung kein Problem mehr. Es ist sogar aus meiner Sicht ein MUSS, weil Hunde nach allen bisherigen Erfahrungen mit veganer Fütterung gesünder sind, länger leben und auch keine anderen Tiere für den eigenen Hund gequält und getötet werden müssen. Denn ethisch ist es mehr als zweifelhaft, selbst auf tierliche Produkte zu verzichten, weil man die Quälerei, Tötung und Ausbeutung von Tieren nicht aktiv durch den eigenen Konsum in Auftrag geben möchte, gleichzeitig aber wegen dem eigenen Haustier diese Quälereien, Tötungen und Ausbeutungen in Auftrag gibt. Warum sollte das eigene Haustier mehr wert sein als die Tiere, die für das eigene Tier gequält, getötet und ausgebeutet werden? Aber zum Glück kann man die Vorteile für alle Tiere miteinander verbinden. Durch eine vegane Fütterung.

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20.06.2011
Wieder eine Studie: Fleischverzehr ist mit einem signifikant erhöhten Brustkrebsrisiko assoziiert

Die Studie untersuchte den Zusammenhang zwischen Fleischverzehr und Brustkrebsrisiko. 2386 Frauen mit Brustkrebs wurden mit 1703 gesunde Frauen verglichen. Eine hohe Zufuhr von Fleisch war mit einem signifikant erhöhten Brustkrebsrisiko assoziiert.

Referenz: Fu Z et al.: Well-done meat intake and meat-derived mutagen exposures in relation to breast cancer risk: the Nashville Breast Health Study; Breast Cancer Rs Treat. 2011 May 3

http://www.springerlink.com/content/v4p4128m030q6p33/


20.06.2011
Leserbrief zum Interview mit Klaus Pittschieler „Sechs Monate lang nur Stillen führt beim Baby zu Mängeln“ am 18.06.2011 erschienen in der Dolomiten-Zeitung

Offensichtlich befindet sich der „Ex-Primar“ nicht auf dem letzten Stand der Wissenschaft oder verfolgt die Interessen der Lebensmittelindustrie. Die von Pittschieler geforderte Beifütterung ab der 17. Lebenswoche widerspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach Kinder ein halbes Jahr lang ausschliesslich gestillt werden sollten. Das alleine ist schon ein starkes Stück!

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16.06.2011
EHEC - ein guter Beitrag im ZDF Magazin Frontal 21 über die Ursache in der Intensiv-Tierhaltung

Wie bereits im letzten Newsletter erklärt, ist der Ursprung der EHEC-Keime die Intensiv-Tierhaltung mit der unnatürlichen Fütterung von Kraftfutter. Diese enormen Mengen an Keimen landen schliesslich auf Feldern, in Gewässern und in der gesamten Umwelt. Dass so die Keime auch auf Nahrungspflanzen übertragen werden, ist nicht zu vermeiden. Letztlich müssen so auch die Veganer die Sünden derjenigen ausbaden, die meinen, nicht auf Fleisch und Milch verzichten zu können. Ein guter Beitrag in Frontal 21 zeigt dies:

zum Filmbericht ...


10.06.2011
EHEC ist nur ein weiteres Zeichen für den ganz normalen Wahnsinn

EHEC ist in aller Munde. Zurzeit sind 29 Personen an dieser Erkrankung verstorben. Tragisch wie jeder vorzeitige Tod. Was mich aber erzürnt, ist die Scheinheiligkeit von Politikern und nachgeordneten Organisationen. Für alle scheint die Sorge um die Gesundheit der Bürger das Wichtigste zu sein. Doch stimmt das wirklich?

Hysterische Empfehlungen und Verunsicherungen durch Politiker und Organisationen sind an der Tagesordnung. Gurken, Tomaten, Salat und Sprossen werden beschuldigt, obwohl keine Beweise vorliegen. Warum entrüstet sich die Politik nicht über die Intensivtierhaltung, die diese Erreger in dieser Form wahrscheinlich erst hervorgebracht hat und massiv überall für deren Verbreitung sorgt? Denn es ist längst bekannt, dass erst die widernatürliche Verfütterung von Kraftfutter und Mais an Rinder zur explosionsartigen Vermehrung dieser Escherichia coli Stämme (zu denen EHEC gehört) im Verdauungstrakt der Rinder und Kühe führt. Ohne diese perverse Intensivtierhaltung gäbe es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weder die Erkrankungen durch EHEC-Erreger noch die anderen durch Intensivtierhaltung ausgelösten Seuchen. Schauen Sie sich bitte den Film am Ende dieses Artikels an!

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30.05.2011
Neue Studie über Milch, Kalzium, Knochenbrüche und Osteoporose

Ganz aktuell gibt Dr. Neal Barnard, der Präsident der PCRM (eine der grössten Ärztevereinigungen weltweit) die Ergebnisse einer neuen Studie über Milch, Kalzium, Knochenbrüche und Osteoporose bekannt. Zum wiederholten Male wird wissenschaftlich nachgewiesen, dass Milch und Milchprodukte keine starken Knochen machen, sondern ganz im Gegenteil ein Grund für schwache Knochen und vermehrte Knochenbrüche sind. Wie bereits im letzten Newsletter geschildert, verursachen die sauren Aminosäuren und die Hormone in Milch und Milchprodukten ernste gesundheitliche Gefahren und Probleme. Bedenken Sie bitte, dass tierliche Nahrungsmittel nicht nur Ihre Gesundheit, sondern auch Tiere, Umwelt, Klima und Mitmenschen in der Dritten Welt schädigen (www.provegan.info/konsum-und-die-folgen.html). Dagegen ist eine abwechslungsreiche und ausgewogene vegane, also rein pflanzliche Ernährung (ergänzt mit Vitamin B12) das Beste für Ihre Gesundheit, die Tiere, die Umwelt, das Klima und für die hungernden Menschen in der Dritten Welt. Ich möchte an dieser Stelle auch noch einmal die kurze Stellungnahme und Begründung der PCRM anführen, warum der Veganismus die gesündeste Ernährung darstellt:

„Vegane Ernährung, die keine tierlichen Produkte enthält, ist sogar gesünder als vegetarische Ernährung. Vegane Ernährung enthält kein Cholesterin und sogar weniger Fett, gesättigte Fettsäuren und Kalorien als vegetarische Ernährung, weil sie keine Milchprodukte und Eier enthält. Die wissenschaftliche Forschung zeigt, dass die gesundheitlichen Vorteile zunehmen, wenn die Menge der Nahrung aus tierlichen Quellen in der Ernährung verringert wird, was die vegane Ernährung zur gesündesten insgesamt macht.“

Hier die Stellungnahme von Dr. Neal Barnard (http://pcrm.org/news/blog/index.html):

Erhöhte Kalziumzufuhr kein Schutz vor Knochenbrüchen oder Osteoporose

Eine neue Studie, die im British Medical Journal1 veröffentlicht wurde, hat herausgefunden, dass Menschen, die die höchsten Mengen von Kalzium aufnahmen, keine Reduzierung bei Knochenbrüchen und Osteoporose aufwiesen. Im Gegenteil hatten diejenigen, die das meiste Kalzium (mehr als 1.137 Milligramm pro Tag) aufnahmen, höhere Raten an Hüftfrakturen und ähnliche Raten bei Osteoporose, verglichen mit jenen, die weniger konsumierten. Die Forscher untersuchten 61.433 schwedische Frauen im Alter von über 19 Jahren und schlossen aus den Daten, dass eine Aufnahme von mehr als 700 Milligramm Kalzium pro Tag keinen signifikanten Nutzen für die Verbraucher bzw. für die Gesundheit der Knochen hat.

Frühere Studien haben ähnliche Ergebnisse gezeigt. Die Nurses' Health Study2, die mehr als 75.000 Frauen über einen Zeitraum von 18 Jahren untersuchte, zeigte keine schützende Wirkung in Bezug auf das Frakturrisiko durch einen erhöhten Milchkonsum. Ebenso zeigte 1994 eine Studie an älteren Männern und Frauen in Sydney, Australien, dass ein höherer Verbrauch von Milchprodukten mit einem erhöhten Frakturrisiko assoziiert ist. Diejenigen mit dem höchsten Verbrauch an Milchprodukten hatten ein etwa doppelt so hohes Risiko für Hüftfrakturen im Vergleich zu denen mit dem niedrigsten Verbrauch.3

Die Menschen mögen das Risiko überdenken, der durch eine hohe Kalziumaufnahme (in Form von Milchprodukten) entsteht. Ein erhöhtes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken und zu sterben wurde dem Milchkonsum4,5 zugeordnet und das gleiche könnte für Eierstockkrebs gelten.6

Die Studien:

  1. Warensjo E, Byberg L, Melhus H, et al. Dietary calcium intake and risk of fracture and osteoporosis: prospective longitudinal cohort study. BMJ. 2011;342:147.
  2. Feskanich D, Willett WC, Colditz GA. Calcium, vitamin D, milk consumption, and hip fractures: A prospective study among postmenopausal women. Am J Clin Nutr. 2003;77:504-511.
  3. Cumming RG, Klineberg RJ. Case-control study of risk factors for hip fractures in the elderly. Am J Epidemiol. 1994;139:493-503.
  4. Chan JM, Stampfer MJ, Ma J, Gann PH, Gaziano JM, Giovannucci E. Dairy products, calcium, and prostate cancer risk in the Physicians’ Health Study. Am J Clin Nutr. 2001;74:549-554.
  5. Chan JM, Gann PH, Giovannucci EL. Role of diet in prostate cancer development and progression.J Clin Oncol. 2005;23:8152-8160.
  6. Cramer DW, Harlow BL, Willet WC. Galactose consumption and metabolism in relation to the risk of ovarian cancer. Lancet. 1989;2:66-71.

27.05.2011
Interview mit Robert Cohen

Auf der Internetseite NaturalNews.com fand ich ein sehr interessantes Interview, das der Gesundheitsforscher, Autor und mit Preisen ausgezeichnete Journalist Mike Adams mit dem Ernährungs- und Milchexperten Robert Cohen geführt hat. Robert Cohen hat mehrere Bücher über Milch veröffentlicht und betreibt die Webseite NotMilk.com.

Das Interview ist deshalb so interessant, weil es die gesundheitlichen Gefahren von Milch anschaulich und leicht verständlich beschreibt, so dass es auch ein Laie gut versteht. Je mehr ich mich als Arzt in den letzen Jahren mit Milch und Milchprodukten beschäftigt habe, desto klarer wurde mir, dass es wohl keine andere gesundheitliche Gefahr gibt, die so unterschätzt wird, wie die der Milch. Das irrwitzige daran ist, dass die Gefahren von Milch und Milchprodukten nicht nur unterschätzt werden, sondern Milch und Milchprodukte sogar in weiten Bevölkerungskreisen als gesund gelten, ja sogar für das Gesundbleiben als notwendig angesehen werden. Sogar vermeintliche Experten posaunen dies immer wieder in die Welt, obwohl die wissenschaftlichen Fakten ganz anderes verlauten lassen.

Zum leichteren Verständnis habe ich dieses lange Interview ins Deutsche übersetzt. Lesen Sie es, es lohnt sich auf jeden Fall!

Interview mit Robert Cohen, Autor von "Milk, the Deadly Poison; Milch, das tödliche Gift" und NotMilk.com

Mike Adams: Wären Sie bereit, den Leuten einen Überblick zu verschaffen, die nicht so sehr mit dem realen Hintergrund von Milchprodukten und Kuhmilch vertraut sind? Was sind die wichtigsten Dinge, die Menschen über Milch wissen sollten, die sie nicht schon kennen?
 
Robert Cohen: Die wahre Geschichte ist, dass Milchprodukte die leckersten Speisen auf diesem Planeten sind. Es gibt nichts Schöneres als Käse - ein Tag ohne Käse ist ein Tag ohne Sonnenschein. Milch ist lecker, besonders wenn man 12 Pfund nimmt, das Wasser entfernt, mit Zucker vermischt, einfriert und ein Sahnehäubchen daraufsetzt. Milch, Milchprodukte, Käse, Eiscreme, Joghurt - ich wusste damals nicht, wie ich jemals ohne diese Dinge hätte leben können. Ich war wahrscheinlich zusammen mit meinen Kindern der größte Konsument von Milchprodukten im Bundesstaat New Jersey. Bis eines Tages etwas namens Gentechnik auf unserem Tisch landete und ich eine Untersuchung begann, ob ich meinen Kindern die gute alte gesunde Milch oder gentechnisch veränderte Milch zu trinken geben sollte.

Ich betrieb früher ein Labor. Ich forschte und versuchte einen ziemlich guten Überblick über all die Kontroversen in Bezug auf Gentechnik zu bekommen. Das war im Jahr 1994, und ich begann, wissenschaftliche Zeitschriftenartikel über gentechnisch veränderte Milch zu lesen. Ich begann die Untersuchung, rief Monsanto (größter Gentechnik-Konzern der Welt; Anm. des Übersetzers) an und sprach mit ihren Wissenschaftlern. Eines Tages verstand ich die Zusammenhänge, nachdem ich Wochen,  Monate, Jahre mit Untersuchungen zugebracht hatte. Ich verstand, was es mit Milch auf sich hatte! Jeder Schluck Kuhmilch enthält Viren, Eiter, Bakterien, wirkungsvolle Wachstumshormone, Allergien auslösende Proteine, Antibiotika, Pestizide, Fett, Cholesterin und Dioxin! Und welche dieser Dinge möchten Sie in Ihrem Körper haben?

Mike Adams: Nun ist dies ein großer Schock für die meisten Menschen, glaube ich, diese Art von Informationen zu hören.

Robert Cohen: Nun, wissen Sie, es ist wirklich nicht ein Schock, weil die meisten Ihrer Leser es erst dann für makaber halten würden, wenn ich zu ihnen sagte: "Hier ist ein schönes eiskaltes Glas Milch vom Schwein, das Sie zu Ihrem Schokoladenkuchen trinken können", oder "Wie wär's mit etwas Hundemilch zu Ihren Schokoladekeksen". Sie würden sagen: "Auf keinen Fall!" Instinktiv würden sie es nicht tun. In der Tat könnte man sie nicht einmal mit einem gekühlten Glas menschlicher Muttermilch locken. Ihnen würde schon bei dem Gedanken übel, weil sie wissen, dass die Substanzen in diesen Milchsorten für die Jungen der jeweiligen Spezies bestimmt sind.

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16.05.2011
Fehlinformationen über vegane Ernährung

Immer wieder tauchen Fehlinformationen über vegane Ernährung auf, die von Autor zu Autor weitergegeben werden, offensichtlich ohne auf die Erkenntnisse wissenschaftlicher Studien Rücksicht zu nehmen.

Mangelerscheinungen für Eiweiss, Kalzium, Eisen und Vitamin D typisch für vegane Ernährung. Tatsache ist aber ...

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10.05.2011
Guter Artikel im Wiesbadener Kurier

Ein guter Artikel im Wiesbadener Kurier mit dem Titel „Schwerverdauliche Lektüre“ erregte meine Aufmerksamkeit. Nicht die Buchbeschreibung von „Anständig essen“ an sich begeisterte mich, sondern wie klar der Journalist die Sache der Tiere auf den Punkt brachte:

„Anständig gegessen wird selten. Unanständig essen ist die Regel.“

Nur in einem stimme ich dem Autor nicht zu: „Vegetarier sein ist schwer.“ Ich selbst lebe seit vielen Jahren vegan. Ich vermisse nichts und geniesse täglich die abwechslungsreiche vegane Küche neu.

Auch Goethe wird vom Autor zitiert: „Wer Tiere quält, ist unbeseelt und Gottes guter Geist ihm fehlt, mag noch so vornehm drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun.“ Heute würde Goethe sicherlich schreiben: „Wer mit dem Konsum von Fleisch, Milch und Eiern Tiere quält, ist unbeseelt und Gottes guter Geist ihm fehlt, mag noch so vornehm drein er schaun, man sollte niemals ihm vertraun“.

zum Artikel


10.05.2011
Erweiterung ProVegan-Webseite durch „Kurzüberblick: Wissenschaftliche Studien“ und „Kurzüberblick: Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente“

Die ProVegan-Webseite wird erweitert durch einen „Kurzüberblick: Wissenschaftliche Studien“ zum Thema Ernährung. Hier werden internationale Studien und deren Ergebnisse in wenigen Sätzen verständlich für den medizinischen Laien zusammengefasst. Wer mehr oder die gesamte Studie lesen möchte, für den sind die Referenzen der jeweiligen Studien angegeben.
zum Download (PDF)

Der „Kurzüberblick: Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente“ ist ebenfalls neu. Hier wird das Wichtigste über die verschiedenen Nährstoffe, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente insbesondere auch in ihrem Bezug auf die vegane Ernährung in aller Kürze und einfach aufbereitet dargestellt. Eine kurze und prägnante Information auch für den medizinischen Laien.
zum Download (PDF)

Liest man beides durch, so erkennt auch der medizinische Laie sofort, dass die vegane Ernährung die gesündeste ist.


26.04.2011
Die Würde(losigkeit) des Konsumenten

Ständig kommen Videobeweise über die Grausamkeiten in der Tierhaltung zutage. Schon die offenen, mit Genehmigung der Betreiber gemachten Filmaufnahmen von den „ganz normalen“ Intensivtierhaltungen lösen bei jedem mitfühlenden Menschen Unverständnis, Trauer oder Wut aus. Verdeckte Undercover Filmaufnahmen offenbaren aber das, was wirklich oft hinter den Schlachthausmauern und in den Tierfabriken abgeht:

http://www.mercyforanimals.org/calves/

http://www.mercyforanimals.org/ohdairy/

Tiere werden von den dortigen Arbeitern bewusst sadistisch gequält. Erst wenige Tage alte Kälbchen werden aus reiner perverser Lust mit Knüppeln verprügelt, es wird mit Mistgabeln auf sie eingestochen, sie werden mit Spitzhacken so brutal wie möglich getötet oder halbtot gehackt und dann schwerverletzt auf einen Haufen mit anderen Kälbchen geworfen. Immer wieder und wieder werden solche Aufnahmen gemacht. Schon vor Jahren schockte mich ein Bericht über europäische „Herodesschlachthäuser“, in denen wenige Tage alte Kälbchen mit Ketten halbtot geschlagen und noch strampelnd in den Container geworfen wurden. Warum dies alles? Weil die vom Staat subventionierten Milch- und Butterberge nur durch schwangere Kühe möglich sind. Dadurch werden so viele Kälbchen geboren, die nicht alle zu Fleisch und Wurst verarbeitet werden können und deshalb als „Abfall“ enden, nachdem man sie vorher noch zu Tode misshandelt hat.

Warum misshandeln offenbar nicht wenige Sadisten in Schlachthäusern und Tierfabriken diese Tiere? Gehen insbesondere psychisch abnorme Persönlichkeiten zu diesen Stätten der Tierqual und des Todes? Oder werden dort viele psychisch abnorm?

Ich denke, dass wir es mit einem kranken System zu tun haben, in dem Ausbeutung, Zwang, Gewalt und Tod zusammengehören. Warum sollte man Tiere auch gut behandeln, die eh für den Schlachter bestimmt sind oder wie Milchkühe bis zum Letzten ausgelaugt werden und dann ebenfalls als Wurst enden? Um Tiere gut zu behandeln, braucht man ein Minimum an Mitgefühl mit den Tieren. Aber wie hält ein normaler Mensch mit Mitgefühl den Tod oder die lebenslange qualvolle Ausbeutung eines gemochten oder gar geliebten Tieres aus? Es ist offensichtlich, dass Mitgefühl und Ausbeutung/Tierquälerei/Tötung nicht gut zusammen passen. Und genau deshalb sollte man sich als halbwegs intelligenter Mensch nicht der absurden Hoffnung hingeben, dass ausgerechnet die Tiere, von denen Fleisch, Milch, Milchprodukte und Eier stammen, durch Streicheln zu Tode gebracht bzw. mit Liebkosungen ausgebeutet werden.

Nach vielen Jahren Erfahrung mit dieser Materie steht für mich fest:

  1. Schon im Einklang mit den „Tierschutz“gesetzen werden Tiere mit staatlicher Erlaubnis gequält, sowohl in Europa und den USA als auch in Asien.
  2. Hinter den Mauern von Schlachthöfen und Tierfabriken finden brutalste Tierquälereien durch perverse Sadisten statt. Wahrscheinlich in weit höherem Maße, als man sich das vorzustellen wagt.
  3. Wer Fleisch, Milch, Milchprodukte und Eier konsumiert, bezahlt genau für dieses System und verschuldet es damit. Nicht nur Sadisten sind die Täter, sondern noch vielmehr der Konsument. Und alles nur wegen eines banalen Geschmackserlebnisses, das noch dazu krank macht.

Mir fällt zu alle dem immer wieder der Satz von Joaquin Phoenix ein, den er am Ende des Dokumentarfilms “Earthlings” über die geschilderten, ständig sich wiederholenden Verbrechen an den Tieren sagte: „Das systematische Quälen und Töten von empfindungsfähigen Wesen zeigt den tiefsten Punkt an Entwürdigung/Würdelosigkeit den die Menschheit erreichen kann.“ Ich meine: „Das Bezahlen für das systematische Quälen und Töten von empfindungsfähigen Wesen zeigt den tiefsten Punkt an Entwürdigung/Würdelosigkeit den ein Konsument erreichen kann.“


15.04.2011
Eier und Cholesterin erhöhen das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes

Der Verzehr von Eiern erhöht nach einem Artikel im American Journal of Epidemiology das Risiko für Schwangerschafts-Diabetes. Die Forscher analysierten zwei Studien (Omega Cohort Study und Alpha Case-Control Study) und stellten fest, dass mit steigendem Verzehr von Eiern und Cholesterin auch das Risiko von Schwangerschaftsdiabetes ansteigt. Frauen, die die meisten Eier (sieben oder mehr pro Woche) konsumierten, hatten ein 77 Prozent erhöhtes Risiko für Diabetes in der Omega-Studie und eine 165 Prozent erhöhtes Risiko in der Alpha-Studie, verglichen mit denjenigen, die die wenigsten Eier konsumierten.

Quellen:

www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21324948

www.pcrm.org/news/archive110412.html


15.04.2011
Milch, Käse, Milchprodukte und Krankheiten

Milch enthält natürlicherweise einen Cocktail verschiedener Hormone. Durch die ständige Schwangerschaft der Milchkühe enthält sie hohe Konzentrationen an Schwangerschaftshormonen. Wie Sie wissen, ist die Akne hormongesteuert und deshalb auch besonders ein Problem in der Pubertät. Kommen nun zusätzlich noch Hormone über Milch, Milchprodukte und Käse in den Körper, so kann die Auswirkung auf die Haut und die Akne nicht wirklich verwundern. Tatsächlich zeigen wissenschaftliche Untersuchungen, dass der Blutspiegel bestimmter in der Milch enthaltener Hormone sehr eng mit dem Auftreten von Akne korreliert.

Bei der Behandlung der Akne sollte der Verzicht von Milch, Käse und anderen Milchprodukten zur Basisbehandlung gehören. Von Milch und Milchprodukten ist auf jeden Fall auch ohne Akne abzuraten. Denn weit schlimmere Erkrankungen als Akne hängen mit dem Konsum von Milch und Milchprodukten zusammen.

Eine grosse Anzahl von Studien haben einen Zusammenhang zwischen Milchkonsum und einer Vielzahl schwerwiegender Erkrankungen wie Brustkrebs, Prostatakrebs, Alzheimer, Multipler Sklerose, Parkinson, Diabetes Typ I, Diabetes Typ II, Eierstockkrebs, Osteoporose usw. aufzeigen können. Die von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) veröffentlichten Zahlen über die weltweite Brustkrebshäufigkeit korrelieren mit der Höhe des Milchkonsums in den Ländern. Der von der EU in Auftrag gegebene "EU-BST-Human-Report", der die Auswirkungen des Milchkonsums auf die menschliche Gesundheit überprüfte, kam zu dem Schluss, dass von den Hormonen in der Milch das Wachstum von bösartigen Tumoren, insbesondere bei Brust- und Prostatakrebs, gefördert werden kann. In Finnland stellte man fest, dass gleichzeitig mit dem steigenden Milchkonsum die Häufigkeit der Diabeteserkrankungen anstieg.

Milch und Milchprodukte werden trotzdem weiterhin als gesund angepriesen. Das in der Milch enthaltene Kalzium soll eine Wirkung auf den Knochenaufbau haben und als Vorbeugung gegen Osteoporose dienen. Allerdings sprechen die Fakten eine ganz andere Sprache. So sind gerade in den Ländern mit einem hohen Milchkonsum die Osteoporoseraten am höchsten und in den Ländern mit dem niedrigsten Milchkonsum die Osteoporosehäufigkeit am geringsten. Wenn man sich die physiologischen Vorgänge im Körper vor Augen hält, ist dies nicht verwunderlich. Die Bioverfügbarkeit von Kalzium aus der Milch ist im Vergleich zu verschiedenen kalziumreichen Gemüsesorten (z.B. Brokkoli) relativ gering. Das bedeutet, dass die Milch zwar reich an Kalzium ist, aber dieses Kalzium vom Körper nicht so gut aufgenommen und damit nicht so gut genutzt werden kann. Tierliche Eiweissquellen wie Milchprodukte, Fleisch und Eier führen zudem aufgrund des hohen Gehalts an schwefelhaltigen Aminosäuren zu erheblichen Kalziumverlusten über die Nieren.

Der besondere moralische Skandal und die Skrupellosigkeit liegt aus meiner Sicht in der Tatsache begründet, dass nicht nur Milch, Käse und Milchprodukte durch Steuergelder massiv in der EU subventioniert werden, sondern Milch entgegen allen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Beispiel auf der Webseite des deutschen „Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ als gesund seitenlang beworben wird! Die Profitinteressen der Tierindustrie haben anscheinend Vorrang vor den gesundheitlichen Interessen der Verbraucher, vor dem Tierschutz, Umweltschutz und Klimaschutz.

Quellen und empfehlenswerte Literatur:

www.acnehelp.org.uk/dairy.htm Akne-Webseite

www.acnehelp.org.uk/papers/Commentary.pdf (Forschungsbericht über Akne und Milch eines Dermatologen und Universitätslehrers)

www.acnehelp.org.uk/papers/Article1.pdf (Bericht mehrerer renommierter Forscher über Milch und Akne)

Buch über die gesundheitlichen Auswirkungen von Milch und Milchprodukten in deutscher Sprache: „Milch besser nicht“ von Maria Rollinger, erschienen im JOU- Verlag, ISBN 978-3-940236-00-5. Die Rechtsanwältin Maria Rollinger bezieht sich in ihrem Buch auf sichere wissenschaftliche Fakten und ist deshalb besonders glaubwürdig. Sehr lesenswert.


15.04.2011
Korruption?

Haben Sie sich nicht auch einmal die Frage gestellt, warum die vegane Lebensweise von staatlichen Stellen nicht empfohlen, von der Politik nicht unterstützt oder subventioniert wird? Eigentlich unverständlich, wenn man bedenkt, dass ernährungsbedingte Zivilisationskrankheiten eine der Haupttodes- und Krankheitsursachen sind und die richtig durchgeführte vegane Ernährung die gesündeste ist und epidemiologische Untersuchungen vegan lebende Menschen als die gesündesten ausweisen. Die Gesundheitskosten werden zunehmend unbezahlbar. Die Krankenkassenbeiträge steigen und trotzdem haben die Krankenkassen Mühe, die Kosten zu stemmen. Im Interesse der Volksgesundheit und der Finanzierung des Gesundheitswesens wäre die vegane Lebensweise unzweifelhaft ein Segen. Sollte dies nicht auch im Interesse der Politik sein?

Bedenkt man dann noch, dass nach Untersuchungen der FAO (einer Uno-Organisation) die Tierindustrie zum Zwecke der Herstellung tierlicher Produkte die Hauptursache der Klimaerwärmung und massiver Umweltprobleme darstellt, dann sollten doch eigentlich alle Wegweiser der Politik in Richtung vegane Lebensweise zeigen? Das renommierte WorldWatch Institute stellte in einer Studie fest, dass mindestens 51% der klimaschädlichen Treibhausgase aus der Produktion tierlicher Produkte stammt. Mit anderen Worten: Wenn die Menschheit nicht zur veganen Ernährung übergeht, können wir noch so viel CO2 auf anderen Gebieten einsparen, dann wird die Klimakatastrophe nicht zu stoppen sein. Aber worüber diskutiert die Politik?

Ca. 90% der weltweiten Sojaernte und ca. 50% der weltweiten Getreideernte werden zur Fütterung der Tiere in der tierquälerischen Intensivtierhaltung verwendet. Gleichzeitig hungern aber weltweit über 1.000.000.000 Menschen und täglich sterben etwa 43.000 Kinder an Hunger, nur weil die Wohlstandsbürger der Industrienationen mit der zur Verfügung stehenden Pflanzennahrung lieber Tiere mästen, damit sie einem ungesunden Genuss mit Fleisch, Milch und Eiern frönen können, anstatt damit die hungernden Menschen vor dem Hungertod zu retten und satt zu machen. Die an „Nutztiere“ verfütterten Mengen an Pflanzennahrung würden nicht nur alle Hungernden satt machen, sondern würden sogar für viele zusätzliche Milliarden an Menschen ausreichen. Denn die Herstellung von tierlichen Produkten ist eine ungeheure Verschwendung von Nahrungspflanzen. Um zum Beispiel 1 kg Rindfleisch zu „produzieren“, sind ca. 16 kg Pflanzenfutter und ca. 20 Tonnen Wasser notwendig. Ist dies alles mit Humanismus, Mitmenschlichkeit, Solidarität, Fairness, Anstand, Moral usw. vereinbar?

Tierschutzgesetze werden aufgestellt, Tierschutz in die Verfassung aufgenommen und das Tierleid ist dennoch extrem. Die Intensivtierhaltung ist extrem tierquälerisch. Die unsäglichen Grausamkeiten in den Schlachthöfen machen zumindest den mitfühlenden Betrachter fassungslos. Muss man hier nicht zwingend zu der Überzeugung gelangen, dass das gesamte System der Tierausbeutung und Tiernutzung den angeblichen Tierschutzgesetzen und dem sogenannten Humanismus Hohn spricht? Warum lässt die Politik diese brutalen Tierquälereien mit tatsächlich unwirksamen Tierschutzgesetzen zu?

Stattdessen preisen sogar staatliche Stellen auf Webseiten von Ministerien tierliche Produkte wie Milch wahrheitswidrig als gesund an. Dass ein Verbraucherschutzministerium der Tierindustrie für ihre Tierqualprodukte eine kostenlose Werbeplattform bietet, ist ein ungeheuerlicher Vorgang: Gegen die Menschen, gegen die Tiere, gegen die Umwelt, gegen das Klima, aber für den Profit der Tierindustrie! Wie kann das sein?

Friedliche Tierschützer und Tierrechtler werden als Extremisten verunglimpft und sogar auf Wunsch der Tierindustrie als Terroristen verfolgt. So gerade geschehen in Österreich, obwohl sich keine einzige Straftat den Angeklagten nachweisen liess.

Wie ist dies alles erklärbar? Ist ein mehr oder weniger großer Teil der Behörden und Politiker etwa korrupt oder fördern sie aus irgendwelchen Gründen die Profiinteressen der Industrie?

Nachgewiesen wird Korruption freilich selten, weil beide Seiten der Korruption ein Interesse an Geheimhaltung haben. Gäbe es nicht mutige Journalisten, würde man nichts von alle dem erfahren. Im März / April 2011 wurden 4 Europa-Abgeordnete als korrupt enttarnt. Britische Undercover-Journalisten, die sich als Lobbyisten ausgaben, boten den Abgeordneten Geld für Gesetzesänderungen. Die Abgeordneten stimmten dem zu und machten tatsächlich Gesetzeseingaben so wie von den vermeintlichen Lobbyisten gefordert. „Politiker ändern Gesetze für Geld“ stand als Überschrift in der Tageszeitung DIE WELT. Diese Fälle sind nachweisbar, sogar durch Videoaufnahmen von den Gesprächen. (Siehe „Quellen“ unten)

Wenn man die oben aufgezeigten skandalösen Missstände betrachtet, die sich gegen die Gesundheit der Menschen, gegen die Tiere, gegen die Umwelt, gegen das Klima, gegen die Hungernden auswirken, gleichzeitig aber die Politik die Tierindustrie, die für diese skandalösen Missstände verantwortlich ist, mit Milliarden Euro an Steuergeldern in Form von Subventionen beglückt, dann weiss man was Sache ist.

Jeder hat die Möglichkeit, seinen Beitrag gegen dieses System zu leisten:

  1. Vegan zu leben ist ganz einfach. (Nur die Nachfrage durch den Verbraucher hält dieses System am Leben.)
  2. Aktiv andere Menschen über den Veganismus informieren. Nur wenn Menschen gute Informationen erhalten, können sie auch gute Entscheidungen treffen!

Quellen:

http://www.fr-online.de/politik/korrupte-europa-abgeordnete-fliegen-auf/-/1472596/8251942/-/index.html

http://www.welt.de/politik/ausland/article12908183/Korruptes-Bruessel-Politiker-aendern-Gesetze-fuer-Geld.html

http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~E19796AC4C63A46FE8A288F2BCD8547D6~ATpl~Ecommon~Scontent.html


22.03.2011
Veganer sind gesünder

Und sie können über 100 Jahre alt werden. Ein schönes Beispiel dafür aus der Schweiz ist der Veganer Werner Hofstetter, der am 5. Februar 2011 100 Jahre alt wurde:

zum Artikel (PDF)


03.03.2011
Fussballer tritt Eule zu Tode

Auf den ersten Blick wird für viele der Tritt des Fussballers Luis Moreno unverständlich sein. In Wirklichkeit ist es aber ein Symbol für den widerwärtigen Umgang unserer Gesellschaft mit Tieren. Der "normale" Mensch quält und tötet die Tiere nicht selbst in den Tierqualfabriken und Schlachthöfen, sondern er lässt es von denen machen, die es aus finanziellen Gründen machen (müssen) oder aufgrund besonderer charakterlicher Eigenschaften sogar gerne machen. Werden Quälen und Töten dadurch besser, dass man es im Verborgenen erledigen lässt, anstatt es wie Moreno in aller Öffentlichkeit selbst zu erledigen?

zum Video bei YouTube


01.03.2011
Ein aktueller Artikel aus "DER SPIEGEL" über Hühnermast: Subventionen für Qualzucht und Verbrechen

zum Artikel bei SPIEGEL ONLINE


01.03.2011
Fisch, Überfischung und weitere Desaster

85% der Bestände sind nach dem aktuellen Weltfischereibericht der UNO-Organisation für Landwirtschaft und Ernährung (FAO)überfischt oder bis an die Grenze ausgebeutet. Der Konsum von Fischen geht trotzdem weiter, weil es pro Jahr ca. 7% mehr Zuchtfisch gibt. Abgesehen von den negativen gesundheitlichen Auswirkungen von Fisch bedeutet dies für die Umwelt und viele Arten ein Desaster. Zur Zeit kann man in der Tagespresse nachlesen, dass die sowieso vom Aussterben bedrohten Weisskopfadler Kanadas an Hunger sterben. Wegen Überfischung und wegen der Fischläuse aus den Fischfarmen gibt es kaum noch Lachse, die zum Laichen die Flüsse hinauf ziehen und den Weisskopfadlern normalerweise als Nahrung dienen. Den Bären in Kanada wird es wahrscheinlich nicht viel besser gehen, da sie ebenfalls auf den Lachs angewiesen sind.

Meine Meinung: Ein Verbrechen an der Umwelt, an den Tieren und den nachfolgenden Generationen.

Ohne Lachs keine Adler (3sat.de)

Weltmeere bald leergefischt? (tagesschau.sf.tv)


28.02.2011
Studie beweist erneut: Fisch ist gesundheitsschädlich

Bisher war durch mehrere wissenschaftliche Studien bekannt, dass die Belastung von Fisch mit Schwermetallen und anderen Giften (Meere werden als Müllkippen missbraucht) die geistige Leistungsfähigkeit (besonders tragisch bei Kindern) und die Gesundheit insgesamt beeinträchtigt. Eine aktuelle Studie der Emory Universität Atlanta konnte jetzt sogar nachweisen, dass gebratener Fisch das Schlaganfallrisiko steigert.

Das Perfide an dem Märchen vom gesunden Fisch ist die Tatsache, dass die im Fisch enthaltenen gesunden Omega-3-Fettsäuren genauso gut über pflanzliche Öle (Leinöl, Rapsöl) und besondere Algenpräparate zugeführt werden können, ohne gleichzeitig die negativen gesundheitlichen Effekte durch Fisch zu bewirken. Es ist einfach absurd, eine gesunde Stoffgruppe wie Omega-3-Fettsäuren mit Fisch aufnehmen zu wollen, obwohl insgesamt ein negativer gesundheitlicher Effekt durch Fisch resultiert. Eine ähnliche Absurdität finden wir bekanntlich auch bei der Begründung des Fleischkonsums. Nur weil Fleisch Proteine und Eisen enthält, lässt man die insgesamt gesundheitsschädlichen Konsequenzen von Fleisch ausser Acht, obwohl man die gesünderen pflanzlichen Proteine und genügend Eisen auch durch eine abwechslungsreiche rein pflanzliche vegane Kost zu sich nehmen kann.

Referenz: Medical News Today: Eating Fried Fish Linked To Stroke If Regularly Eaten; 23 Dec 2010

http://www.medicalnewstoday.com/articles/212425.php


14.02.2011
Dokumentation auf dem Sender arte über die staatliche Verfolgung von Umwelt- und Tierschützern

Wer als Umwelt- und Tierschützer gegen die Verbrechen von Politikern und Grosskonzernen kämpft und deren Profite gefährdet, wird als Terrorist verfolgt, obwohl kein Mensch verletzt oder gar getötet wird. Man fragt sich automatisch, wer die wahren Verbrecher sind.

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10.02.2011
ARD-Sendung PlusMinus vom 08.02.2011

Ein Fernsehbericht in der ARD-Sendung PlusMinus vom 08.02.2011 zeigt, dass Genpflanzen als Futterpflanzen schlimme Folgen haben. Sämtliches Fleisch, Milch und Eier aus konventioneller Produktion ist betroffen.

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10.02.2011
Ein sehenswertes Video (englisch, aber gut verständlich)

Was man von der Produktion von Fleisch, Milch und Eiern wissen sollte (mit verdeckten Aufnahmen).

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07.02.2011
"Veganer sind auch nur Menschen"

Ein Artikel aus dem Kölner Stadtanzeiger.

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25.01.2011
Ärztlicher Kommentar zum Dioxin-Skandal

Während der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“ am 20.01.2011 mit dem Titel „Schluss mit der Fleischeslust“, in der es u.a. um die Dioxinbelastung von Fleisch und Eiern geht, fiel mir das Zitat von Albert Einstein ein: „Das Universum und die Dummheit der Menschen sind unendlich. Aber beim Universum bin ich mir nicht ganz sicher.“ Die Leute regen sich über eine Dioxinbelastung von Eiern und Fleisch auf ...

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19.01.2011
"Vor dem Fleisch-Gericht"

Ein lesenswerter Artikel von Ingolf Bossenz in der Tageszeitung "Neues Deutschland".

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08.11.2010
Ein aktuelles Video beweist: Die Jagd auf Tiere ist ein brutales Verbrechen.

Angeschossenen Tieren hängen die Därme aus den geschundenen Körpern. Andere siechen über Tage wegen Schusswunden elend dahin. Wenn das kein Verbrechen ist, was soll dann ein Verbrechen sein? Oder sind die Täter nicht zurechnungsfähig, wie der erste deutsche Bundespräsident Theodor Heuss meinte: „Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Die Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit."

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Cholesterin in den Eiern ist gefährlich

Forscher warnen davor, dass der Konsum von Eiern nicht so harmlos ist wie einige Berichte meinen lassen könnten. Die Autoren einer neuen Publikation im Canadian Journal of Cardiology erklären, dass schon das Cholesterin in nur einem Ei den von der American Heart Association und der National Cholesterol Education Program empfohlenen Höchstwert überschreitet. Beide Organisationen empfehlen weniger als 200 Milligramm pro Tag für Menschen mit einem Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen. Die Autoren gehen warnen, dass der Verzicht auf Eier nach einem Herzinfarkt zwar „eine späte aber eine notwendige Maßnahme ist“.

Ein aktueller Bericht der Dietary Guidelines Advisory Committee bekräftigt die Empfehlung für Personen mit kardiovaskulären Erkrankungen und Typ-2-Diabetes die Aufnahme von Cholesterin auf weniger als 200 Milligramm pro Tag zu reduzieren. Diese Empfehlung gilt auch für Personen mit einem hohen Risiko für diese Erkrankungen.

Quelle: Spence JD, Jenkins DJA, Davignon J. Dietary cholesterol and egg yolks: not for patients at risk of vascular disease. Can J Cardiol. 2010;26:e336-e339.


Dr. Henrich fasst die Gründe für den Veganismus kurz zusammen

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Bericht des NDR-Fernsehens über die erheblichen gesundheitlichen Risiken durch Milch.

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Bill Clinton lebt vegan

Der frühere US-Präsident Bill Clinton lebt aus gesundheitlichen Gründen vegan (selten isst er noch Fisch, was er wegen der Umweltschadstoffe in vielen Fischen besser unterlassen sollte). Seine Tochter Chelsea lebt übrigens auch vegan.

Zitat Bill Clinton: "Seit 1986 testeten mehrere hundert Personen eine rein pflanzliche Ernährung. Sie nahmen somit kein Cholesterin aus irgendwelchen Quellen auf. Auf diese Weise veranlassten sie ihren Körper sich selbst zu heilen - atheriosklerotische Blockaden der Blutgefässe und Arterienverkalkungen wurden aufgelöst. 82 % der Personen zeigten diese Ergebnisse, deshalb möchte ich sehen, ob ich einer von diesen sein kann."

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Der Künstler Hagen Rether auf youtube.com mit folgenden Videos:

Hagen Rether – Fleisch, Ernährungsineffizienz und CO2

Hagen Rether – Die Wahrheit über Fleisch


Vortrag von Dr. Neal Barnard (Präsident von PCRM) über Ernährung (englisch):

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Dr. Kwame Asenso enthüllt die Fehlinformationen über Eiweiss in der Ernährung und die schlimmen Folgen für die Gesundheit der Menschen:

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Die Methoden der Fleischindustrie und ihrer Helfer

Am 23.07.2010 erschien unter der Rubrik „Medizinethik“ auf WELT ONLINE der Artikel „Studie empfiehlt für Babys Fleisch – und schürt Angst“.

Vermeintliche Experten der Universität Bonn und des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE) warnten in einer Studie, dass Kindern ein gefährlicher Eisenmangel drohe, wenn nicht nach dem vierten Monat Fleisch zugefüttert werde.

Dies widerspricht den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO, Kinder ein halbes Jahr lang ausschliesslich zu stillen.

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RTL Tofu-Test in einer Imbissbude

zum VideoStatt Fleisch gab es Tofu-Würstchen und Tofu-Schnitzel. Die Reaktionen der Kunden wurde mit versteckter Kamera festgehalten und dabei fiel auf, dass kaum einer den Unterschied bemerkte.

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Ernährung mit Fleisch, Huhn und Fisch erhöht Risiko
für Blasenkrebs

Fleischkonsum erhöht das Risiko für Blasenkrebs. Diese neue Studie der Amerikanischen Gesellschaft für Krebsforschung wurde auf ihrer aktuellen Jahrestagung vorgestellt. Die Forscher untersuchten die Ernährungsgewohnheiten von 884 Teilnehmern mit Blasenkrebs und 878 Kontrollpersonen. Die Wissenschaftler stellten fest, dass diejenigen die Fleisch essen, mit einer bis zu 58 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an Blasenkrebs erkranken. Gut durchgebratenes Fleisch hatte ein fast doppelt so hohes Risiko für Blasenkrebs. Das Erhitzen von Fleisch bei hohen Temperaturen erzeugt Karzinogene wie heterozyklische Amine. Teilnehmer der Studie, die am meisten Speck, Schweinekoteletts, gebratenes Huhn und gebratenen Fisch verzehrten hatten auch ein höheres Risiko an Blasenkrebs zu erkranken.

Referenz: Lin J, Wang JM, Grossman BH, et al. Red meat and heterocyclic amine intake, metabolic pathway genes, and bladder cancer risk. Report presented at: American Association for Cancer Research 101st Annual Meeting; April 17, 2010: Washington DC.


Neue Studie: Milch erhöht Alzheimer-Risiko

PETA fordert sofortigen „Subventions-Stopp“

New York / Gerlingen, 16. April 2010 – Wer sich gesund ernährt, reduziert die Gefahr, an Alzheimer zu erkranken. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von Wissenschaftlern des „Taub Institute for Research on Alzheimer‘s Disease“ an der New Yorker Columbia-Universität.

zum Artikel


Filmbericht über die skandalösen Zustände in Europas Schlachthöfen – Beitrag in den Tagesthemen vom 29.03.2010

Bei den ARD Tagesthemen am 29.03.2010 um 22.25 Uhr wurde der fleischessenden Bevölkerung die Folgen ihres Gaumenkitzels aufgezeigt und über die skandalösen Zustände in Europas Schlachthöfen berichtet. Besonders für ein öffentlich-rechtliches Fernsehen ein erstaunliches Ereignis, da die fleischessenden Redakteure in der Regel nicht gerne über ihre eigenen Sünden berichten und man nicht gerne die werbetreibende Tierausbeuter-Industrie verärgert. Unzählige Tiere werden bei lebendigem Leib zu Tode gequält, zu Tode gebrüht und aufgeschnitten. Und zu meiner großen Überraschung sagte man auch klar, wer der wahre Schuldige an diesen Verbrechen ist: Der Verbraucher.

zum Filmbericht


Extremsport & Veganismus

Sportwissenschaftlerin Dr. Katharina Wirnitzer zeigt in ihrer Dissertation, dass vegane Ernährung für den Leistungssport ideal ist:

zum Artikel


Nicht Fisch! Nicht Fleisch!

Ein Bericht über mehr Ethik in der Ernährung. Veröffentlicht auf sueddeutsche.de.

zum Artikel


Exzellentes Video über die Vorteile und positiven Folgen der veganen Ernährung für eine bessere Welt.

zum Video


Filmbericht: "Stoppt den Klimawandel! Prominente fordern Fleischverzicht im Europaparlament"
– Beitrag im ZDF, Dezember 2009

zum Filmbericht ...


Filmbericht über die alltägliche Situation von „Schlachttieren“ – Beitrag im SWR-Fernsehen vom 17.12.2009

Seit Jahren ist bekannt, dass die Tiere beim Schlachten Höllenqualen erleiden. Die aktuellen Bilder wurden von einem Tierarzt, vom Schlachthofbetreiber und von der Aufsichtsbehörde dahingehend kommentiert ...

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Aktuelle Studie des WorldWatch Institute –
Die extreme Bedeutung der Tierhaltung für den Klimawandel

Das renommierte WorldWatch Institute hat am 21.10.2009 eine Studie über die Bedeutung der Tierhaltung und des Konsums tierlicher Produkte für den Klimawandel veröffentlicht.

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Interview mit Dr. Henrich
für das Buchprojekt von Nina Messinger

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Interview mit Carl Lewis

zum VideoCarl Lewis mit 9 olympischen Goldmedaillen einer der besten Sportler aller Zeiten, offenbart in einem Interview, dass er seine besten Leistungen hervorbrachte, als er als Vegetarier begann sich vegan zu ernähren.

Interview ansehen...


Aktuelle Stellungnahme der ADA („American Dietetic Association“, Amerikanische Gesellschaft für Ernährung) zur veganen und vegetarischen Ernährung.

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